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Regen, Regen, Regen Stadt unter in Berlin

Hauptstadt unter Wasser: Stundenlanger Starkregen, vollgelaufene Keller und überschwemmte Straßen haben der Berliner Feuerwehr am gestrigen Donnerstag, ...

Hauptstadt unter Wasser: Stundenlanger Starkregen, vollgelaufene Keller und überschwemmte Straßen haben der Berliner Feuerwehr am gestrigen Donnerstag, ...
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Hauptstadt unter Wasser: Stundenlanger Starkregen, vollgelaufene Keller und überschwemmte Straßen haben der Berliner Feuerwehr am gestrigen Donnerstag, ...

... in der Nacht und am heutigen Freitag schwer zu schaffen gemacht. Bis kurz vor Mitternacht zählte ein Feuerwehr-Sprecher fast 1400 wetterbedingte Einsätze in der Hauptstadt.
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... in der Nacht und am heutigen Freitag schwer zu schaffen gemacht. Bis kurz vor Mitternacht zählte ein Feuerwehr-Sprecher fast 1400 wetterbedingte Einsätze in der Hauptstadt.

Von Donnerstag 0 Uhr bis Freitag 0 Uhr waren es genau 2536 dieser Einsätze, wie ein Sprecher der Berliner Feuerwehr n-tv.de sagte.
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Von Donnerstag 0 Uhr bis Freitag 0 Uhr waren es genau 2536 dieser Einsätze, wie ein Sprecher der Berliner Feuerwehr n-tv.de sagte.

Örtlich fiel binnen weniger als 24 Stunden mehr als doppelt so viel Regen wie normalerweise im ganzen Juni. Nach Angaben der Berliner Wasserbetriebe ist hier ein "Jahrhundertregen" niedergegangen.
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Örtlich fiel binnen weniger als 24 Stunden mehr als doppelt so viel Regen wie normalerweise im ganzen Juni. Nach Angaben der Berliner Wasserbetriebe ist hier ein "Jahrhundertregen" niedergegangen.

Nach Informationen des n-tv Wetterexperten Björn Alexander kamen in Berlin innerhalb von 24 Stunden - Donnerstag 8 Uhr bis Freitag 8 Uhr - zwischen 81 Liter (in Wannsee) und 152 Liter Regen pro Quadratmeter (in Tegel) runter.
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Nach Informationen des n-tv Wetterexperten Björn Alexander kamen in Berlin innerhalb von 24 Stunden - Donnerstag 8 Uhr bis Freitag 8 Uhr - zwischen 81 Liter (in Wannsee) und 152 Liter Regen pro Quadratmeter (in Tegel) runter.

In Oranienburg im Norden Berlins waren es ihm zufolge sogar 253 Liter pro Quadratmeter. (Zum Vergleich: Das langjährige Mittel für ein ganzes Jahr in Berlin beträgt laut Alexander knapp 500 Liter.)
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In Oranienburg im Norden Berlins waren es ihm zufolge sogar 253 Liter pro Quadratmeter. (Zum Vergleich: Das langjährige Mittel für ein ganzes Jahr in Berlin beträgt laut Alexander knapp 500 Liter.)

Der am Donnerstagmittag ausgerufene Ausnahmezustand galt in der Nacht und auch am Freitag weiterhin fort.
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Der am Donnerstagmittag ausgerufene Ausnahmezustand galt in der Nacht und auch am Freitag weiterhin fort.

"Die aktuelle Lage lässt keine Aufhebung des Ausnahmezustands zu", sagte Björn Radünz von der Berliner Feuerwehr am Morgen. Erst am frühen Abend hob die Feuerwehr den Ausnahmezustand schließlich auf.
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"Die aktuelle Lage lässt keine Aufhebung des Ausnahmezustands zu", sagte Björn Radünz von der Berliner Feuerwehr am Morgen. Erst am frühen Abend hob die Feuerwehr den Ausnahmezustand schließlich auf.

Am Morgen waren noch rund 600 Feuerwehrleute im Einsatz. Am Donnerstagabend seien sie von etwa 550 ehrenamtlichen Helfern unterstützt worden, sagte Radünz.
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Am Morgen waren noch rund 600 Feuerwehrleute im Einsatz. Am Donnerstagabend seien sie von etwa 550 ehrenamtlichen Helfern unterstützt worden, sagte Radünz.

Hauptproblem seien nach wie vor vollgelaufene Keller. "Wir appellieren an die Bevölkerung, bis zu einer Wasserhöhe von circa 5 Zentimetern nicht die Feuerwehr zu rufen", so Radünz. Aber auch U-Bahnhöfe liefen voll mit Wasser, ...
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Hauptproblem seien nach wie vor vollgelaufene Keller. "Wir appellieren an die Bevölkerung, bis zu einer Wasserhöhe von circa 5 Zentimetern nicht die Feuerwehr zu rufen", so Radünz. Aber auch U-Bahnhöfe liefen voll mit Wasser, ...

... eine der fünf meistbefahrenen Autobahnen Deutschlands, die A100, blieb wegen Überschwemmung in Tunnelbereichen auch nachts abschnittweise gesperrt.
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... eine der fünf meistbefahrenen Autobahnen Deutschlands, die A100, blieb wegen Überschwemmung in Tunnelbereichen auch nachts abschnittweise gesperrt.

Auf dem Flughafen Tegel wurden Flüge gestrichen und Maschinen umgeleitet. Am späten Abend teilte die Flughafengesellschaft dann mit, ...
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Auf dem Flughafen Tegel wurden Flüge gestrichen und Maschinen umgeleitet. Am späten Abend teilte die Flughafengesellschaft dann mit, ...

... dass eine Ausnahme vom Nachtflugverbot erteilt wurde, um vielen Fluggästen die Weiterreise zu ermöglichen. Seit Freitagmorgen läuft der Flugbetrieb in Tegel wieder normal.
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... dass eine Ausnahme vom Nachtflugverbot erteilt wurde, um vielen Fluggästen die Weiterreise zu ermöglichen. Seit Freitagmorgen läuft der Flugbetrieb in Tegel wieder normal.

In Tegel gingen nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) von Donnerstag 11.00 Uhr bis zum frühen Freitagmorgen 143,5 Liter Regen pro Quadratmeter nieder. Das langjährige Mittel für den Monat Juni liegt dort bei 70,9 Liter.
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In Tegel gingen nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) von Donnerstag 11.00 Uhr bis zum frühen Freitagmorgen 143,5 Liter Regen pro Quadratmeter nieder. Das langjährige Mittel für den Monat Juni liegt dort bei 70,9 Liter.

Auf vielen Berliner Straßen stand das Wasser zum Teil knöchelhoch, Taxis waren nur schwer zu bekommen, der S-Bahn-Verkehr war zeitweise gestört, Busse fuhren teils nur mit großer Verspätung.
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Auf vielen Berliner Straßen stand das Wasser zum Teil knöchelhoch, Taxis waren nur schwer zu bekommen, der S-Bahn-Verkehr war zeitweise gestört, Busse fuhren teils nur mit großer Verspätung.

Die Innenstadt war am Donnerstag teilweise lahmgelegt. Beim Notruf hingen Anrufer manchmal minutenlang in der Warteschleife fest.
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Die Innenstadt war am Donnerstag teilweise lahmgelegt. Beim Notruf hingen Anrufer manchmal minutenlang in der Warteschleife fest.

In Brandenburg beruhigte sich die Lage am frühen Morgen etwas. Besonders betroffen war bis dahin der Süden des Bundeslandes sowie der Raum Oranienburg. Mehr als 400 Einsatzkräfte waren dort bis zum frühen Morgen im Einsatz.
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In Brandenburg beruhigte sich die Lage am frühen Morgen etwas. Besonders betroffen war bis dahin der Süden des Bundeslandes sowie der Raum Oranienburg. Mehr als 400 Einsatzkräfte waren dort bis zum frühen Morgen im Einsatz.

Immer wieder musste auch das Technische Hilfswerk mithelfen, um Häuser, Straßen und ganze Firmen von den Wassermassen freizupumpen. Es kam zu mehreren Unfällen mit Leichtverletzten.
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Immer wieder musste auch das Technische Hilfswerk mithelfen, um Häuser, Straßen und ganze Firmen von den Wassermassen freizupumpen. Es kam zu mehreren Unfällen mit Leichtverletzten.

Auch die Landeshauptstadt war betroffen. 46 Mal rückte die Feuerwehr in Potsdam wegen überfluteter Straßen und vollgelaufener Keller aus.
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Auch die Landeshauptstadt war betroffen. 46 Mal rückte die Feuerwehr in Potsdam wegen überfluteter Straßen und vollgelaufener Keller aus.

Der DWD hatte am Abend seine Starkregen-Warnungen auf Norddeutschland ausgeweitet.
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Der DWD hatte am Abend seine Starkregen-Warnungen auf Norddeutschland ausgeweitet.

Besonders heftig erwischte es dort zunächst einige Regionen Niedersachsens.
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Besonders heftig erwischte es dort zunächst einige Regionen Niedersachsens.

In Hannover standen viele Straßen unter Wasser. Auch die Medizinische Hochschule sowie das Firmengelände des Reifenherstellers Continental waren betroffen. 175 wetterbedingte Einsätze zählte die Feuerwehr bis zum späten Abend. Die übrigen norddeutschen Bundesländer ...
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In Hannover standen viele Straßen unter Wasser. Auch die Medizinische Hochschule sowie das Firmengelände des Reifenherstellers Continental waren betroffen. 175 wetterbedingte Einsätze zählte die Feuerwehr bis zum späten Abend. Die übrigen norddeutschen Bundesländer ...

... erwischte es nicht so schlimm wie Berlin (im Bild), sie blieben von heftigeren Wasserschäden verschont. In Hamburg sind in der Nacht zum Freitag nach Angaben von Polizei und Feuerwehr zwar durch andauernden Regen ...
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... erwischte es nicht so schlimm wie Berlin (im Bild), sie blieben von heftigeren Wasserschäden verschont. In Hamburg sind in der Nacht zum Freitag nach Angaben von Polizei und Feuerwehr zwar durch andauernden Regen ...

... mehrere Gullydeckel übergelaufen. Überschwemmungen habe es aber nicht gegeben.  (im Bild: Ein Feuerwehrmann entfernt mit einem Nasssauger in Bad Bevensen/Niedersachsen Regenwasser aus einem Keller.)
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... mehrere Gullydeckel übergelaufen. Überschwemmungen habe es aber nicht gegeben. (im Bild: Ein Feuerwehrmann entfernt mit einem Nasssauger in Bad Bevensen/Niedersachsen Regenwasser aus einem Keller.)

Der DWD rechnete am Freitagmittag für das Wochenende in vielen Teilen Deutschlands weiter mit Dauerregen.
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Der DWD rechnete am Freitagmittag für das Wochenende in vielen Teilen Deutschlands weiter mit Dauerregen.

Die Intensität der Niederschläge lasse aber nach, hieß es vonseiten des DWD.
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Die Intensität der Niederschläge lasse aber nach, hieß es vonseiten des DWD.

Für Berlin und Brandenburg wurde eine Unwetterwarnung vor extrem ergiebigem Dauerregen aufgehoben.
(Foto: imago/Andreas Gora) 27 / 34

Für Berlin und Brandenburg wurde eine Unwetterwarnung vor extrem ergiebigem Dauerregen aufgehoben.

Für den Nordosten und Norden warnte der DWD allerdings weiter vor andauernden Regenfällen und Sturmböen.
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Für den Nordosten und Norden warnte der DWD allerdings weiter vor andauernden Regenfällen und Sturmböen.

Am Freitag früh gegen 9 Uhr twitterte die Berliner Feuerwehr: "Berlin kommt nicht zur Ruhe. Die Einsatzmeldungen nehmen wieder zu. Bitte beheben Sie kleinere Wasserschäden selbst."
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Am Freitag früh gegen 9 Uhr twitterte die Berliner Feuerwehr: "Berlin kommt nicht zur Ruhe. Die Einsatzmeldungen nehmen wieder zu. Bitte beheben Sie kleinere Wasserschäden selbst."

Um 11.30 Uhr zog die Berliner Feuerwehr per Twitter eine kurze Zwischenbilanz: "24 Stunden Ausnahmezustand, 1750 wetterbedingte Einsätze".
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Um 11.30 Uhr zog die Berliner Feuerwehr per Twitter eine kurze Zwischenbilanz: "24 Stunden Ausnahmezustand, 1750 wetterbedingte Einsätze".

Der brandenburgische Bauernverband warnte nach den Unwettern vor Ernteschäden. Die Landwirte seien in den vergangenen Tagen neben Starkregen auch schon Sturm und Hagel ausgesetzt gewesen, erklärte Präsident Henrik Wendorff.
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Der brandenburgische Bauernverband warnte nach den Unwettern vor Ernteschäden. Die Landwirte seien in den vergangenen Tagen neben Starkregen auch schon Sturm und Hagel ausgesetzt gewesen, erklärte Präsident Henrik Wendorff.

Nach ersten Erkenntnissen seien die Schäden bislang zwar noch nicht gravierend. Das Wetter müsse sich aber dringend bessern. Sonst gebe es Probleme etwa bei der Gerste.
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Nach ersten Erkenntnissen seien die Schäden bislang zwar noch nicht gravierend. Das Wetter müsse sich aber dringend bessern. Sonst gebe es Probleme etwa bei der Gerste.

Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) warnte vor sich häufenden Extremwetterlagen durch den Klimawandel. Starkregen mit örtlichen Überflutungen ...
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Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) warnte vor sich häufenden Extremwetterlagen durch den Klimawandel. Starkregen mit örtlichen Überflutungen ...

... seien bislang relativ selten gewesen, ihre Zahl habe sich in den vergangenen Jahrzehnte aber schon erhöht, erklärte PIK-Meteorologe Peter Hoffmann. Durch den Kohlendioxidausstoß werde die "Stabilität unseres Klimas" gefährdet. (abe/dpa)
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... seien bislang relativ selten gewesen, ihre Zahl habe sich in den vergangenen Jahrzehnte aber schon erhöht, erklärte PIK-Meteorologe Peter Hoffmann. Durch den Kohlendioxidausstoß werde die "Stabilität unseres Klimas" gefährdet. (abe/dpa)