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Aus Angst vor Krebs Applegate lässt sich wieder operieren

Applegate leidet an einer Genmutation, die das Krebsrisiko bei Frauen stark erhöht.

Applegate leidet an einer Genmutation, die das Krebsrisiko bei Frauen stark erhöht.

(Foto: dpa)

Einmal hat Christina Applegate die Krankheit schon besiegt. Doch das Krebsrisiko der Schauspielerin ist durch eine vererbbare Genmutation weiterhin enorm hoch. Um die Kontrolle über ihren Körper zurückzugewinnen, unternimmt sie einen mutigen Schritt.

Die US-Schauspielerin Christina Applegate hat sich nach eigenen Worten einer Operation unterzogen, um einer erneuten Krebserkrankung vorzubeugen.

Sie habe sich vor zwei Wochen Eierstöcke und Eileiter entfernen lassen, sagte die 45-Jährige, die 2008 eine Brustkrebserkrankung besiegt hatte, dem Online-Portal "Today.com". "Meine Cousine ist 2008 an Eierstockkrebs gestorben. Ich konnte das bei mir verhindern", begründete Applegate ihre Entscheidung.

Applegate empfindet Operation als Erleichterung

Sie leidet an einer Mutation des Gens BRCA1, die das Krebsrisiko bei Frauen stark erhöht. Deswegen hatte sie sich eigenen Angaben zufolge nach ihrer Krebsdiagnose im Jahr 2008 beide Brüste abnehmen lassen. Sie habe jetzt die Kontrolle übernommen, sagte Applegate. "Es ist eine Erleichterung."

Sie sorge sich aber, dass auch ihre sechsjährige Tochter Sadie das mutierte Gen haben könnte. Die Chancen dafür seien sehr hoch. Deswegen achte sie besonders darauf, dass Sadie sich gesund ernähre und nicht zu viel Stress habe, sagte die Schauspielerin.

Zudem hat Applegate die gemeinnützige Organisation "Right Action For Women" gegründet, die mehr Frauen Zugang zu Vorsorgeuntersuchungen und Gentests ermöglichen will.

Quelle: n-tv.de , sra/dpa

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