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Geschlechtergerechte Arbeitswelt Frauentag im Kriegerinnen-Modus

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Blumen zum Frauentag sind nett, es geht aber um etwas anderes. In diesem Jahr um eine Arbeitswelt, in der Frauen und Männer gleich wertgeschätzt werden. Das ist längst nicht überall so.
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Yolaina Chavez Talavera, 31, Feuerwehrfrau in Managua, Nicaragua. "In meinen frühen Tagen als weiblicher Feuerwehrmann dachten meine männlichen Teamkollegen, ich würde das harte Training nicht lange durchhalten. Aber in der Praxis habe ich ihnen gezeigt, dass ich in der Lage bin, Aufgaben genauso wie Männer zu übernehmen. Ich denke, Frauen müssen immer noch kämpfen, um den Machismo zu durchbrechen, der noch immer in Nicaragua und vielen lateinamerikanischen Ländern besteht."
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Rosa Amelia Mejia Reyes, 35, Zeitungsverkäuferin in San Salvador, El Salvador. "Als Frau habe ich viel erlitten, körperlichen Missbrauch von vielen Leuten, Diskriminierung, auch von meiner Familie. Aber trotz allem, als Frau und alleinerziehende Mutter habe ich meine Kinder großgezogen, war Vater und Mutter."
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Aimee Pompa Bolivar, 43, Bibliothekarin in Havanna, Kuba. "Ich sehe bei der Arbeit keine Geschlechterunterschiede. Hier arbeiten nur Bibliothekarinnen."
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Yanis Reina, 30, Tankstellenangestellte in Caracas, Venezuela. "Das ist zweifellos ein Job, der für Männer gemacht ist, es ist schmutzig, fettig und riecht immer nach Benzin. Ich muss meine Hose anpassen, weil sie für Männer gemacht ist und ich sonst seltsam darin aussehe. Aber ich liebe meine Arbeit, meine Kunden sind wie meine Familie, sie kommen täglich und wir plaudern ein paar Minuten. Bei der schwierigen Situation, die wir in Venezuela haben, ist ein Job, der die Ausgaben abdeckt, fast ein Luxus. Ich glaube, dass wir Frauen wie Krieger sein müssen."
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Luisana Quero Duran, 32, Tierärztin in Caracas, Venezuela. "Ungerechtigkeit zwischen den Geschlechtern merke ich manchmal bei unseren Kindern. Mein Hochschulabschluss hilft mir aber sehr."
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Ana Maria del Verdun Suarez, 27, Polizistin in Montevideo City, Uruguay. "Mehr Frauen sollten Arbeiten machen, die traditionell von Männern gemacht wurden. Ich glaube, dass Diskriminierung von jedem kommen kann, es kommt von innen."
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Lina Maria da Silva, 62, Babysitterin im Cantalogo Slum von Rio de Janeiro, Brasilien. "Ich habe niemals Missachtung bei der Arbeit erlitten. Ich bekomme von den Familien, mit denen ich arbeite, viel Anerkennung."
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Rocio Larranaga, 53, Surflehrerin in Lima, Peru. "Ich bin die erste Frau, die mein Land seit 1977 in nationalen und internationalen Wettkämpfen vertreten hat. 1995 wurde ich Surflehrerin, viele Frauen surfen und sind sehr gut. Ich hoffe, dass Frauen in Zukunft die gleiche Quoten bei professionellen Wettkämpfen haben."
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Mado, 34, Künstlerin in Sao Paulo, Brasilien. "Einmal wollte ein Unternehmen mich nicht engagieren, weil sie meinten, Frauen könnten das Arbeitsmaterial wie Leitern und Farben nicht tragen. Ich glaube, dass es für uns alle nur besser werden kann, wenn Männer Frauen gleich behandeln."
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Tara McCannel, 44, Professorin für Augenheilkunde in Los Angeles, USA. "Frauen müssen höhere Standards erfüllen, im Wissen, in der Erfahrung, bei der klinischen Arbeit, beim Aussehen. Frauen können nicht einfach sie selbst sein und denken: Ich mache nur meinen Job. Sie müssen diese anderen Dinge berücksichtigen, weil sie eben nicht gleich sind, obwohl es besser wird."
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Maxine Mallett, 52, Lehrerin in London, Großbritannien. "Die stressigste Zeit in meiner Karriere war, als ich kleine Kinder hatte. Frauen, die nach der Geburt ihrer Kinder auf die Arbeit zurückkehren, werden oft mit Argwohn behandelt, als ob sie sich nicht mehr für die Schule engagieren würden, obwohl das Gegenteil der Fall ist. Ein erfüllte Karriere zu haben, sollte keine Schlacht sein, in der du ständig kämpfen musst."
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Alice Temperley, 41, Modedesignerin, London, Großbritannien. "Ich glaube die Modebranche leidet nicht so sehr unter Geschlechterungerechtigkeit wie andere Branchen. Aber es gibt nicht so viele Designerinnen, weil die Intensität und das Tempo des Geschäfts mit dem Leben einer Frau mit Kindern schwer vereinbar ist."
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Dr. Catherine Reynolds, 37, forschende Wissenschaftlerin, London, Großbritannien. "Frauen sind in der biowissenschaftlichen Forschung sehr gut in den Junior Levels vertreten. Auf den höheren Ebenen gibt es noch weniger weibliche Professoren, aber die Lücke schließt sich langsam. Politische Maßnahmen, die flexible Arbeit fördern und die Mitarbeitern bei Berufsunterbrechungen unterstützen, sind eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass es besonders Mitarbeitern mit jungen Familien möglich ist, ihr volles Potenzial am Arbeitsplatz zu entfalten."
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Raquel Gomez Delgado, 43, Marineinspektorin in Huelva, Spanien. "Meiner Meinung nach ist der einzige Weg, um die Ungleichheit zwischen den Geschlechtern zu beenden, Bildung und die Darstellung von Gleichheit in den Medien."
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Ana Maria Garcia, 58, Köchin in Malaga, Spanien. "Frauen werden in einigen Berufen geschützt, an meinem Arbeitsplatz beispielsweise helfen Männer Frauen, die großen, schweren Töpfe zu bewegen. "
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Paloma Granero, 38, Skydiving-Lehrerin in Madrida, Spanien. "Männer müssen sich nicht so beweisen, wie wir es müssen. Wir werden jeden Tag getestet. Die Unterrichtsjobs bekommen meist die Männer, die administrativen Arbeiten meist die Frauen."
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Gabriela Santos, 26, Touristenkutscherin in Lissabon, Portugal. "In meiner Arbeit ist es besser, eine Frau zu sein als ein Mann. Frauen haben mehr Gefühl für Pferde, weshalb die Arbeitgeber es vorziehen, Frauen anzustellen. Auch Touristen bevorzugen Wagen, die von einer Frau gelenkt werden."
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Valerie Perron, 53, Austernfarmerin in Andernos, Frankreich. "Man darf nicht vergessen, dass es Frauen sind, die Mütter, die die Jungen großziehen. Indem wir Jungen im Geist von Gleichwertigkeit von Männern und Frauen erziehen, verändert sich die Mentalität. Wir müssen etwas bei der frühkindlichen Erziehung verändern. Ein Junge kann mit Puppen und ein Mädchen mit Autos spielen."
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Emilie Jeannin, 37, Rinderzüchterin in Beurizot, Frankreich. "Einmal konnte ich nicht umhin zu lachen, als ein Landwirtschaftsberater mich fragte, wo der Chef sei, während ich direkt vor ihm stand. Ich kann ihnen versichern, dass das Treffen sehr kurz wurde. Züchter wird als Männerjob angesehen, in der Vergangenheit haben Frauen die administrativen oder niedrigen Arbeiten gemacht. Die Menschen müssen offener werden, diese Veränderung muss überall geschehen, nicht nur in der Landwirtschaft."
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Merylee, 26, Soldatin in Nizza, Frankreich. "In der Armee existiert die Parität bereits, es ist die Uniform, die Vorrang vor dem Geschlecht hat."
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Doris Leuthard, 54, Bundespräsidentin und Ministerin für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation in Bern, Schweiz.  "Gehälter. Die Unterschiede zwischen den Löhnen von Männern und Frauen können bis zu 20 Prozent betragen. Das passiert vielen Frauen. Transparenz hilft, Diskussionen über die Gehälter sind wichtig. Im oberen Management und in führenden Positionen in der Politik scheinen wir immer noch in der Minderheit zu sein. Ich ermutige Frauen, an ihrer Karriere zu arbeiten."
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Sandra Mifsud, 43, Tänzerin und künstlerische Leiterin von Open Doors Malta in Mosta, Malta. "In der Welt des professionellen Tanzes gibt es viel mehr etablierte männliche als weiblich Choreographen. Ich weiß auch von viel mehr weiblichen als männlichen Tänzern, das ist ein Ergebnis von Lebensentscheidungen genauso wie das von Tabus, die mit Männern und Tanz verbunden sind."
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Aneta Lukasiewicz, 33, Friseurin in Warschau, Polen. "Meiner Beobachtung zufolge gibt es mehr Friseurinnen als Friseure in Polen. Aber ich denke, die Zahl der Friseure wächst. Frauen haben es lieber, wenn Männer ihnen die Haare schneiden, manchmal ist Neugier der Grund, es ist aber auch eine Mode."
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Ivana, 32, Community Manager in Belgrad, Serbien. "Hauptsächlich können sie diese geschlechtsspezifischen Unterschiede in staatlichen Unternehmen sehen, die Überreste des Sozialismus sind. Dort herrscht immer noch der Glaube, dass Frauen als Sekretärinnen am besten sind."
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Lejla Selimovic, 34, Möbelrestauratorin in Zenica, Bosnien Herzegowina. "In meinem Land ist das ein ungewöhnlicher Beruf für eine Frau. Aber bisher habe ich noch niemanden getroffen, der das negativ gesehen hätte. Die Leute sind oft überrascht, aber im Wesentlichen interessiert daran, dass der Job gut gemacht wird."
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Ekaterine Kvlividze, 30, Militärpilotin in Tiflis, Georgien. Am Anfang gab es einige Schwierigkeiten, ich fühlte Ironie, Zynismus. Ich fühlte, dass sie mich nicht schätzten, aber Gott sei dank hat sich die Gesellschaft in den letzten zehn Jahren verändert. Heutzutage ist eine Pilotin eine normale Sache."
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Serpil Cigdem, 44, Treibfahrzeugführerin in Istanbul, Türkei. "Als ich mich vor 23 Jahren um den Job beworben habe, wurde mir gesagt, dass dies ein Männerberuf ist. Ich wusste, dass, wenn bei der schriftlichen Prüfung ein Mann die gleichen Ergebnisse wie ich haben würde, er den Job bekäme. Deshalb habe ich hart gearbeitet, um die Prüfung mit einem sehr guten Ergebnis vor den männlichen Kandidaten zu bestehen. Geschlechterungleichheit beginnt in unseren Köpfen, indem wir sagen, das ist Männerarbeit."
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Julia Argunova, 36, Bergsteigerin bei Almaty, Kasachstan. "Bei der körperlichen Kraft profitieren die männlichen Kollegen in einigen Situationen auf härteren Strecken. Frauen sind konzentrierter und genauer, im Allgemeinen unterrichten sie besser. Meine Hauptaufgabe ist es, sicheres Bergesteigen zu lehren."
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Maria Uwarowskaja, Pilotin in Moskau, Russland. "Die Frauen können viel mehr selbst tun, um diese Probleme zu lösen."
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Jeung Un, 27, freiberufliche Fotografin in Seoul, Südkorea. "Die meisten Nachrichtenanbieter beschäftigen lieber männliche Fotografen. Ich empfinde eine starke Geschlechterungerechtigkeit. Wenn ich Tatorte fotografiere, werde ich manchmal belästigt oder höre sexuell gemeinte Bemerkungen."
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Deng Qiyan, 47, Bauarbeiterin in Peking, China. "Manchmal passiert das. Aber wir können nichts tun. Darum musst du diese unglücklichen Dinge verdauen und weitermachen."
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Januka Shrestha, 25, Tuk Tuk-Fahrerin in Kathmandu, Nepal. "Es gibt keinen Unterschied, ob das Fahrzeug von einer Frau oder einem Mann gefahren wird. Beim Fahren versuchen manchmal Leute zu dominieren, wenn sie sehen, dass eine Frau fährt. Leute haben auch schon miese Dinge zu mir gesagt. Wenn das passiert, verhalte ich mich still und arbeite noch härter, um zu beweisen, dass wir genauso fähig sind, wie Männer."
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Phung Thi Hai, 54, trägt Ziegelsteine in Hanoi, Vietnam. "Wie unfair, dass eine 54-jährige Frau wie ich arbeiten muss und sich um die ganze Familie kümmert. Mit der gleichen Arbeit können Männer ein besseres Einkommen erzielen. Nicht nur ich, alle Frauen im Dorf arbeiten sehr hart, ohne Bildung, ohne Versicherung, ohne Zukunft."
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Ram, 46, Blumenverkäuferin in Bangkok, Thailand. "In diesem Markt tun Männer die harte Arbeit, sie tragen schwere Dinge, beladen die Lastwagen."
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Mehwish Ekhlaque, 26, Motorradguide und Lehrerin in Karachi, Pakistan. "Als ich eine Pakistan-Motorradtour plante, rieten mir viele männliche Kollegen, das nicht zu tun. Es sei nicht sicher und nicht leicht für eine Frau, aber ich habe es gemacht."
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Yuniko Chung, 24, Videogamerin in Taipei, Taiwan. "Ich höre immer, dass die Leute sagen, sie würden niemals weibliche Gamer anschauen, weil die sich nur auf ihr Aussehen und nicht auf ihre Fähigkeiten verlassen. Dieser Typ bin ich nicht. Ich kann mit Männern spielen, ich nutze mein Gesicht oder mein Geschlecht nicht als Vorteil."
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Filipina Grace Ocol, 40, Baggerfahrerin in Tubay, Philippinen. "Es gibt ein paar Arbeiterinnen, die Bagger fahren können und große Lastwagen. Wenn Männer das können, warum sollen es Frauen nicht können? Ich bin besser als die Männer, die können nur LKW fahren, aber ich kann beides fahren."
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Liz Azoulay, 26, Lademeisterin in Ashdod, Israel. "Im größten Teil meines beruflichen Lebens habe ich keine Ungleichheit erlebt. Im Hafen von Ashdod sind wir auf den Docks gleich. Ich bin die erste Frau, die im Ashdod-Hafen als Lademeisterin anfing."
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Khawla Sheikh, 54, Klempnerin und Ausbilderin in Amman, Jordanien. "Hausfrauen haben lieber eine Klempnerin im Haus, wenn ihre Männer nicht da sind. Um die Ungerechtigkeit zwischen den Geschlechtern anzugehen, müssen alle Bereiche Chancengleichheit für Männer und Frauen bieten. Und jede Frau muss an ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten glauben, um die anderen davon zu überzeugen."
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Laila Sterk, 22, Soldatin bei den Syrian Democratic Forces in Hasaka, Syrien. "Bevor ich Soldatin wurde, litt ich an der Ungerechtigkeit in der Gesellschaft. Aber nach dem Beitritt zu den Syrian Democratic Forces bin ich dem nicht mehr begegnet. Das liegt daran, dass Männer Bildungskurse über Frauen, mit denen sie gemeinsam kämpfen, besuchen müssen, wenn sie in die SDF eintreten wollen. Deshalb führt jede Soldatin die Angriffe genauso wie jeder Soldat."
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Christine Akoth, 38, Metallmalerin in Nairobi, Kenia. "Ich habe Diskriminierung bei meiner Arbeit erlebt, wo mir manchmal Verträge verweigert wurden. Weil ich eine Frau bin oder wegen meines Familienstandes. Einige Kolleginnen wurden wegen ihres Geschlechts ungerecht behandelt oder sogar ausgebeutet."
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Samah Abdelaty, 38, Autorin und Chefin der investigativen Abteilung der Zeitung "Al Watan" in Kairo, Ägypten. "Ich erinnere mich nicht an eine einzige Diskriminierung gegen mich, seit ich im Journalismus arbeite."
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Chrifa Nimri, 69, Fischerin in Sidi Bou Said, Tunesien. "Zu Beginn meiner Fangkarriere sagte mir alle Welt, das sei etwas für Männer. Aber jetzt respektieren mich alle Kollegen und nennen mich Captain."
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Elizabeth Mamani, 36, Reporterin in La Paz, Bolivien. "Als ich mit diesem Job begann, fühlte ich Diskriminierung von Beamten, die den Zugang der Presse kontrollierten. Um dem entgegenzutreten, müssen wir als Frauen uns in allen Bereichen vorbereiten."
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Claudia Concha Parraguez, 45, Pole-Tanzlehrerin in Santiago, Chile. "Einige Studentinnen mit niedrigem Selbstwertgefühl lächeln mehr und fühlen sich nach dem Training schön.  Aber wegen der schlechten Meinung ihrer Ehemänner, die diese Aktivität nicht als Sport sehen, sondern sie mit etwas Sexuellem verknüpfen, hören sie auf, die Kurse zu besuchen."
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Jauna Diaz, 43, Straßenkehrerin in Mexiko-Stadt, Mexiko. "In meinem früheren Job bevorzugte der Chef die männlichen Kollegen. Die Frauen wurden immer später bezahlt. Deshalb habe ich gewechselt. Um die Geschlechterungerechtigkeit anzugehen, muss es mehr Informationen über die Rechte der Frauen am Arbeitsplatz geben."
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Ivonne Quintero, Köchin in Mexiko-Stadt, Mexiko. "Für Frauen gibt es in der Küche viele Einschränkungen. Ich hatte zwei Männer unter mir und sie haben nicht getan, was ich ihnen gesagt habe, weil ich ein Frau bin."
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Cristina Alvarez, 29, Metzgerin in Mexiko-Stadt, Mexiko. "Ich habe noch nie geschlechtsspezifische Ungleichkeit erlebt. Ich glaube, Frauen können die gleiche Arbeit wie Männer machen und dass es keine Diskriminierung geben sollte."
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Tomoe Ichino, 40, Shinto-Priesterin in Tokio, Japan. "Im Allgemeinen denken die Leute, dass Shinto-Priester ein Männer-Beruf ist. Einmal, als ich mit einer wichtigen Zeremonie fertig war, wurde ich gefragt: Wann kommt der Priester? Zuerst trug ich das hellgrüne Gewand meine Großvaters, weil ich es für besser hielt, wie ein Mann auszusehen. Aber nach einer Weile habe ich beschlossen, auf die Tatsache stolz zu sein, dass ich eine Priesterin bin und begann ein rosa Gewand zu tragen. Ich dachte, ich kann selbstbewusster sein, wenn ich aufhöre, zu viel über mein Geschlecht nachzudenken." (sba)
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