(Foto: VG Bild-Kunst, Bonn 2017, René Magritte, Les Mémoires d'un saint, 1960) 1 / 23

"Der Verrat der Bilder" Magritte malt in Rätseln

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Auf den ersten Blick wirken die akkurat gemalten Bilder von René Magritte leicht zugänglich.
(Foto: VG Bild-Kunst, Bonn 2017, René Magritte, Les Mémoires d'un saint, 1960) 1 / 23

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Doch spätestens beim zweiten Blick stellt sich Irritation ein - nichts auf diesen Gemälden ist eindeutig.
(Foto: VG BildKunst, Bonn 2017, René Magritte, L'Heureux donateur, 1966) 2 / 23

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Der belgische Surrealist (1898-1967) ist ein Magier der verrätselten Bilder und täuscht die Betrachter bewusst.
(Foto: VG Bild-Kunst, Bonn 2017, René Magritte, La Lampe philosophique, 1936) 3 / 23

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In der Schirn Kunsthalle in Frankfurt ist unter dem Titel "Magritte. Der Verrat der Bilder" nun eine große Retrospektive zu sehen. Es ist die erste Einzelausstellung in Deutschland seit 20 Jahren.
(Foto: VG Bild-Kunst, Bonn 2017, René Magritte, Les Amants, 1928) 4 / 23

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Die Schau zeigt über 70 Bilder aus allen Schaffensperioden des Künstlers, ...
(Foto: dpa, René Magritte, L'Évidence éternelle, 1948) 5 / 23

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... bekannte Werke werden von Gemälden aus Privatsammlungen flankiert, die nur selten in Museen zu sehen sind.
(Foto: Norbert Miguletz) 6 / 23

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So zum Beispiel das Bild "Variante der Traurigkeit", das die immerwährende Frage nach dem Ursprung der Dinge abbildet: Was war zuerst da, das Huhn oder das Ei?
(Foto: VG Bild-Kunst, Bonn 2017, René Magritte, Variante de la tristesse, 1957) 7 / 23

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Während die französischen Surrealisten um André Breton und Max Ernst ihre Träume und das Unterbewusste auf die Leinwand pinselten, widmete sich Magritte philosophischen Fragestellungen.
(Foto: VG Bild-Kunst, Bonn 2017, René Magritte, L’Art de la conversation, 1950) 8 / 23

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Seine Auseinandersetzung mit großen Denkern der Antike und zeitgenössischen Intellektuellen wie Michel Foucault bildet einen Schwerpunkt der Ausstellung.
(Foto: VG Bild-Kunst, Bonn 2017, René Magritte, La main heureuse, 1953) 9 / 23

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Denn den Spruch "Dumm wie ein Maler", der Anfang des 20. Jahrhunderts in Frankreich geprägt wurde und die Malerei unterhalb der Poesie einordnete, wollte er nicht akzeptieren.
(Foto: Norbert Miguletz) 10 / 23

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Er hatte ein Ziel: Die Malerei sollte auf einer Stufe mit der Sprache und letztendlich der Philosophie stehen.
(Foto: dpa, René Magritte, Le Double secret, 1927) 11 / 23

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Magritte verstand sich weniger als Künstler, sondern als denkender Mensch, der seine Gedanken malt.
(Foto: Duane Michals, Magritte (Coming and Going), 1965, Courtesy of DC Moore Gallery, New York) 12 / 23

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Oft sind es Gegenstände des Alltags, die Magritte verfremdet …
(Foto: VG Bild-Kunst, Bonn 2017, René Magritte, Le beau monde, 1962) 13 / 23

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… und an ihnen Paradoxes und Widersprüchliches aufzeigt.
(Foto: VG Bild-Kunst, Bonn 2017, René Magritte, La colère des dieux, 1960) 14 / 23

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Er spielt mit der Wahrnehmung der Betrachter …
(Foto: dpa, René Magritte, Le Viol, 1945) 15 / 23

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… und sät Zweifel, ob die Realität überhaupt abgebildet werden kann.
(Foto: VG Bild-Kunst, Bonn 2017, René Magritte, Le palais de rideaux III, 1928/29) 16 / 23

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Was ist Schein, was Sein? Beim Höhlengleichnis von Platon kann sich auf der Staffelei tatsächlich die Wirklichkeit spiegeln; ...
(Foto: Norbert Miguletz) 17 / 23

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... möglicherweise ist es aber auch ein Trugbild und die Burg, die auf dem Felsen thront, reine Erfindung. Oder ist die Leinwand gar transparent?
(Foto: VG Bild-Kunst, Bonn 2017, René Magritte, La Condition Humaine, 1935) 18 / 23

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Eines seiner berühmtesten Wortbilder zeigt eine Pfeife, unter der "Das ist keine Pfeife" geschrieben steht. Das 1929 entstandene Gemälde "La trahison des images" (Der Verrat der Bilder) gibt der Ausstellung den Namen und zeigt: …
(Foto: VG Bild-Kunst, Bonn 2017, René Magritte, This is not a pipe, 1935) 19 / 23

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… Bildern ist genauso zu misstrauen wie Worten.
(Foto: VG Bild-Kunst, Bonn 2017, René Magritte, La réponse imprévue, 1933) 20 / 23

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Im Zeitalter des "Postfaktischen" und von "alternativen Fakten" gelingt der Schirn Kunsthalle die Ausstellung der Stunde: …
(Foto: Norbert Miguletz) 21 / 23

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… Magritte wirkt aktueller denn je.
(Foto: VG Bild-Kunst, Bonn 2017, René Magritte, La main heureuse, 1953) 22 / 23

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Noch bis zum 5. Juni können sich Besucher in Frankfurt von den Gemälden des Surrealisten verwirren lassen und versuchen, das eine oder andere Bilderrätsel zu entschlüsseln. (kse)
(Foto: Norbert Miguletz) 23 / 23

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