Montag, 20. März 2017 Der Tag bei n-tv

22:32 Uhr
Das war Montag, der 20. März 2017

Der FC Union Berlin erlebt einen Höhenflug.

Der FC Union Berlin erlebt einen Höhenflug.

(Foto: imago/Matthias Koch)
Es ist langsam gespenstisch, Berlin könnte demnächst einen zweiten Vertreter in der ersten Fußball-Bundesliga haben. Der FC Union übernimmt die Tabellenführung in der Zweiten Liga. Den Spielbericht finden Sie hier. Das war heute wichtig:

Und falls Sie sich fragen, wie die Kandidaten heute bei "Wer wird Millionär" abgeschnitten haben, können Sie das hier nachlesen. Ich wünsche Ihnen einen schönen Restabend und eine gute Nacht!


22:21 Uhr
Franzosen gucken TV-Duell der Kandidaten

Die französischen Kandidaten duellieren sich heute im TV.

Die französischen Kandidaten duellieren sich heute im TV.

(Foto: REUTERS)
Für unsere Nachbarn ist heute ein spannender Fernsehabend angesagt. Die Präsidentschaftskandidaten treten im TV-Duell gegeneinander an. Den ausgeruhten Artikel dazu lesen Sie später bei uns. Nur so viel: Marine Le Pen vom Front National forderte schonmal 40.000 neue Gefängnisplätze, der Republikaner Fillon sagte dagegen, wegen klammer Kassen reichten auch 16.000. Mit dabei waren auch der unabhängige Kandidat Emmanuel Macron, Linksparteigründer Jean-Luc Mélenchon und der Sozialist Benoit Hamon.


22:06 Uhr
Bulgaren: "Türkei mischt sich in Wahlkampf ein"

Borissow.

Borissow.

(Foto: picture-alliance/ dpa)
Auch Bulgarien hat seine Türkei-Debatte. Dort wird in sechs Tagen ein neues Parlament gewählt und nun beklagen sich die beiden größten Parteien des Landes. Sie werfen dem Nachbarland Einmischung in den Wahlkampf vor.

  • Ihre Partei lehne "die Einmischung eines anderen Landes" in die inneren Angelegenheiten Bulgariens "kategorisch" ab, sagte die Chefin der Sozialistischen Partei, Kornelia Ninowa. Die Wahlempfehlungen aus der Türkei an Angehörige der türkischen Minderheit in Bulgarien stellten aber eine "offene Einmischung" dar.
  • "Diese Einmischung ist inakzeptabel", sagte auch der ehemalige Regierungschef Boiko Borissow, der die konservative Gerb-Partei anführt. Er rief aber zugleich zu "Diplomatie" im Verhältnis zu dem Nachbarland auf.
  • Die Sozialisten und Borissows Gerb-Partei liefern sich in den Umfragen vor der vorgezogenen Parlamentswahl am Sonntag ein Kopf-an-Kopf-Rennen.


21:46 Uhr
20 Milliarden Dollar russisches Schwarzgeld in EU

(Foto: imago/Ralph Peters)
Was passiert eigentlich mit Schwarzgeld aus Russland? Wie die "Süddeutsche Zeitung" in ihrer morgigen Ausgabe berichtet, ist vieles davon nach Europa geflossen.

  • Demnach sollen zwischen 2010 und 2014 insgesamt Rubel im Wert von rund 20,7 Milliarden US-Dollar in die EU gerollt sein.
  • Mithilfe undurchsichtiger Briefkastenfirmen in Großbritannien und mutmaßlich korrupter Richter in der Republik Moldau sei das Geld auf legale Konten im Westen transferiert und dort zum Einkauf im großen Stil benutzt worden, berichtet die Zeitung. Deutsche Unternehmen hätten davon kräftig profitiert.

  • Die "SZ" stützt den Bericht auf einen Datensatz von etwa 70.000 Überweisungen, der ihr selbst und internationalen Partnermedien vorliege.


21:12 Uhr
Griechische Polizei sichert acht Briefbomben

(Foto: REUTERS)
Die griechischen Briefbomber geben nicht auf - vergangene Woche wurden Anschläge auf das deutsche Finanzministerium und den IWF in Paris versucht, nun fängt die griechische Polizei weitere explosive Briefe in Athen ab. Die acht Sendungen sollten alle ins Ausland geschickt werden und waren von der gleichen Sorte, wie die in der vergangenen Woche. Sie wurden unschädlich gemacht.

Mehr dazu hier.


20:57 Uhr
Heftige Kämpfe in Ostukraine

Man hörte in den vergangenen Wochen oft, die Waffenruhe in der Ukraine sei "brüchig". Was das konkret heißt, zeigte sich heute.

  • Bei heftigen Kämpfen sterben drei Regierungssoldaten und acht werden verletzt.
  • Der Schwerpunkt der Kämpfe lag im Donezker Gebiet zwischen den Dörfern Wodjane und Pikusy unweit der Hafenstadt Mariupol.
  • Die Separatisten sollen Raketenwerfer und schwere Artillerie eingesetzt haben. Diese warfen wiederum der Armee Angriffsversuche vor. Drei Rebellenkämpfer wurden verletzt.


20:32 Uhr
Neuer Sex-Skandal bei der Bundeswehr

Die Bundeswehr muss sich mit neuen Vorwürfen der sexuellen Belästigung auseinandersetzen. Es geht um eine Kaserne in Bad Reichenhall - dort soll ein Soldat bei den Gebirgsjägern bedrängt und diskriminiert worden sein. Darüber unterrichtete das Verteidigungsministerium heute den Bundestag. Gegen 14 Kameraden wird ermittelt.

  • Die Vorfälle ereigneten sich demnach zwischen November 2015 und September 2016.
  • Das Ministerium bezeichnet die Vorfälle in dem Schreiben als "äußerst bedauerlich und vollkommen inakzeptabel", sie würden aber im Gegensatz zu Pfullendorf nur eine Teileinheit betreffen, die verantwortlichen Kommandeure hätten umsichtig und konsequent reagiert.
  • Der direkte militärische Vorgesetzte des betroffenen Soldaten sei aus seiner Funktion herausgelöst worden, der Betroffene selbst sei versetzt worden.


20:14 Uhr
Videos des Tages