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"Oder richtig arbeiten gehen" Raten für die Familiengründung bei Jauch

Von Nina Jerzy

Günther Jauch machte alternative Vorschläge zu seiner Sendung.

Günther Jauch machte alternative Vorschläge zu seiner Sendung.

(Foto: RTL)

Kaum ist "Game of Thrones" wieder da, werden bei Günther Jauchs "500" die Messer gewetzt. Das Kandidatensterben setzt ein. Dabei spielen die Leute doch für die Familienplanung. Wie wäre es mal mit arbeiten?, meint Jauch.

Von der Existenzsicherung bis zur Familienplanung: "500 – Die Quiz-Arena" wird in diesem Jahr für die Kandidaten zum privaten Vorsorgeinstrument. Erst hatten zwei Kandidatinnen fortgeschrittenen Alters in prekären Arbeitsverhältnissen mit dem Gewinn ihre Haushaltskassen aufgebessert. In der sechsten Folge am Montagabend war dann plötzlich Familiengründung angesagt. Eine verlässliche Strategie ist die Teilnahme an einer TV-Quizshow aber nicht gerade. Einem 30-jährigen Azubi, der vom Gewinn das Kinderkriegen abhängig macht, gab Günther Jauch den Rat mit auf den Weg: "Er soll mal richtig arbeiten gehen. Wäre auch eine Lösung."

Azubi Marius Mielke hatte ganz am Ende der vorherigen Ausgabe die Frührentnerin Ingrid Bögel aus dem Rennen geworfen. Anzug, Hemd und Fliege der vergangenen Sendung tauschte der 30-Jährige Vollbartträger gegen Wollmütze, T-Shirt und zerschlissene Chucks. "Na ja, ich hab nur ein Hemd", meinte der Veganer ohne Smartphone, der die einst angesteuerte Lehrerkarriere geschmissen hat und nun im IT-Bereich sein Glück versucht. Seit fast einem Jahr ist der Leverkusener verheiratet, macht die Familiengründung aber vom Gewinn bei "500" abhängig. Wie viel Geld müsste denn zusammenkommen?, erkundigte sich Jauch. "Das muss ich mal durchrechnen zuhause", entgegnete Mielke.

Die Kandidatin Jennifer Kiesenbauer nahm 11.000 Euro mit nach Hause.

Die Kandidatin Jennifer Kiesenbauer nahm 11.000 Euro mit nach Hause.

(Foto: RTL)

Nullsummenspiel am Altar

Das konnte er dann schneller als gewollt. Schon bei der nächsten Frage flog Mielke nämlich seinerseits mit der dritten in Folge falsch beantworteten Frage raus. Herausforderin Jennifer Kiesenbauer stieg zur Kandidatin auf und schien trotz total netter Fassade zunächst zur Cersei Lannister zu mutieren. Bereits nach 19 Fragen war Herausforderer Alexander Buruck erledigt und die 31-jährige Abteilungsassistentin aus Gaimersheim hatte die bis dato erspielten 11.000 Euro sicher. Das war dann allerdings auch 20 Fragen später ihr Endergebnis. Ausgerechnet bei der Frage, welches Körperteil mit einem Kajalstift betont wird, gelang Herausforderer Selcan Kacan der Umsturz.

Für den 28-jährigen Automonteur bei Daimler-Benz geht es bei Jauch um einiges. Er heiratet Ende des Jahres und die türkische Familie besteht auf einer großen Hochzeit. "Es wird eine Plus-Minus-Null-Rechnung im besten Fall", gab sich der Hamburger optimistisch. Den Hauptgewinn von 2,5 Millionen Euro kann er sich leider abschminken. Dafür müssten die titelgebenden 500 Fragen beantwortet werden und es sind nur noch vier Folgen übrig.

Am 21. August startet aber "Wer wird Millionär" in die mittlerweile 40. Staffel. Den Auftakt macht das zweistündige Zocker-Special mit bis zu zwei Millionen Euro Hauptgewinn. Das ist zur Familienfinanzierung dann vielleicht doch besser geeignet.

Quelle: n-tv.de

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