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THEMENTAG TÜRKEI Wie Türken über das Referendum denken

Cengiz Topcu will mit "Nein" stimmen. Der Fischer aus Rize am Schwarzen Meer sagt: "Ich bin Patriot. In der Vergangenheit war Erdogan ein guter Mann, aber in der letzten Zeit hat er sich zum Schlechten verändert. Ich will eine Demokratie, nicht die Herrschaft eines Einzelnen. Alleinherrschaft führt zu Militärcoups." Topcu hält die hohe Arbeitslosigkeit und den Terror für die drängendsten Probleme der Türkei. Er sorgt sich aber auch um die Umwelt: "Früher gab es viele Fische im Schwarzen Meer, jetzt ist es verunreinigt. Die Fabriken entlang der Flüsse lassen Chemikalien ins Wasser, die Flüsse bringen das Gift dann ins Meer. Hier gibt es kein Fisch mehr."

Cengiz Topcu will mit "Nein" stimmen. Der Fischer aus Rize am Schwarzen Meer sagt: "Ich bin Patriot. In der Vergangenheit war Erdogan ein guter Mann, aber in der letzten Zeit hat er sich zum Schlechten verändert. Ich will eine Demokratie, nicht die Herrschaft eines Einzelnen. Alleinherrschaft führt zu Militärcoups." Topcu hält die hohe Arbeitslosigkeit und den Terror für die drängendsten Probleme der Türkei. Er sorgt sich aber auch um die Umwelt: "Früher gab es viele Fische im Schwarzen Meer, jetzt ist es verunreinigt. Die Fabriken entlang der Flüsse lassen Chemikalien ins Wasser, die Flüsse bringen das Gift dann ins Meer. Hier gibt es kein Fisch mehr."
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Cengiz Topcu will mit "Nein" stimmen. Der Fischer aus Rize am Schwarzen Meer sagt: "Ich bin Patriot. In der Vergangenheit war Erdogan ein guter Mann, aber in der letzten Zeit hat er sich zum Schlechten verändert. Ich will eine Demokratie, nicht die Herrschaft eines Einzelnen. Alleinherrschaft führt zu Militärcoups." Topcu hält die hohe Arbeitslosigkeit und den Terror für die drängendsten Probleme der Türkei. Er sorgt sich aber auch um die Umwelt: "Früher gab es viele Fische im Schwarzen Meer, jetzt ist es verunreinigt. Die Fabriken entlang der Flüsse lassen Chemikalien ins Wasser, die Flüsse bringen das Gift dann ins Meer. Hier gibt es kein Fisch mehr."

Restaurantbesitzer Haluk Ozakin will mit "Nein" stimmen. Er berichtet, er habe früher in seiner Heimat Diyarbakir für die Gemeinde gearbeitet. Doch als Pro-Erdogan-Kräfte übernommen hatten, verlor er seine Anstellung. "Ich werde 'Nein' sagen, weil wir uns in kriegerischen Zeiten befinden. Es gibt eine Menge gewaltsamen Druck auf uns. Erdogan ist ein hinterlistiger Mann. Diejenigen, die für 'Ja' stimmen, wissen nicht, für wen sie da stimmen. Unser größtes Problem ist das Demokratiedefizit und die Kriegsstimmung im Land."
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Restaurantbesitzer Haluk Ozakin will mit "Nein" stimmen. Er berichtet, er habe früher in seiner Heimat Diyarbakir für die Gemeinde gearbeitet. Doch als Pro-Erdogan-Kräfte übernommen hatten, verlor er seine Anstellung. "Ich werde 'Nein' sagen, weil wir uns in kriegerischen Zeiten befinden. Es gibt eine Menge gewaltsamen Druck auf uns. Erdogan ist ein hinterlistiger Mann. Diejenigen, die für 'Ja' stimmen, wissen nicht, für wen sie da stimmen. Unser größtes Problem ist das Demokratiedefizit und die Kriegsstimmung im Land."

Fatma Peker ist Putzkraft und Bäuerin in Surmene in der Provinz Trabzon. Sie wird mit "Ja" stimmen. "Ich liebe meinen Präsidenten Erdogan sehr. Er ist mächtig und ein Muslim. Unsere größte Herausforderung ist der Terrorismus. Deutschland, die Niederlande, England, die USA - sie alle unterstützen die PKK. Während sie Muslime foltern, erlauben sie Mitgliedern der PKK alles." Peker glaubt, die Türkei werde in zehn Jahren das mächtigste Land der Welt sein.
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Fatma Peker ist Putzkraft und Bäuerin in Surmene in der Provinz Trabzon. Sie wird mit "Ja" stimmen. "Ich liebe meinen Präsidenten Erdogan sehr. Er ist mächtig und ein Muslim. Unsere größte Herausforderung ist der Terrorismus. Deutschland, die Niederlande, England, die USA - sie alle unterstützen die PKK. Während sie Muslime foltern, erlauben sie Mitgliedern der PKK alles." Peker glaubt, die Türkei werde in zehn Jahren das mächtigste Land der Welt sein.

Der Lebensmittelhändler Adil Aydin aus Diyarbakir gehört zum "Ja"-Lager, weil er Erdogan für einen großen Anführer hält. "In der Vergangenheit haben sich andere Länder wenig um das geschert, was türkische Politiker sagten. Aber auf Erdogan hören sie." Aydin ist dafür, alle Beziehungen zur EU abzubrechen.
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Der Lebensmittelhändler Adil Aydin aus Diyarbakir gehört zum "Ja"-Lager, weil er Erdogan für einen großen Anführer hält. "In der Vergangenheit haben sich andere Länder wenig um das geschert, was türkische Politiker sagten. Aber auf Erdogan hören sie." Aydin ist dafür, alle Beziehungen zur EU abzubrechen.

Der Autor Ahmet Umit stimmt mit "Nein". Er sagt: "Das größte Problem der Türkei ist ihre soziale Zerrissenheit. Eine Verfassungsreform sollte unsere Probleme lösen helfen und die Demokratie verbessern. Aber diese Reform wird das nicht leisten. Wir brauchen keine Ein-Mann- oder Ein-Parteien-Herrschaft. Wir brauchen voneinander unabhängige Gewalten."
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Der Autor Ahmet Umit stimmt mit "Nein". Er sagt: "Das größte Problem der Türkei ist ihre soziale Zerrissenheit. Eine Verfassungsreform sollte unsere Probleme lösen helfen und die Demokratie verbessern. Aber diese Reform wird das nicht leisten. Wir brauchen keine Ein-Mann- oder Ein-Parteien-Herrschaft. Wir brauchen voneinander unabhängige Gewalten."

Didem Engin ist Abgeordnete der Oppositionspartei CHP. Sie sagt: "Die herrschende Partei will eine religiöse Generation hervorbringen, aber wir brauchen eine Generation, die hinterfragt und das Land erneuert."
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Didem Engin ist Abgeordnete der Oppositionspartei CHP. Sie sagt: "Die herrschende Partei will eine religiöse Generation hervorbringen, aber wir brauchen eine Generation, die hinterfragt und das Land erneuert."

Der Rentner Muzaffer Aksakal steht einer alevitischen Gemeinde vor. In dem Café seiner Vereinigung in Istanbul sagt er: "Wenn 'Ja' gewinnt, wird das Parlament überflüssig sein. Das Recht, über Krieg und Frieden zu bestimmen, läge in der Hand eines einzelnen Mannes." Erdogan bezeichnet Aksakal als Rassisten. "Aleviten sind unter Druck, das System ignoriert uns."
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Der Rentner Muzaffer Aksakal steht einer alevitischen Gemeinde vor. In dem Café seiner Vereinigung in Istanbul sagt er: "Wenn 'Ja' gewinnt, wird das Parlament überflüssig sein. Das Recht, über Krieg und Frieden zu bestimmen, läge in der Hand eines einzelnen Mannes." Erdogan bezeichnet Aksakal als Rassisten. "Aleviten sind unter Druck, das System ignoriert uns."

Die Hotelbesitzerin Aynur Sullu stimmt mit "Ja". In ihrem Haus in Cesme bei Izmir erklärt sie, warum: "Ich bin modern, rechtsgerichtet, nationalistisch und kemalistisch. Mit der AKP an der Macht sind wir stärker. Wir haben eine leistungsfähigere Wirtschaft und ein besseres Gesundheits- und Bildungswesen. Dass es eine hohe Arbeitslosigkeit gibt, ist eine Lüge. Wir haben viele Freiheiten. Jeder darf Raki trinken oder im Bikini baden gehen. Und nun haben auch Frauen mit Kopftüchern die Freiheit dazu bekommen, so zu sein, wie sie wollen."
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Die Hotelbesitzerin Aynur Sullu stimmt mit "Ja". In ihrem Haus in Cesme bei Izmir erklärt sie, warum: "Ich bin modern, rechtsgerichtet, nationalistisch und kemalistisch. Mit der AKP an der Macht sind wir stärker. Wir haben eine leistungsfähigere Wirtschaft und ein besseres Gesundheits- und Bildungswesen. Dass es eine hohe Arbeitslosigkeit gibt, ist eine Lüge. Wir haben viele Freiheiten. Jeder darf Raki trinken oder im Bikini baden gehen. Und nun haben auch Frauen mit Kopftüchern die Freiheit dazu bekommen, so zu sein, wie sie wollen."

Hausfrau Merve Songur sagt "Ja" zum Referendum, weil sie daran glaubt, dass alle Änderungen zum Guten für das Land sind. "Erdogan ist ein wahrer Anführer. Ihn zu lieben, unterscheidet sich von jeder anderen Art der Liebe."
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Hausfrau Merve Songur sagt "Ja" zum Referendum, weil sie daran glaubt, dass alle Änderungen zum Guten für das Land sind. "Erdogan ist ein wahrer Anführer. Ihn zu lieben, unterscheidet sich von jeder anderen Art der Liebe."

Hasan Can ist Bürgermeister in einem Istanbuler Stadtteil. Er hat die AKP mitgegründet. Er sagt: "Das derzeitige System ruft Instabilität hervor. Wir müssen es stabilisieren und entschieden fortentwickeln. Nach der Verfassungsreform wird niemand mehr gegen die Türkei ankommen können. All unsere Probleme könnten  gelöst werden."
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Hasan Can ist Bürgermeister in einem Istanbuler Stadtteil. Er hat die AKP mitgegründet. Er sagt: "Das derzeitige System ruft Instabilität hervor. Wir müssen es stabilisieren und entschieden fortentwickeln. Nach der Verfassungsreform wird niemand mehr gegen die Türkei ankommen können. All unsere Probleme könnten gelöst werden."

Pinar Ayyildiz Ozen ist Hausfrau in Cesme bei Izmir. Sie ist für die Verfassungsreform. "Erdogan ist ein verlässlicher Anführer, er ist sehr wichtig für die Türkei. Früher konnten wir uns kaum eine Waschmaschine leisten. Wenn heute eine kaputt geht, kaufen wir einfach eine neue. Ich würde es gut finden, wenn Erdogan noch weitere zehn Jahre regieren würde. Er ist der Führer der muslimischen Welt."
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Pinar Ayyildiz Ozen ist Hausfrau in Cesme bei Izmir. Sie ist für die Verfassungsreform. "Erdogan ist ein verlässlicher Anführer, er ist sehr wichtig für die Türkei. Früher konnten wir uns kaum eine Waschmaschine leisten. Wenn heute eine kaputt geht, kaufen wir einfach eine neue. Ich würde es gut finden, wenn Erdogan noch weitere zehn Jahre regieren würde. Er ist der Führer der muslimischen Welt."

Hikmet Gunduz will bei dem Referendum mit "Ja" stimmen. Der Markthändler aus Diyarbakir hofft, dass die Verfassungsreform Frieden bringt. "Ich mag den Charakter von Präsident Erdogan. Er ist ein wenig zornig und ein wenig autoritär, aber sein Herz ist voller Liebe."
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Hikmet Gunduz will bei dem Referendum mit "Ja" stimmen. Der Markthändler aus Diyarbakir hofft, dass die Verfassungsreform Frieden bringt. "Ich mag den Charakter von Präsident Erdogan. Er ist ein wenig zornig und ein wenig autoritär, aber sein Herz ist voller Liebe."

Mehmet Emin Erelvanli stimmt mit "Nein". Der pensionierte Banker aus Cesme beklagt: "Journalisten werden ins Gefängnis gesteckt. Erdogan ernennt Minister, Richter, Staatsanwälte, Uni-Rektoren und so weiter. Er hat schon genug Macht, aber er will immer mehr. Wenn das so weiter geht, wird es sehr böse enden."
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Mehmet Emin Erelvanli stimmt mit "Nein". Der pensionierte Banker aus Cesme beklagt: "Journalisten werden ins Gefängnis gesteckt. Erdogan ernennt Minister, Richter, Staatsanwälte, Uni-Rektoren und so weiter. Er hat schon genug Macht, aber er will immer mehr. Wenn das so weiter geht, wird es sehr böse enden."

Der Online-Redakteur Mustafa Goktas aus Istanbul ist für die Verfassungsreform. Er sagt: "Ich bin ein religiöser Konservativer. Erdogan ist wie wir. Er versteht uns. Er kennt unsere Nöte. Er ist der Mann der Nation."
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Der Online-Redakteur Mustafa Goktas aus Istanbul ist für die Verfassungsreform. Er sagt: "Ich bin ein religiöser Konservativer. Erdogan ist wie wir. Er versteht uns. Er kennt unsere Nöte. Er ist der Mann der Nation."

Dilsat Gulsevim Arinc ist Geschäftsfrau und lebt in der Provinz Izmir. Sie stimmt mit "Nein": "Ich möchte nicht, dass jemand wie ein Sultan auf seinem Thron herrscht. Ein 'Nein' wird Erdogan zwar nicht stoppen, aber es wäre eine Lektion für ihn. Er ist zu autoritär. Wenn es so weitergeht, geht die Türkei in den nächsten zehn Jahren zugrunde."
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Dilsat Gulsevim Arinc ist Geschäftsfrau und lebt in der Provinz Izmir. Sie stimmt mit "Nein": "Ich möchte nicht, dass jemand wie ein Sultan auf seinem Thron herrscht. Ein 'Nein' wird Erdogan zwar nicht stoppen, aber es wäre eine Lektion für ihn. Er ist zu autoritär. Wenn es so weitergeht, geht die Türkei in den nächsten zehn Jahren zugrunde."

Die Istanbuler Studentin Pelin Isilak ist gegen die Verfassungsreform. Sie sagt: "Ich bin gegen Erdogan, aber ich wäre auch gegen meinen eigenen Vater, wenn er sich so viel Macht geben wollen würde."
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Die Istanbuler Studentin Pelin Isilak ist gegen die Verfassungsreform. Sie sagt: "Ich bin gegen Erdogan, aber ich wäre auch gegen meinen eigenen Vater, wenn er sich so viel Macht geben wollen würde."

Ilter Etike hat einen kleinen Laden in Cesme. Er hält Erdogan für ein "politisches Genie": "Ich liebe ihn. Für die Demokratie sind die vorgeschlagenen Änderungen notwenig. Wenn die Türkei 'Ja' sagt, gibt das Stabilität und wird dabei helfen, das PKK-Problem zu lösen. Dann steht einem Aufstieg der Türkei in die Gruppe der zehn größten Volkswirtschaften der Welt nichts mehr im Wege."
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Ilter Etike hat einen kleinen Laden in Cesme. Er hält Erdogan für ein "politisches Genie": "Ich liebe ihn. Für die Demokratie sind die vorgeschlagenen Änderungen notwenig. Wenn die Türkei 'Ja' sagt, gibt das Stabilität und wird dabei helfen, das PKK-Problem zu lösen. Dann steht einem Aufstieg der Türkei in die Gruppe der zehn größten Volkswirtschaften der Welt nichts mehr im Wege."

Die Ärztin Sevdegul Aydin Mungan aus Trabzon ist für die Verfassungsreform. "Ich bin Humanistin und Patriotin. Als Studentin hatte ich viele Probleme, weil ich ein Kopftuch trage. Manche meiner Freundinnen, die Kopftücher tragen, mussten die Schule verlassen, weil sie psychisch so zu kämpfen hatten. Ich bin Erdogan dankbar, denn unter seiner Regierung konnte ich mich wieder als Mensch fühlen. Ich habe das Recht, mich bei der Arbeit so zu kleiden, wie ich es will. Erdogan liebt seine Nation."
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Die Ärztin Sevdegul Aydin Mungan aus Trabzon ist für die Verfassungsreform. "Ich bin Humanistin und Patriotin. Als Studentin hatte ich viele Probleme, weil ich ein Kopftuch trage. Manche meiner Freundinnen, die Kopftücher tragen, mussten die Schule verlassen, weil sie psychisch so zu kämpfen hatten. Ich bin Erdogan dankbar, denn unter seiner Regierung konnte ich mich wieder als Mensch fühlen. Ich habe das Recht, mich bei der Arbeit so zu kleiden, wie ich es will. Erdogan liebt seine Nation."

Armen Demirjiyan ist Buchhändler und Teil der armenischen Minderheit in der Kurdenhochburg Diyarbakir: Ich bin ein Linker und will mit 'Nein' stimmen. Ein einziger Mann sollte nicht das Land alleine regieren." Das größte Problem der Türkei sei es, dass das Land das Massaker an den Armeniern nicht als Genozid anerkennt. "Wenn die Türkei so weitermacht, wird es wie in Syrien. Die Türkei muss ein Mitglied der EU werden."
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Armen Demirjiyan ist Buchhändler und Teil der armenischen Minderheit in der Kurdenhochburg Diyarbakir: Ich bin ein Linker und will mit 'Nein' stimmen. Ein einziger Mann sollte nicht das Land alleine regieren." Das größte Problem der Türkei sei es, dass das Land das Massaker an den Armeniern nicht als Genozid anerkennt. "Wenn die Türkei so weitermacht, wird es wie in Syrien. Die Türkei muss ein Mitglied der EU werden."

Die pensionierte Lehrerin Melek Algin Iyidinc aus Artvin im Nordosten der Türkei stimmt für "Nein": "Ich bin Sozialistin und Atheistin. Ich habe noch nie die AKP gewählt. Erdogan gibt sich nicht mit seiner Machtfülle zufrieden. Er ist autoritär und will immer mehr Macht. Das Volk sollte ihn stoppen. Mit dem Referendum haben wir die Gelegenheit dazu. Es ist an der Zeit, 'Nein' zu sagen."
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Die pensionierte Lehrerin Melek Algin Iyidinc aus Artvin im Nordosten der Türkei stimmt für "Nein": "Ich bin Sozialistin und Atheistin. Ich habe noch nie die AKP gewählt. Erdogan gibt sich nicht mit seiner Machtfülle zufrieden. Er ist autoritär und will immer mehr Macht. Das Volk sollte ihn stoppen. Mit dem Referendum haben wir die Gelegenheit dazu. Es ist an der Zeit, 'Nein' zu sagen."