Unterhaltung

Eine der Todesursachen Carrie Fisher litt an Schlaf-Apnoe

War herzkrank und kämpfte gegen Drogensucht: Carrie Fisher.

War herzkrank und kämpfte gegen Drogensucht: Carrie Fisher.

(Foto: Chris Pizzello/AP/dpa)

Ein halbes Jahr nach ihrem Tod geben Gerichtsmediziner an, woran "Star Wars"-Schauspielerin Carrie Fisher gestorben ist. Auf eine bestimmte Todesursache festlegen können sie sich aber nicht.

Die "Star Wars"-Darstellerin Carrie Fisher, aus den Filmen bekannt als Prinzessin Leia, ist unter anderem an Schlaf-Apnoe gestorben. Das teilte das Büro des Gerichtsmediziners von Los Angeles mit, das den Todesfall von Ende Dezember untersucht hatte. In der Sterbeurkunde werde aber keine bestimmte Todesursache angegeben, da die 60-Jährige unter anderem eine Herzerkrankung gehabt und Drogen genommen habe.

Fisher musste nach einem Transatlantik-Flug als Notfall-Patientin ins Krankenhaus gebracht werden. Sie starb vier Tage später. Zunächst wurde als Todesursache Herzstillstand angegeben. Fishers Tochter Billie Lourd sagte dem Magazin "People", ihre Mutter habe das ganze Leben gegen ihre "Drogensucht" und psychische Probleme gekämpft, darunter eine bipolare Störung.

Schlaf-Apnoe hat Atemaussetzer zur Folge. Davon sind Millionen Menschen betroffen. Meistens führen die Atemstillstände nicht direkt zum Tod, sondern über Folgewirkungen wie Bluthochdruck, Schlaganfall und Herzattacken.

Fishers Tod erhielt eine zusätzlich dramatische Weiterung, als ihre 84-jährige Mutter Debbie Reynolds einen Tag nach ihrem Tod einem Schlaganfall erlag.

Quelle: n-tv.de , asc/dpa

Mehr zum Thema