Montag, 20. März 2017 Der Tag bei n-tv

22:32 Uhr
Das war Montag, der 20. März 2017

Der FC Union Berlin erlebt einen Höhenflug.

Der FC Union Berlin erlebt einen Höhenflug.

(Foto: imago/Matthias Koch)
Es ist langsam gespenstisch, Berlin könnte demnächst einen zweiten Vertreter in der ersten Fußball-Bundesliga haben. Der FC Union übernimmt die Tabellenführung in der Zweiten Liga. Den Spielbericht finden Sie hier. Das war heute wichtig:

Und falls Sie sich fragen, wie die Kandidaten heute bei "Wer wird Millionär" abgeschnitten haben, können Sie das hier nachlesen. Ich wünsche Ihnen einen schönen Restabend und eine gute Nacht!


22:21 Uhr
Franzosen gucken TV-Duell der Kandidaten

Die französischen Kandidaten duellieren sich heute im TV.

Die französischen Kandidaten duellieren sich heute im TV.

(Foto: REUTERS)
Für unsere Nachbarn ist heute ein spannender Fernsehabend angesagt. Die Präsidentschaftskandidaten treten im TV-Duell gegeneinander an. Den ausgeruhten Artikel dazu lesen Sie später bei uns. Nur so viel: Marine Le Pen vom Front National forderte schonmal 40.000 neue Gefängnisplätze, der Republikaner Fillon sagte dagegen, wegen klammer Kassen reichten auch 16.000. Mit dabei waren auch der unabhängige Kandidat Emmanuel Macron, Linksparteigründer Jean-Luc Mélenchon und der Sozialist Benoit Hamon.


22:06 Uhr
Bulgaren: "Türkei mischt sich in Wahlkampf ein"

Borissow.

Borissow.

(Foto: picture-alliance/ dpa)
Auch Bulgarien hat seine Türkei-Debatte. Dort wird in sechs Tagen ein neues Parlament gewählt und nun beklagen sich die beiden größten Parteien des Landes. Sie werfen dem Nachbarland Einmischung in den Wahlkampf vor.

  • Ihre Partei lehne "die Einmischung eines anderen Landes" in die inneren Angelegenheiten Bulgariens "kategorisch" ab, sagte die Chefin der Sozialistischen Partei, Kornelia Ninowa. Die Wahlempfehlungen aus der Türkei an Angehörige der türkischen Minderheit in Bulgarien stellten aber eine "offene Einmischung" dar.
  • "Diese Einmischung ist inakzeptabel", sagte auch der ehemalige Regierungschef Boiko Borissow, der die konservative Gerb-Partei anführt. Er rief aber zugleich zu "Diplomatie" im Verhältnis zu dem Nachbarland auf.
  • Die Sozialisten und Borissows Gerb-Partei liefern sich in den Umfragen vor der vorgezogenen Parlamentswahl am Sonntag ein Kopf-an-Kopf-Rennen.


21:46 Uhr
20 Milliarden Dollar russisches Schwarzgeld in EU

(Foto: imago/Ralph Peters)
Was passiert eigentlich mit Schwarzgeld aus Russland? Wie die "Süddeutsche Zeitung" in ihrer morgigen Ausgabe berichtet, ist vieles davon nach Europa geflossen.

  • Demnach sollen zwischen 2010 und 2014 insgesamt Rubel im Wert von rund 20,7 Milliarden US-Dollar in die EU gerollt sein.
  • Mithilfe undurchsichtiger Briefkastenfirmen in Großbritannien und mutmaßlich korrupter Richter in der Republik Moldau sei das Geld auf legale Konten im Westen transferiert und dort zum Einkauf im großen Stil benutzt worden, berichtet die Zeitung. Deutsche Unternehmen hätten davon kräftig profitiert.

  • Die "SZ" stützt den Bericht auf einen Datensatz von etwa 70.000 Überweisungen, der ihr selbst und internationalen Partnermedien vorliege.


21:12 Uhr
Griechische Polizei sichert acht Briefbomben

(Foto: REUTERS)
Die griechischen Briefbomber geben nicht auf - vergangene Woche wurden Anschläge auf das deutsche Finanzministerium und den IWF in Paris versucht, nun fängt die griechische Polizei weitere explosive Briefe in Athen ab. Die acht Sendungen sollten alle ins Ausland geschickt werden und waren von der gleichen Sorte, wie die in der vergangenen Woche. Sie wurden unschädlich gemacht.

Mehr dazu hier.


20:57 Uhr
Heftige Kämpfe in Ostukraine

Man hörte in den vergangenen Wochen oft, die Waffenruhe in der Ukraine sei "brüchig". Was das konkret heißt, zeigte sich heute.

  • Bei heftigen Kämpfen sterben drei Regierungssoldaten und acht werden verletzt.
  • Der Schwerpunkt der Kämpfe lag im Donezker Gebiet zwischen den Dörfern Wodjane und Pikusy unweit der Hafenstadt Mariupol.
  • Die Separatisten sollen Raketenwerfer und schwere Artillerie eingesetzt haben. Diese warfen wiederum der Armee Angriffsversuche vor. Drei Rebellenkämpfer wurden verletzt.


20:32 Uhr
Neuer Sex-Skandal bei der Bundeswehr

Die Bundeswehr muss sich mit neuen Vorwürfen der sexuellen Belästigung auseinandersetzen. Es geht um eine Kaserne in Bad Reichenhall - dort soll ein Soldat bei den Gebirgsjägern bedrängt und diskriminiert worden sein. Darüber unterrichtete das Verteidigungsministerium heute den Bundestag. Gegen 14 Kameraden wird ermittelt.

  • Die Vorfälle ereigneten sich demnach zwischen November 2015 und September 2016.
  • Das Ministerium bezeichnet die Vorfälle in dem Schreiben als "äußerst bedauerlich und vollkommen inakzeptabel", sie würden aber im Gegensatz zu Pfullendorf nur eine Teileinheit betreffen, die verantwortlichen Kommandeure hätten umsichtig und konsequent reagiert.
  • Der direkte militärische Vorgesetzte des betroffenen Soldaten sei aus seiner Funktion herausgelöst worden, der Betroffene selbst sei versetzt worden.


20:14 Uhr
Videos des Tages

Trotz Einschüchterungsversuchen
Mutige Türken werben für "Nein" beim Referendum

Neues aus der Welt des Sports
Fallschirmspringer stürzt sich in Eisloch

Heftige Überschwemmungen
Schlammmassen in Peru reißen alles mit sich

Glühend heißer Lavasee
Google Street View blickt tief in Vulkanschlund

Podolski über seinen DFB-Abschied
"Bin wehmütig - und glücklich, dass es vorbei ist"


20:02 Uhr
Weißes Haus bekräftigt Abhörvorwürfe noch einmal

Spicer.

Spicer.

(Foto: REUTERS)
Das Weiße Haus nimmt die Abhörvorwürfe gegen Barack Obama nicht zurück. US-Präsident Trumps Sprecher Sean Spicer sagte heute, die Aussage von FBI-Chef James Comey, er habe keine Erkenntnisse über ein solches Abhören, habe nichts an der Lage geändert. Es handle sich nur um eine erste Anhörung, und es sei noch ein weiter Weg zu gehen.

Mehr dazu hier.


19:32 Uhr
Familie des Germanwings-Piloten zweifelt an Depression

Lubitz.

Lubitz.

(Foto: REUTERS)
Seinen Namen kennen Sie vermutlich noch: Andreas Lubitz. Der Copilot in Diensten der Germanwings riss vor zwei Jahren 149 Menschen mit in den Tod, weil er sich dazu entschloss, seine Maschine abstürzen zu lassen. Es hieß danach, Lubitz sei depressiv gewesen. Das zweifelt nun seine Familie an.

  • Am Freitag wollen sie vor die Presse treten, doch schon in der Einladung bezweifelt Lubitz' Vater die "Annahme des dauerdepressiven Copiloten, der vorsätzlich und geplant in suizidaler Absicht das Flugzeug in den Berg gesteuert haben soll".
  • Er schreibt: "Wir sind der festen Überzeugung, dass dies so nicht richtig ist." Der Anwalt der Absturzopfer kritisierte die Aktion der Familie als "unverantwortlich" und "geschmacklos".

Mehr dazu hier.


19:24 Uhr
Zschäpe versucht es noch einmal

Beate Zschäpe.

Beate Zschäpe.

(Foto: Peter Kneffel/dpa)
Im NSU-Prozess stellt die Angeklagte zwei weitere Befangenheitsanträge. Beate Zschäpe richtet diese gegen einen Beisitzer, den zweiten der neuen Anträge gegen den Vorsitzenden Richter Manfred Götzl. Ebenfalls gegen Götzl ging Zschäpe schon in der vorvergangenen Woche vor. Über diesen Antrag ist noch nicht entschieden. Stein des Anstoßes ist eine für letzte Beweise verfügte Frist. Noch ist unklar, ob der Prozess am Donnerstag wie geplant weitergehen kann.


18:53 Uhr
Gefährder kauft Armbrust - Festnahme in Lippstadt

Seit einiger Zeit beobachtet die Polizei einen 21-jährigen Islamisten aus dem Umfeld des Berlin-Attentäters Anis Amri. Jetzt hat die Polizei ihn im nordrhein-westfälischen Lippstadt festgenommen, nachdem er eine Armbrust gekauft hatte.

  • Die Beamten durchsuchten sein Zimmer in einer Pension nahe der Stadt und wurden fündig: Anleitungen zur Herstellung von Sprengstoff, Unterlagen, die auf eine Nähe zum IS schließen lassen.
  • Der junge Mann soll aus dem Umfeld des Islamistenführers Abu Walaa stammen, in dem sich auch der Berlin-Attentäter Anis Amri bewegt haben soll. Deswegen sitzt er nun auch in Haft - der Kauf der Armbrust war legal.

Mehr dazu hier.


18:19 Uhr
Berliner nimmt Frau als Geisel - SEK im Einsatz

Im Berliner Bezirk Neukölln muss die Polizei eine gefährliche Situation meistern - ein Mann hat seine Frau als Geisel genommen. Der 63-jährige habe seine zwei Jahre jüngere Ehepartnerin mit einer Waffe bedroht, sagt ein Polizeisprecher. Nun versuchen die Beamten, mit ihm Kontakt aufzunehmen.


18:10 Uhr
Spielzeugwaffen lösen Polizeieinsatz bei Freiburg aus

Täuschend echt sahen die Nachbildungen aus.

Täuschend echt sahen die Nachbildungen aus.

(Foto: dpa)
Dass jemand sich durch seine Spielzeugwaffen bedroht fühlen könnte, kam einem 47-jährigen Mann nicht in den Sinn - jetzt muss er sich wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten.

  • Er hatte in Waldkirch bei Freiburg mit seinem Sohn in einer Burgruine gespielt. Die beiden hatten Nachbildungen einer Schrotflinte, einer Maschinenpistole und von Pistolen dabei.
  • Die sahen so täuschend echt aus, dass ein Spaziergänger die Polizei rief. Die beschlagnahmte die Waffen, laut Mitteilung waren die Waffen selbst für Kenner kaum von echten Exemplaren zu unterscheiden.
  • Und das ist das Problem: Das Tragen solcher "Anscheinwaffen" ist verboten.


17:53 Uhr
David Rockefeller ist tot

Rockefeller

Rockefeller

(Foto: AP)
Eben haben wir über die reichsten Menschen der Welt gesprochen - in früheren Jahren wäre bei diesem Thema auch dieser Name gefallen: Rockefeller. Nun ist der Familienpatriarch der New Yorker Milliardärsfamilie gestorben. David Rockefeller starb im Alter von 101 Jahren an Herzversagen.

Mehr dazu hier.


17:33 Uhr
Druiden feiern in London Frühlingsbeginn

Druiden in London. Zu erkennen an der Telefonzelle.

Druiden in London. Zu erkennen an der Telefonzelle.

(Foto: dpa)
Bei bewölktem Himmel hat eine Reihe weiß gekleideter Personen in London den Frühling begrüßt. Es handelt sich um selbsternannte Druiden. Vor dem Tower hielten sie eine Zeremonie zur Tagundnachtgleiche ab. 2010 wurden die modernen Druiden, die sich auf die Kelten berufen, als Religion anerkannt.

Und möglicherweise, also vielleicht, meiner Meinung nach, sind sie der wahre Grund für den Brexit. Denn sie brauen bereits an einem Zaubertrank, der das kleine Dorf Britannien unschlagbar in der großen, weiten Welt machen wird. Vielleicht jedenfalls.


17:15 Uhr
Reichster Mann der Welt verteidigt Titel

Bill Gates versucht mittlerweile, sein Vermögen für gute Zwecke einzusetzen.

Bill Gates versucht mittlerweile, sein Vermögen für gute Zwecke einzusetzen.

(Foto: picture alliance / dpa)
Carlos Slim, Bill Gates, Mark Zuckerberg? Das "Forbes"-Magazin hat wieder den Reichtum besonders vermögender Menschen gewichtet und gibt uns nun die Möglichkeit, mit offenem Mund oder Faust in der Tasche darüber nachzudenken.

  • Auf Platz eins liegt wieder Bill Gates. Der soll rund 86 Milliarden Dollar schwer sein.
  • Auf Platz zwei in der Rangliste kam der US-Investor Warren Buffet (75,6 Mrd. Dollar), Platz drei kam der spanische Zara-Gründer Amancio Ortega (71,3 Mrd. Dollar).
  • Auf den folgenden Plätzen wurden Amazon-Gründer Jeff Bezos und Facebook-Erfinder Mark Zuckerberg.

Wieviel Geld Bezos und Zuckerberg angespart haben, lesen Sie hier.


17:00 Uhr
Schlagzeilen zum Feierabend

Kein Beleg für Abhör-Vorwurf
Ein peinlicher Tag für Trump

Keine Belege für Spähangriff
FBI untersucht Absprachen von Trump-Team

"Ohne Wenn und Aber"
Merkel droht Türkei wegen Nazi-Vergleichen

Nur noch 500 Millionen Euro
Deutsche Bank kappt Boni drastisch

Ex-HRE-Chef vor Gericht
Funke gibt Steinbrück die Schuld


16:27 Uhr
Polizei zerschlägt polnische Autoschieberbande

Ob auch so ein Porsche unter den gestohlenen Autos war, wissen wir nicht - aber ins Muster hätte er gepasst.

Ob auch so ein Porsche unter den gestohlenen Autos war, wissen wir nicht - aber ins Muster hätte er gepasst.

(Foto: Porsche)
Die Bande soll insgesamt 45 Autos gestohlen haben, der Schaden bei rund zwei Millionen Euro liegen. Deutsche und polnische Ermittler haben einen Autoschieberring zerschlagen. Sechs Verdächtige aus Polen seien bereits im Februar in Berlin festgenommen worden, teilt die polnische Polizei in Warschau mit. Darunter war auch der mutmaßliche Drahtzieher. Die Bande stahl die Autos, darunter Sportwagen und Luxusfahrzeuge, in Deutschland und stattete sie dann in Polen mit neuen Papieren und Nummernschildern aus. Weitere Verdächtige sind auf der Flucht.


15:57 Uhr
Merkel droht Erdogan

Erdogan

Erdogan

(Foto: Depo Photos/Depo Photos via ZUMA Wire/dpa)
Es ist ziemlich durchsichtig, welche Taktik die türkische Regierung verfolgt. Sie scheint zu versuchen, die deutsche Regierung so lange zu provozieren, bis es richtig Krach gibt. Den kann Erdogan dann als vermeintlichen Beweis heranziehen, dass angeblich alle gegen die Türkei sind. Und nur er das Vaterland verteidigen kann und die Wähler ihm daher mittels Referendum noch mehr Macht geben sollen.

Jetzt hat er sogar Merkel persönlich Nazi-Methoden vorgeworfen. Und die Kanzlerin? Reagiert nun: Sie droht der Türkei nun mit weiteren Auftrittsverboten, wenn diese Nazi-Vergleiche nicht aufhören. "Mein Satz, dass die Nazi-Vergleiche vonseiten der Türkei aufhören müssen, gilt - und zwar ohne Wenn und Aber", sagte sie.

Ich bin gespannt, was der türkische Präsident als nächstes macht. Die relative Gelassenheit in Deutschland scheint ihn ja doch ziemlich zu provozieren.

Update: der türkische Vizepremier hat nun erklärt, warum seine Regierung zu Nazi-Vergleichen greift.

 


15:42 Uhr
FBI untersucht mögliche Russland-Verbindung Trumps

Comey bei der Anhörung im Kongress. Neben ihm nahm NSA-Direktor Mike Rogers Platz.

Comey bei der Anhörung im Kongress. Neben ihm nahm NSA-Direktor Mike Rogers Platz.

(Foto: REUTERS)
Mit seiner Ankündigung lässt FBI-Chef James Comey Washington erzittern. Bei einer Anhörung im Kongress bestätigt er, dass die US-Bundespolizei nun die möglichen Absprachen zwischen Trumps Team und Russland untersuchen möchte. Die Behörde ermittelt bereits seit längerem, inwiefern Russland versuchte, die US-Wahl mittels Cyberattacken zu beeinflussen. Mehr dazu hier.

Und dann sagte Comey auch noch einmal, dass es keinerlei Beweise für die Behauptung Trumps gebe, Obama habe ihn abhören lassen. Mehr dazu hier.


15:42 Uhr
Schweizer hortet Tausende Marihuana-Pflanzen

Marihuana

Marihuana

(Foto: dpa)
Rund 3500 Marihuana-Pflanzen stellt die Polizei bei einem Mann in der Schweiz sicher. Die Indooranlagen hatte er in einem Einfamilienhaus und einem Firmengebäude aufgebaut, wie die Beamten berichten. Damit hätten Rauschmittel im Wert von mehreren hunderttausend Euro hergestellt werden können. Der 38-Jährige muss sich nun wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten. Und die Pflanzen? Wurden vernichtet.


15:06 Uhr
Trump: Russland-Connection Erfindung der Demokraten

Die Frage, ob Donald Trump und sein Team in irgendeiner Form eine Geheimverbindung nach Russland unterhalten, beschäftigt besonders seine Gegner. Der Präsident selbst twittert nun, diese Verbindung sei gar eine Erfindung der Demokraten. Diese wollten bloß von ihrer Wahlniederlage ablenken.

  • Hintergrund der seit Monaten währenden Kontroverse sind Berichte über geheimdienstliche Erkenntnisse, wonach Russland versucht hat, die US-Wahlen zu beeinflussen.
  • Trumps Tweet kommt kurz vor einer Anhörung im Kongress zum Thema. Dort soll FBI-Chef James Comey sich dazu äußern.
  • Vermutlich wird er dann auch nochmal danach gefragt, ob es irgendwelche Beweise gibt, dass Trumps Vorgänger Obama diesen abhören ließ.

Trump selbst muss sich langsam Sorgen machen - laut neuer Umfragen ist er so unbeliebt wie seit dem Zweiten Weltkrieg kein anderer Präsident zu diesem Zeitpunkt.


14:52 Uhr
Ungarn könnte Heineken-Logo verbieten

Der rote Stern gefällt der Regierung Orban gar nicht.

Der rote Stern gefällt der Regierung Orban gar nicht.

(Foto: picture alliance / dpa)
Kennen Sie die grünen Heineken-(Bier-)Flaschen? Dann erinnern Sie sich vielleicht an diesen roten Stern, der zum Logo gehört. Und genau der macht nun Probleme in Ungarn. Das Parlament diskutiert darüber, das Emblem zu verbieten. Warum? Weil es ein roter Stern ist. Erinnern Sie sich? Da war doch mal was. Der Sowjet-Kommunismus warb mit einem ähnlichen Logo für sich: ein roter Stern prangte auf so ziemlich allem. Die Regierung des ungarischen Ministerpräsidenten Orban bezeichnete es als "moralische Verpflichtung", die kommerzielle Verwendung von Symbolen wie dem Hakenkreuz, von Hammer und Sichel oder dem roten Stern zu untersagen. Unter dem neuen Gesetz droht Firmen bei Verwendung "totalitärer Symbole" eine Geldstrafe von bis zu zwei Milliarden Forint (etwa 6,5 Millionen Euro).


14:32 Uhr
Schichtwechsel

Benjamin Konietzny freut sich auf seinen Mittagsschlaf, Volker Petersen übernimmt. Zum kalendarischen Frühlingsanfang nehmen wir die allgemeine Grauheit zur Kenntnis. Gehen wir es an. Kontakt: volker.petersen (at) nama.de oder bei Twitter.



14:10 Uhr
Bekiffte legen Fließband bei BMW lahm

Völlig betrunken und bekifft sind zwei Arbeiter eines BMW-Werks in München zum Dienst erschienen - und haben die komplette Produktion lahmgelegt.

  • Die beiden Männer hatten nach BMW-Angaben reichlich Alkohol getrunken und zudem einen Joint mit einer synthetischen Kräutermischung geraucht. Vor Ende ihrer Spätschicht kollabierten die beiden, Kollegen riefen den Notarzt.
  • Das Fließband stand für 40 Minuten still. Es sei das erste Mal gewesen, dass die Produktion aufgrund von Alkohol oder Drogen gestoppt werden musste. "Der Schaden beläuft sich auf einen mittleren fünfstelligen Betrag", sagte der Sprecher über den Vorfall.

Mehr dazu hier.


13:53 Uhr
Geflüchtete berichten über IS-Zwangsrekrutierungen

Ein Junge fährt auf einem Fahrrad durch eine stark zerstörte Straße im Westen Mossuls.

Ein Junge fährt auf einem Fahrrad durch eine stark zerstörte Straße im Westen Mossuls.

(Foto: dpa)

Die Islamisten-Miliz IS zwingt im Westteil der irakischen Stadt Mossul offenbar junge Männer zum Kampf gegen die Regierungstruppen. Dies berichteten Flüchtlinge und ein Polizeivertreter.

  • Nach den schweren Verlusten durch die Regierungsoffensive versuchten die Rebellen, ihre Reihen durch Zwangsrekrutierungen aufzufüllen, sagte ein Polizist.
  • Ein ehemaliger Regierungsangestellter berichtete, er habe seine Söhne vor IS-Rekrutierern im Keller versteckt. Ein geflüchteter Metzger erklärte, der IS habe in seinem Laden nach Männern Ausschau gehalten. Aus Angst, zwangsrekrutiert zu werden, gingen viele auch nicht mehr in die Moschee.
  • Seit Beginn der Offensive regierungstreuer Truppen vor sechs Monaten sind die IS-Kämpfer auf einige Gebiete im Westteil der Großstadt zurückgedrängt worden. Am Montag rückten die Truppen weiter auf die Al-Nuri-Moschee in der Altstadt vor.


13:36 Uhr
AfD kann sich nicht auf Spitzenteam einigen

Die AfD-Spitze kann sich nicht auf ein Spitzenteam für die Bundestagswahl einigen. Bis zum Ablauf der Anmeldungsfrist Sonntag Mitternacht seien keine "beschlussgemäßen Bewerbungen" eingegangen, teilte AfD-Sprecher Christian Lüth mit. Damit entfalle auch die geplante Umfrage unter den AfD-Mitgliedern, welchem Team sie den Vorzug geben wollten.

  • Über die Aufstellung für die Bundestagswahl muss nun der AfD-Bundesparteitag kommenden Monat in Köln entscheiden.
  • Im AfD-internen Machtkampf waren Gegner von Parteichefin Frauke Petry vor einer Woche vorgeprescht und hatten den Brandenburger AfD-Chef Alexander Gauland neben Petry als Mitglieder des Spitzenteams nominiert.
  • Petry hatte umgehend erklärt, sie habe noch nicht mitgeteilt, ob sie überhaupt für eine Spitzenkandidatur oder für ein Spitzenteam zur Verfügung stehe.


13:15 Uhr
Prozess gegen Bus-Blockierer von Clausnitz abgesagt

Das Amtsgericht Freiberg hat den für diesen Dienstag geplanten Prozess gegen zwei Blockierer eines Flüchtlingsbusses in Clausnitz abgesagt. Die beiden angeklagten Männer hätten den vom Gericht verhängten Auflagen zur Zahlung von 2400 und 1900 Euro an eine karitative Einrichtung zugestimmt, teilte eine Gerichtssprecherin mit.

  • Eine eingehende juristische Aufarbeitung der Blockade, die im Januar vergangenen Jahres für Empörung gesorgt hatte, bleibt damit wohl aus.
  • Ein im Internet verbreitetes Video von dem fremdenfeindlichen Mob hatte den Vorfall im vergangenen Jahr bundesweit bekannt gemacht. Die Flüchtlinge saßen stundenlang in dem Bus fest und konnten erst mit Hilfe der Polizei in die Unterkunft gebracht werden.

Mehr dazu hier.


12:55 Uhr
Fahrer für tödlichen Schülerbusunfall verurteilt

Fast anderthalb Jahre nach einem tödlichen Busunglück auf der A4 in Thüringen ist der Fahrer zu neun Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden. In dem Bus saß eine Schülergruppe, ein Vierjähriger starb.

  • Das Amtsgericht in Weimar hielt den 37-jährigen Busfahrer aus Österreich wegen fahrlässiger Tötung und Körperverletzung für schuldig.
  • Die Vorsitzende Richterin Inez Gloski sprach von einem "Augenblicksversagen" und einem Fehler des Busfahrers. Das Gericht folgte mit seinem Urteil dem Antrag der Staatsanwaltschaft.
  • Bei dem Unfall im Oktober 2015 kam der vier Jahre alte Sohn einer Lehrerin ums Leben, alle anderen der mehr als 60 Businsassen wurden verletzt.


12:42 Uhr
London will Brexit am 29. März beantragen

Die britische Premierministerin Theresa May will die EU am 29. März offiziell informieren, dass Großbritannien die Union verlassen will.

Die britische Premierministerin Theresa May will die EU am 29. März offiziell informieren, dass Großbritannien die Union verlassen will.

(Foto: dpa)
Großbritannien will die Europäische Union Insidern zufolge am 29. März formal über den Austritt aus der Staatengemeinschaft informieren.

  • Die britische Regierung werde noch im Laufe des Tages bekannt geben, dass sie den Antrag am Mittwoch in einer Woche auf Grundlage von Artikel 50 der EU-Verträge stellen werde, sagten zwei mit der Sache vertraute EU-Vertreter der Nachrichtenagentur Reuters.
  • Sobald der Antrag eingereicht ist, tickt die Uhr: Die britische Regierung und die EU haben dann genau zwei Jahre Zeit, die Bedingungen für den Abschied des Vereinigten Königreichs aus der Union zu verhandeln.

Mehr dazu hier.


12:22 Uhr
Berliner Anschlag: Drei Männer in Türkei festgenommen

Die türkische Polizei hat im Zusammenhang mit dem Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt drei Verdächtige am Istanbuler Flughafen Atatürk festgenommen.

  • Sie würden verdächtigt, in Verbindung zum Attentäter Anis Amri gestanden zu haben, meldete die Nachrichtenagentur Anadolu.
  • Die drei Verdächtigen seien deutsche Staatsbürger mit libanesischen Wurzeln. Bereits früher hatten die türkischen Behörden in der Küstenstadt Izmir einen Mann wegen mutmaßlicher Verbindungen zu Amri festgenommen.
  • Der Tunesier Anis Amri hatte am 19. Dezember einen Lastwagen auf den Weihnachtsmarkt an der Berliner Gedächtniskirche gesteuert. 12 Menschen wurden getötet, rund 50 verletzt.

Mehr dazu hier.


12:03 Uhr
Schlagzeilen zur Mittagspause

Wird Trump der Lüge überführt?
Ausschuss: Keine Beweise für Abhör-Vorwurf

"Risiko für die Weltwirtschaft"
Wirtschaftsweise fürchten Trump

2000-Punkte-Marke geknackt
TecDax klettert auf 16-Jahreshoch

Schneller und vielseitiger
AVM stellt neue Fritzboxen vor

"Du bist ein Arschloch"
Federer spielt weiter im Rotwein-Modus


12:00 Uhr
Bundesweite Kampagne fordert Wahlrecht ab Geburt

Ein Wahlrecht von der Geburt an fordert der Deutsche Familienverband und startet dafür jetzt eine bundesweite Kampagne.

  • "Bisher bleiben 13 Millionen Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren ohne Gehör, wenn es um Mitbestimmung in unserem Land geht", kritisierte die Schirmherrin der Kampagne, die frühere SPD- Familienministerin Renate Schmidt.
  • "Die Interessen der Jüngsten dürfen nicht länger unter den Tisch fallen", betonte Schmidt. In ganz jungen Jahren sollen nach diesem Vorschlag Eltern für ihre Kinder wählen dürfen. Sobald das Interesse der Kinder und ihr Wunsch zur politischen Teilhabe groß genug sind, sollen sie sich in das Wählerverzeichnis eintragen lassen.
  • "Kinder und Jugendliche dürfen heute zwar Aktien kaufen, Großunternehmen besitzen und Steuern zahlen - vertreten durch ihre Eltern. Doch von der politischen Mitwirkung sind sie ausgeschlossen", sagte Schmidt.


11:34 Uhr
Deutlich mehr Migranten erreichen Griechenland

Beamte der griechischen Küstenwache suchen auf dem Wasser nach Booten.

Beamte der griechischen Küstenwache suchen auf dem Wasser nach Booten.

(Foto: AP)

Ungewöhnlich viele Migranten sind in den vergangenen drei Tagen in Booten auf den griechischen Inseln in der Ostägäis angekommen.

  • Von Freitagmorgen bis Montagmorgen erreichten 443 Menschen die Inseln, wie der Flüchtlingskrisenstab mitteilte. In den ersten beiden Märzwochen hatten im Schnitt täglich nur etwa 35 Menschen illegal übergesetzt.
  • Der Anstieg wird auf das gute Wetter zurückgeführt, das zurzeit in der Ägäis herrscht, wie es aus Kreisen der Küstenwache hieß.
  • In Athen wird mit großem Interesse täglich die Zahl der ankommenden Migranten beobachtet. Türkische Politiker hatten in den vergangenen Tagen wiederholt den Flüchtlingspakt mit der EU infrage gestellt, der vor genau einem Jahr in Kraft trat.


11:08 Uhr
Rutte schließt Koalition mit Wilders aus

Geert Wilders hat bei Weitem nicht so viele Stimmen bekommen wie prognostiziert.

Geert Wilders hat bei Weitem nicht so viele Stimmen bekommen wie prognostiziert.

(Foto: dpa)
Zu Beginn der Gespräche über eine Regierungsbildung in den Niederlanden hat Ministerpräsident Mark Rutte erneut eine Zusammenarbeit mit dem Rechtspopulisten Geert Wilders ausgeschlossen.

  • Dessen Partei für die Freiheit PVV komme als Koalitionspartner nicht infrage, sagte Rutte in Den Haag. 
  • Ruttes rechtsliberale Partei VVD will mit der christdemokratischen CDA und der linksliberalen D66 zusammenarbeiten. Für eine stabile Mehrheit braucht sie aber mindestens drei Partner.
  • Ruttes bisheriger sozialdemokratischer Koalitionspartner will nach dramatischen Verlusten in der Opposition bleiben.


10:47 Uhr
Über zehn Millionen Deutsche gehen ins Fitnessstudio

Über zehn Millionen Deutsche gehen regelmäßig ins Fitnessstudio. Das teilt der Arbeitgeberverband DSSV, die Unternehmensberatung Deloitte und die Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement mit.

  • Die Mitgliederzahlen in den Fitnessanlagen wuchs demnach um 6,6 Prozent auf zuletzt 10,08 Millionen.
  • Zugleich legte der Branchenumsatz um 4,5 Prozent auf gut fünf Milliarden Euro zu. Die Zahl der Fitnessanlagen stieg um 4,2 Prozent auf knapp 8700. Auch die Beschäftigtenzahl in der Branche wuchs um 1,7 Prozent auf 209.000.


10:20 Uhr
Duterte bezeichnet EU-Partner als "Verrückte"

Rodrigo Duterte hat den Beinamen "The Punisher"

Rodrigo Duterte hat den Beinamen "The Punisher"

(Foto: AP)
Der philippinische Präsident Rodrigo Duterte hat seine europäischen Kritiker als "Verrückte" bezeichnet.

  • Duterte reagierte bei einem Besuch in Myanmar verärgert auf einen Beschluss des EU-Parlaments, in dem die "hohe Zahl" illegaler Tötungen im philippinischen Anti-Drogen-Kampf beklagt wurde. Die Europäer sollten sich "um ihre eigenen Sachen kümmern", sagte Duterte, der für seine markigen Aussprüche bekannt ist. "Warum wollt ihr uns verarschen, verdammt noch mal?"
  • Duterte führt seit seinem Amtsantritt im Juni 2016 einen unerbittlichen Kampf gegen Drogenkriminelle. Mehr als 7500 Menschen wurden seitdem auf den Philippinen getötet, darunter 2500 von der Polizei, die übrigen unter ungeklärten Umständen.


09:56 Uhr
Bartsch fordert von SPD Absage an Große Koalition

Der Linke-Vorsitzende Dietmar Bartsch hat vor einer erneuten Großen Koalition nach der Bundestagswahl im September gewarnt.

  • "Deshalb habe ich Martin Schulz aufgefordert, deutlich zu sagen: Ich gehe nicht in ein Kabinett Merkel. Das hat selbst Peer Steinbrück gemacht", sagte Bartsch. "Ich finde, dass das eine Erwartung ist, die man erfüllen kann."
  • Schulz war am Sonntag auf dem SPD-Parteitag mit 100 Prozent der Stimmen zum neuen Parteivorsitzenden gewählt worden.


09:34 Uhr
Volksbegehren für Flughafen Tegel hat genug Unterschriften

2016 wurden am Flughafen Tegel über 21 Millionen Passagiere abgefertigt.

2016 wurden am Flughafen Tegel über 21 Millionen Passagiere abgefertigt.

(Foto: imago/Jürgen Ritter)

Die Initiative "Berlin braucht Tegel" will mit einem Volksentscheid erreichen, dass der Flughafen im Berliner Nordwesten auch nach einer Fertigstellung des BER in Betrieb bleibt. Nun hat das Bündnis einem Bericht des "Tagesspiegel" zufolge genug Unterschriften gesammelt.

  • Auf der Seite der Initiative, die maßgeblich von der Berliner FDP unterstützt wird, wurden am Morgen 198.000 Unterschriften angezeigt.
  • Der Vorsitzende der FDP-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, Sebastian Czaja, sagte dem Tagesspiegel: "Wir kratzen an der 200.000. Jede weitere Unterschrift sichert den Erfolg ab."
  • 174.000 Stimmen sind nötig, damit das Volksbegehren erfolgreich ist und ein Volksentscheid möglich.

Hier erfahren Sie mehr.


09:14 Uhr
Bochum will "schnellste Stadt Deutschlands" werden

Blick über Bochum

Blick über Bochum

(Foto: imago/Jochen Tack)

Was verbinden Sie mit Bochum? Toto und Harry? Bergbau? Herbert Grönemeyer?  Nach Ansicht der Stadtverwaltung soll der Name der Stadt bald mit superschnellem Internet in Verbindung gebracht werden.

  • Bis Ende 2018 soll fast jeder Haushalt in der Stadt Zugang zu superschnellem Internet haben. "Wir werden die schnellste Stadt Deutschlands", sagte Oberbürgermeister Thomas Eiskirch der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung". Das ehrgeizige Ziel soll heute auf der IT-Messe Cebit in Hannover verkündet werden.
  • Bei der "Gigabitcity" arbeiten die Stadt, die Stadtwerke und der Kabelnetzbetreiber Unitymedia zusammen; Bund und Land sollen den Netzausbau laut Zeitung mit knapp sechs Millionen Euro fördern.
  • Bochum hat knapp 194.000 Haushalte. Bis Ende kommenden Jahres sollen 95 Prozent von ihnen superschnelles Internet haben, wie Eiskirch der Zeitung sagte.


09:00 Uhr
Schlagzeilen am Morgen

"Destabilisierung" in Serbien?
McAllister warnt vor russischem Einfluss

Ex-Präsident zeichnet Soldaten
Bush-Bildband stürmt Bestseller-Listen

Unsichtbares bald sichtbar?
Forscher wollen Schwarzes Loch ablichten

Gefälschte Papiere bei Maddox?
Angelina Jolie soll illegal adoptiert haben

TecDax schnuppert Nemax-Luft
Dax-Anleger zittern sich in die Woche


08:52 Uhr
Südkorea: Raketentechnik des Nordens fortgeschritten

Nordkoreanische Raketen werden bei einem Test abgefeuert.

Nordkoreanische Raketen werden bei einem Test abgefeuert.

(Foto: REUTERS)

Nach dem jüngsten Test eines Raketenantriebs durch Nordkorea hat die südkoreanische Regierung dem nördlichen Nachbarn "signifikante Fortschritte" des Raketenprogramms bescheinigt.

  • Zwar müsse die "genaue Schubkraft und Verwendbarkeit" des von Nordkorea am Wochenende getesteten Systems noch näher untersucht werden, sagte der Sprecher des südkoreanischen Verteidigungsministeriums, Lee Jin Woo. Allerdings habe der Test nach Einschätzung der Regierung in Seoul "signifikante Fortschritte" aufgezeigt.
  • In dem Jahrzehnte währenden Konflikt strebt Nordkorea die Fähigkeit an, US-Stützpunkte in Japan mit Raketen treffen zu können. Der Test vom Wochenende fiel zeitlich mit einem Besuch des neuen US-Außenministers Rex Tillerson in Südkorea, Japan und China zusammen. Tillerson warnte bei seinem Besuch in Seoul, dass Washington notfalls auch militärische Gewalt gegen Nordkorea einsetzen könne.


08:28 Uhr
Klimaziele nur mit hartem Eingreifen umsetzbar

Schwerindustrie in Witten

Schwerindustrie in Witten

(Foto: imago/blickwinkel)

Bei der Weltklimakonferenz in Paris hat die Staatengemeinschaft ehrgeizige Klimaziele formuliert. Folgt jedoch nun kein harter Kurswechsel, sind diese Ziele nicht zu erreichen, warnen zwei führende Energieagenturen.

  • Die Internationale Energieagentur (IEA) und die Internationale Organisation für Erneuerbaren Energien (Irena) halten es bei einer schnellen Reaktion der Staatengemeinschaft für möglich, das Ziel zu erreichen, wie eine gemeinsame Untersuchung zeigt.
  • Grundlage der Studie ist, dass auf den Energiesektor zwei Drittel des Treibhausgasausstoßes weltweit entfallen und er entsprechend zur Verringerung beitragen soll. Die IEA setzt in ihrem Studienteil dabei neben dem Ausbau der erneuerbaren Energien auf die Atomkraft und die Speicherung von Kohlendioxid aus Kraftwerken. Laut IEA müssen die Kraftwerksemissionen bis 2020 weltweit ihren Höhepunkt überschritten haben und dann bis 2050 um mindestens 70 Prozent fallen. Auf der anderen Seite müssten Wind, Wasser und Sonne 70 Prozent des Energiebedarfs decken.


08:01 Uhr
Betrunkene setzen zwei Dörfer unter Wasser

Aus einer Schnapslaune heraus haben drei Männer in Vietnam zwei Dörfer unter Wasser gesetzt.

  • Die betrunkenen Männer drangen nach Angaben der Polizei morgens um 2 Uhr in den Kontrollraum eines Staudamms ein und öffneten dort ein Ventil. Auf die beiden Dörfer Son Nguyen und Suoi Bac im Süden des Landes ergossen sich daraufhin insgesamt zwei Millionen Kubikmeter Wasser.
  • Durch die Fluten wurden unter anderem 15 Tonnen Zuckerrohr vernichtet, wie die vietnamesische Nachrichtenagentur VNA berichtete. Der Sachschaden wird auf umgerechnet mehr als 12.500 Euro geschätzt.


07:21 Uhr
Neuer Spitzenreiter im Weltglücksbericht

Deutschland landet auf Platz 16.

Deutschland landet auf Platz 16.

(Foto: imago/Westend61)

Norwegen ist laut einer Studie internationaler Experten das glücklichste Land der Welt.

  • Das skandinavische Land eroberte in dem Bericht den Spitzenplatz und löste das zuvor dreimalig erstplatzierte Dänemark ab. Im vergangenen Jahr hatte Norwegen noch auf dem vierten Rang gelegen.
  • Deutschland stagniert auf Platz 16 - hinter unter anderem den USA, den Niederlanden, Israel und Costa Rica.
  • Ganz hinten liegt die Zentralafrikanische Republik. Mit Ausnahmen unter anderem von Syrien, Afghanistan, Haiti, der Ukraine und dem Jemen liegen auch die meisten anderen Länder der 30 hintersten Ränge in Afrika.
  • Für den Bericht haben internationale Forscher 155 Länder untersucht.


06:50 Uhr
EU fürchtet Destabilisierung Serbiens durch Russland

Ein Graffito in Belgrad mit deutlicher Botschaft: Der Kosovo geht zu Serbien.

Ein Graffito in Belgrad mit deutlicher Botschaft: Der Kosovo geht zu Serbien.

(Foto: dpa)

Russland habe einen wachsenden Einfluss in Serbien und destabilisiere das Land, warnte der Chef des Auswärtigen Ausschusses im EU-Parlament, David McAllister.

  • "Moskau versucht die Medien, Teile der Politik sowie Zivilgesellschaft in Serbien massiv zu beeinflussen", sagte McAllister der Zeitung "Die Welt". Russland verfolge in Serbien "eine bewusste Destabilisierungsstrategie". Dies gebe "Anlass zu großer Sorge".
  • Der Balkan sei "eine hochbrisante Region, wo in kürzester Zeit durch unverantwortliches Handeln längst überwunden geglaubte Konflikte wieder aufleben können", sagte McAllister.
  • Russland würde in der serbischen Gesellschaft "als der größte Unterstützer" wahrgenommen, obwohl die EU mit Finanzhilfen von rund 1,5 Milliarden Euro bis zum Jahr 2020 mit Abstand der größte Geldgeber sei. Serbien ist EU-Beitrittskandidat.

Hier lesen Sie mehr dazu.


07:02 Uhr
Forscher wollen Schwarzes Loch fotografieren

Mit einem weltumspannenden Netzwerk von Teleskopen wollen Forscher im April erstmals ein Bild von einem Schwarzen Loch machen.

  • Das "Event Horizon"-Teleskop-Netzwerk soll zwischen dem 5. und 14. April an fünf Nächten auf zwei Schwarze Löcher gerichtet werden. Teilnehmende Teleskope stehen unter anderem am Südpol, in Chile, Spanien und den USA.
  • Bei gutem Wetter könnte ein Bild entstehen, das einen schwarzen Kreis mit einem hellen Ring zeigt. Der Ring stellt Gas und Staub dar, die von dem Loch extrem beschleunigt und schließlich verschlungen werden. 
  • Bis ein solches Bild veröffentlicht werden könnte, würden allerdings Monate vergehen, da die Datenauswertung sehr aufwendig ist

Hier erfahren Sie mehr dazu.


06:32 Uhr
Das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leser! Benjamin Konietzny meldet sich aus dem verregneten Berlin. Bis zum frühen Nachmittag versorge ich Sie an dieser Stelle mit Nachrichten. Haben Sie Fragen, Kritik, Anregungen? Schreiben Sie mir unter benjamin.konietzny (at) nama.de oder bei Twitter.

Unter anderem folgende Themen stehen heute auf dem Programm:

  • Der neue deutsche Bundespräsident, Frank-Walter Steinmeier, hat heute seinen ersten Arbeitstag.
  • Heute ist Beginn des Prozesses gegen den früheren HRE-Chef Georg Funke und Ex-Finanzvorstand wegen geschönter Firmenberichte. Die "systemrelevante" Immobilienbank HRE wurde im Zuge der Finanzkrise 2008/2009 vom Bund mit einer dreistelligen Milliardenbürgschaft gestützt. Funke soll die Finanzlage seines Unternehmens verschleiert haben.
  • In Hannover wird die Cebit eröffnet und am Rande der Computermesse trifft Bundeskanzlerin Angela Merkel in Hannover den japanischen Premier Shinzo Abe.
  • Heute Abend findet in Frankreich die TV-Debatte der Präsidentschaftskandidaten statt. Die Kandidaten François Fillon, Benoît Hamon, Marine Le Pen, Emmanuel Macron und Jean-Luc-Mélenchon treffen im Sender TF1 aufeinander.
  • Heute ist Weltglückstag. Und dazu gibt es den Weltglücksbericht, der heute veröffentlicht wird.



06:10 Uhr
Heute ist Frühlingsanfang - das Wetter macht zum Teil mit

(Foto: imago/Revierfoto)

Guten Morgen zum Start in die neue Wetterwoche und die beginnt beim Blick auf den Kalender direkt mal recht verheißungsvoll: Frühlingsanfang. Heute ist es nämlich so weit. Um 11:28 Uhr steht die Sonne senkrecht über dem Äquator und damit werden ab jetzt bei uns die Tage wieder länger als die Nächte. Das passende Wetter zum Frühlingsbeginn gibt es auch. Und zwar im Südwesten und Süden Deutschlands, wo Sie heute freundliche und milde 14 bis 17 Grad erwarten. Von der Mitte nordwärts sieht es leider ganz anders aus. Die Wolken überwiegen und teilweise ist es leider auch sehr nass und windig bei maximal 10 bis 13 Grad. Auch in den nächsten Tagen leidet der Frühling noch unter Startproblemen. Richtung Wochenende wird es dann aber schrittweise schöner und wärmer. Kommen Sie gut in den Tag. Ihr Björn Alexander


05:52 Uhr
Schlagzeilen aus der Nacht

"Mein Sohn ist kein Terrorist"
Orly-Angreifer war auf Drogen

Schon wieder Erdogan bei Will
Wie bekämpft man Populisten?

Appell an die USA
Merkel und Abe plädieren für Freihandel

Schnelle Termine und Medikamente
Deutsches Gesundheitssystem ist Spitze

Promi Dinner - Dschungel-Spezial
"Wie ein Mensch zweiter Klasse"