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Synthesizer spielt acht Stunden Künstler gewinnt Strom aus Blut

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Die Konstruktion könnte auch als Hausbar in einem Vampir-Wohnzimmer hängen.
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Der russische Künstler Dimitri Morosow, der dafür verantwortlich ist, wollte mit seiner Performance im November 2016 die fortwährende Suche nach neuen Energiequellen hinterfragen.
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Für seinen eigenwilligen Aufbau hat sich der Künstler von Aufzeichnungen von Versuchen mit Elektrizität und Batterien aus dem 19. Jahrhundert inspirieren lassen.
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Über 18 Monate sammelte er sein Blut und ließ es besonders aufbereiten, um es haltbar und für seinen Versuch verwendbar zu machen.
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Die letzte Entnahme von 200 Millilitern geschah dann vor laufender Kamera bei seiner Performance im polnischen Gdansk. Zum Vergleich: Bei einer Blutspende werden normalerweise 500 Milliliter Blut entnommen. Zwischen jeder Vollblutspende sollte eine spendefreie Zeit von drei Monaten liegen.
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Auch wenn sich der Künstler mit den insgesamt 4,5 Litern Blut über den Zeitraum von 18 Monaten nicht in Lebensgefahr gebracht hat, trägt seine Performance den Namen "Until I Die" (Bis ich sterbe).
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Die Bestandteile im Blut, so die Idee Morosows, sollten als Elektrolyte wirken. Mit einer Kupferanode und einer Aluminiumkathode, die in die Gläser gehängt wurden, konnte schließlich eine Spannung von insgesamt drei Volt aufgebaut werden. Diese reichte jedoch nicht aus und musste deshalb noch auf knapp sieben Volt transformiert werden, um einen kleinen Synthesizer acht Stunden lang Klänge zu entlocken.
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Morosow will damit provozieren und die Abgründe bei der Suche nach neuen Energiequellen zeigen. Er will eine ethische Diskussion entfachen - und hat zumindest zum Nachdenken angeregt.
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