Mittwoch, 13. September 2017 Der Tag bei n-tv

Heute mit Kira Pieper und Volker Petersen

22:31 Uhr
Das war Mittwoch, der 13. September 2017

3000 von diesen Amerikanischen Flusskrebsen tummelten sich im Berliner Tiergarten.

3000 von diesen Amerikanischen Flusskrebsen tummelten sich im Berliner Tiergarten.

(Foto: dpa)
 Eigentlich rechnete die Berliner Umweltverwaltung nur damit, rund 200 Amerikanische Flusskrebse aus den Gewässern im großen Park Tiergarten zu fangen - doch nun sind es mehr als 3000 geworden. "Wir sind mehr als überrascht über die Menge", sagt Wildtierexperte Derk Ehlert. Die Viecher machen seit drei Wochen Schlagzeilen in der Hauptstadt - denn sie gelten als Gefahr für das hiesige Ökosystem. Daher sollten sie eingefangen werden. Dann hoffen wir mal, dass das Problem nun gelöst ist. Diese Themen fanden Sie heute am spannendsten:

Ich wünsche Ihnen einen schönen Restabend und eine gute Nacht. Morgen dann wieder an gleicher Stelle, wenn Sie mögen.


22:09 Uhr
Polizei schießt Randalierer an

Bei der Polizei Stuttgart ruft am Nachmittag eine Frau an und berichtet, ein Mann randaliere auf der Straße und habe mehrere Autos beschädigt - die Beamten rücken aus und wollen den Verdächtigen festnehmen. Doch der wehrt sich vehement. Ein 56 Jahre alter Polizeibeamter stellte den Verdächtigen, der "offenbar sofort massiven Widerstand" geleistet und auf den Polizisten eingeschlagen habe, wie es im Polizeibericht heißt. Der Beamte setzte daraufhin die Waffe ein. Dabei wurde der junge Mann an der Hand und am Bein verletzt.


21:37 Uhr
Forscher verstehen das Geheimnis der Wikinger

Die Wikinger waren meisterhafte Segler, kamen mit ihren Drachenbooten bis Grönland und Amerika - und all das ohne Kompass und andere moderne Hilfsmittel. Wie ist ihnen das gelungen? Sie richteten sich nach der Sonne - und bei bewölkten Himmel nutzten sie die "Sonnensteine", wie Forscher schon lange vermuten. Nun wurde herausgefunden, dass diese tatsächlich zur Navigation taugen.

  • Für ihr Experiment testeten Wissenschaftler wie präzise Kalzit, Turmalin und Cordierit bei der Kursbestimmung auf See tatsächlich sind. Dazu nutzten Denes Szaz von der Budapester Eötvös-Universität und seine Kollegen alle drei Steine und testeten sie unter 1080 simulierten Wetterbedingungen und Sonnenständen.
  • Sie kamen zu dem Schluss, dass der Kalzit in der Regel "präziser" arbeitet als die beiden anderen Kristalle.
  • Sie wüssten nun erstmals, wie genau die Methode unter den verschiedenen Wetterbedingungen und Sonnenständen sei, erklärte Szaz in den "Proceedings of the Royal Society A". Als nächsten Schritt wollen die Forscher nun herausfinden, ob die Navigationsfehler so geringfügig waren, dass die Wikinger trotzdem binnen drei bis vier Wochen Grönland oder Nordamerika erreichen konnten.


21:18 Uhr
Lauda, Condor und Thomas Cook bieten auf Air Berlin

(Foto: imago/fossiphoto)
Auf der Suche nach einem Investor für Air Berlin betritt eine neues Bieterbündnis die Manege. Mit dabei ist Niki Lauda.

  • Der Unternehmer will zusammen mit Thomas Cook und dessen Tochter Condor für Teile von Air Berlin bieten. Er selbst werde an dem Konsortium 51 Prozent der Anteile halten, kündigte Lauda im Gespräch mit dem "Kurier" aus Österreich an. 
  • Laut dem Blatt wollen Lauda und seine Partner neben der von dem Ex-Rennfahrer selbst gegründeten Air-Berlin-Tochter Niki zusätzlich 17 Maschinen von Air Berlin übernehmen. Geplant ist demnach, ausschließlich touristische Ziele auf der Kurz- und Mittelstrecke anzufliegen.

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21:08 Uhr
Trump umgarnt die Demokraten

Trump.

Trump.

(Foto: AP)
US-Präsident Donald Trump scheint stärker auf die Opposition zugehen zu wollen - jedenfalls umgarnt er heute die Demokraten. Am Nachmittag (Ortszeit) will er sich mit acht Demokraten und fünf Republikanern treffen, am Abend sind Essen mit den demokratischen Fraktionsvorsitzenden in Senat und Repräsentantenhaus, Chuck Schumer und Nancy Pelosi, geplant.


21:05 Uhr
Drei Tore in 15 Minuten bei Dortmund-Spiel

Yarmolenko jubelt zum ersten Mal für den BVB.

Yarmolenko jubelt zum ersten Mal für den BVB.

(Foto: REUTERS)
Die Fußball-Champions-League beginnt heute für Borussia Dortmund und Tottenham Hotspur - und die lassen es gleich gehörig krachen. Drei Tore fallen in den ersten 15 Minuten, es steht 2:1 für die Londoner. Für Dortmund traf zum zwischezeitlichen Ausgleich Neuzugang Andriy Yarmolenko. Sie können das Spiel in unserem Liveticker auf der Startseite verfolgen - Spielbericht folgt nach Abpfiff.

Update 22:36: Am Ende verlieren die Dortmunder mit 1:3.


20:58 Uhr
Haftbefehl gegen NSU-Helfer André E.

André E. im Gerichtssaal.

André E. im Gerichtssaal.

(Foto: imago/Sebastian Widmann)
Ein weiterer NSU-Helfer muss in Untersuchungshaft - das Münchner Oberlandesgericht erlässt Haftbefehl gegen den 38-Jährigen. Der Vorwurf: Beihilfe zum versuchten Mord vorwirft.

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20:53 Uhr
USA verbieten Behörden Kaspersky-Software

Die Antiviren-Software von Kaspersky soll eigentlich vor Gefahren aus dem Netz schützen - doch die USA vertrauen dem Produkt aus Russland nicht mehr. Die Regierung untersagt Bundesbehörden die Nutzung der Programme.

  • Es bestehe das Risiko, dass die russische Regierung den Zugang über Kaspersky-Produkte ausnutzen könne, um Informationssysteme der US-Behörden zu kompromittieren, hieß es in einer Mitteilung. 
  • Die Sicherheitssoftware von Kaspersky gewähre einen umfassenden Zugang auf Dateien und Administrationsrechte von Computern, auf denen sie installiert sei, so das Ministerium weiter.

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20:36 Uhr
Großeinsatz nach Schüssen an US-Highschool

Was genau an der Highschool im Bundesstaat Washington im Nordwesten der USA passierte, ist noch nicht klar - bislang gibt es Berichte, dass es Schüsse an der Freeman High School in Rockford gegeben haben soll, was bei Spokane liegt. Die Zeitung "Spokesman Review" zitiert einen Arzt mit den Worten, es gebe bis zu sechs Opfer. Wie schwer diese verletzt sind, ist aber noch unklar. Im Bericht heißt es ebenfalls, ein Tatverdächtiger sei festgenommen worden. Der Alarm löste einen Großeinsatz von Rettungskräften und Polizei aus.

Update: Später wurde bekannt, dass ein Schüler getötet und fünf weitere Menschen verletzt wurden.


20:21 Uhr
Flügel der "Landshut" wird abgesägt

Zurzeit rostet die "Landshut" noch in Brasilien vor sich hin.

Zurzeit rostet die "Landshut" noch in Brasilien vor sich hin.

(Foto: imago/Agencia EFE)
Das einstige Lufthansa-Flugzeug "Landshut" wird gerade für den Rücktransport nach Deutschland vorbereitet. Das rostet gerade noch in Brasilien vor sich hin - um an seinen Bestimmungsort zu kommen, dem Dornier-Museum in Friedrichshafen am Bodensee, muss erst ein Flügel abgesägt werden. Darum kümmert sich seit dem 21. August ein Team der Lufthansa. Ein riesiges Transportflugzeug vom Typ Antonow 124 soll dann Teile der Boeing 737 in die alte Heimat fliegen. Der Rest kommt per Schiff.

Was war nochmal die "Landshut"? Das war jener Passagierjet, den 1977 mit der RAF verbündete Terroristen entführten, um RAF-Häftlinge freizupressen. Die neu gegründete Spezialeinheit GSG 9 befreite die Passagiere. Das war am 18. Oktober - ob das Flugzeugwrack zum 40. Jahrestag im kommenden Monat rechtzeitig eintrifft, ist noch fraglich.


20:01 Uhr
Videos des Tages

Spitzengeschwindigkeiten bis 150 km/h
Sturm "Sebastian" weht Norddeutschland durcheinander

Noch immer ohne Strom
Florida Keys erstehen aus Trümmern auf

Unfall mit 14 Fahrzeugen auf A2
Plötzlicher Starkregen verursacht Massencrash

Großes Smartphone, stolzer Preis
Apple versucht mit iPhone X den nächsten Sprung

Superflitzer auf der IAA
AMG lässt mit 1200 PS Ferrari erblassen


19:32 Uhr
Mutter ersticht Vergewaltiger der Tochter

Südafrika diskutiert über eine brutalen Kriminalfall - dabei musste eine Mutter zusehen, wie drei Männer ihre Tochter vergewaltigten. Sie schnappte sich ein Messer und erstach einen der Täter und verletzte die beiden anderen. Jetzt ist sie wegen Mordes und zweifach versuchten Mordes angeklagt - zu Unrecht? Dieser Ansicht sind viele Landsleute und feiern sie als "Löwenmutter". Viele Menschen forderten ihre Freilassung, da sie nur aus Notwehr ihre Tochter verteidigt habe. Durchs Internet brandete eine Solidaritätswelle, 7000 Euro Spenden erreichten sie durch eine Crowdfunding-Kampagne. Ihre Anwältin vertritt sie kostenfrei.


19:15 Uhr
Regenbogen nach Regenguss

Der Himmel über Berlin.

Der Himmel über Berlin.

(Foto: Volker Petersen)
 Mensch, bei uns ist was los. Erst schüttet es wie aus Eimern, dann das (s. o.).


19:03 Uhr
Apple-Show überzeugt die Börse nicht

Video
Haben Sie gestern Abend verfolgt, wie Apple seine neuen iPhones vorgestellt hat? An der Börse kam die Show nicht übermäßig gut an. Und das hat Gründe:

  • Die Technik des iPhone X, das zehn Jahre nach dem ersten Modell auf den Markt kommt, sei der von Samsung so ähnlich wie nie zuvor, bemängelten Analysten.
  • Zudem bringe der südkoreanische Rivale sein neues Flaggschiff Galaxy Note 8 früher auf den Markt. Darüber hinaus könne der Preis von mehr als 1000 Euro für das neue iPhone viele Kunden abschrecken, vor allem auf dem wichtigen Absatzmarkt China.
  • Apple-Aktien verloren 1,4 Prozent. Zulieferer wie Dialog Semiconductor, AMS, IQE, Laird und Imagination büßten bis zu sieben Prozent ein.


18:36 Uhr
Erdogan verbittet sich Erdogan-Statuen

Der türkische Präsident Erdogan zeigt seine Größe derzeit darin, massenhaft Beamte, Polizisten und Soldaten zu entlassen sowie Journalisten festnehmen zu lassen. Viele Bürgermeister illustrierten diese Taten, indem sie Statuen des Landesvaters aufstellen. Dagegen geht dieser nun vor: "Ich will weder, dass eine Statue von mir aufgestellt wird, noch dass Masken angefertigt oder sonstige Abbildungen dieser Art gemacht werden", sagte er vor Bürgermeistern in Ankara. Das gilt ihm als unislamisch. Oder hat es doch andere Gründe? Die regierungsnahe Zeitung "Sabah" kritisierte vor wenigen Tagen, keine davon habe dem Präsidenten ähnlich gesehen. Das Blatt führte das auf mangelnde Fähigkeiten der Bildhauer zurück und schrieb: "Was sind diese Statuen doch für ein Leid für Erdogan!" Eine davon ist in beigefügtem Tweet zu sehen.

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18:02 Uhr
Rätselhafte Bombendrohungen in russischen Städten

Von wem kommen die Drohanrufe? Allein in Moskau gab es rund 20.

Von wem kommen die Drohanrufe? Allein in Moskau gab es rund 20.

(Foto: REUTERS)
Was ist da los in Russland? Seit Tagen gehen in mehreren Großstädten Bombendrohungen ein - allein in Moskau waren es rund 20.

  • "20 Gebäude sind evakuiert worden, etwa 10.000 Menschen sind nach draußen gebracht worden", sagte ein Behördenvertreter der Agentur Tass. Mehrere Einkaufszentren, drei Bahnhöfe und eine medizinische Hochschule würden auf Sprengsätze durchsucht.
  • In den sibirischen Städten Irkutsk und Tschita mussten nach Medienberichten ebenfalls Tausende Menschen Einkaufszentren, Schulen und andere öffentliche Gebäude verlassen. Ähnliche Evakuierungen habe es seit Sonntag auch in Kaliningrad, Archangelsk, Rjasan, Omsk, Wladiwostok und anderen Städten gegeben. 
  • Bomben seien nirgendwo gefunden worden, der Hintergrund der Drohungen sei unklar.


17:43 Uhr
Belgischer Reaktor bis Donnerstag vom Netz

(Foto: picture alliance / Oliver Berg/d)
Der belgische Atomreaktor Tihange ist nur 70 Kilometer von Aachen entfernt - was, wenn dort etwas passiert? Dann wären die Menschen auf deutscher Seite ebenso betroffen wie die auf belgischer. Das Akw bereitet den Menschen große Sorge, weil der Reaktorblock 2 viele Mikrorisse aufweist - so viele, dass selbst Wissenschaftler an dessen Sicherheit zweifeln. Nun wurde der Reaktor bis Donnerstag vom Netz genommen - zur außerplanmäßigen Wartung. Ursprünglich sollte er bereits am Mittwoch wieder hochgefahren werden.


17:30 Uhr
Schlagzeilen zum Feierabend

Die Vision des Präsidenten
So will Juncker die EU reformieren

Baugerüst erschlägt Passanten
Sturmtief entwickelt tödliche Gewalt

Kryptowährungen gegen Sanktionen
Nordkoreas Hacker knacken Bitcoin-Börsen

Auf einen Cappuccino in Berlin
"Emanzipation? Keiner will das mehr hören"

Rückkehr nach Wembley
Der BVB hat gleich sein Endspiel


17:05 Uhr
Merkel bekommt Kapuzenpulli geschenkt

Der Pulli war sogar noch original verpackt.

Der Pulli war sogar noch original verpackt.

(Foto: AP)
Ob Angela Merkel wohl so etwas schon hatte? Vermutlich nicht. Insofern ergibt das Geschenk Sinn, das der Bürgermeister der italienischen Erdbeben-Stadt Amatrice der Kanzlerin mitbrachte. Sergio Pirozzi überreichte ihr einen Kapuzenpulli, auf den in rot-weißen Buchstaben der Name der Stadt geschrieben steht. Da hat sich die Einladung ja gelohnt. Ich weiß auch schon, wann die Kanzlerin den Pulli anziehen kann. Im Wanderurlaub in den Alpen, wo sie seit Jahren die gleichen Sachen trägt. Das kommt in Südtirol sicher gut an.


16:35 Uhr
AfD-Frau Weidel soll Syrerin schwarz bezahlt haben

Weidel soll eine Syrerin bei sich beschäftigt haben.

Weidel soll eine Syrerin bei sich beschäftigt haben.

(Foto: imago/ZUMA Press)
In den Wahlkampf zieht Alice Weidel mit Argumenten und Stimmungsmache gegen Flüchtlinge und Asylbewerber ins Feld - doch sie selbst soll eine Asylbewerberin beschäftigt und diese schwarz bezahlt haben. Das berichtet die "Zeit". Demnach soll die Spitzenkandidatin der AfD die Syrerin an ihrem Schweizer Wohnsitz in Biel jeweils bar mit 25 Franken pro Stunde bezahlt haben. Was die Frau machte, ob sie putzte, kochte oder sonst etwas tat, geht aus der Vorabmeldung der Wochenzeitung nicht hervor. Ihr Anwalt wird dazu zitiert, ein Dementi gibt er nicht ab. Vielmehr gab er zu Protokoll, die Zeit sei für die "Aufarbeitung zum relativ komplexer Sachverhalte mit Blick auf die Zulässigkeit von Vergütungsregelungen" zu knapp gewesen.

Update 19:18 Uhr: Später schickte die AfD eine Stellungnahme dazu. Darin heißt es, Weidel habe nie eine Asylbewerberin angestellt oder für sich arbeiten lassen. Barbezahlung sei bis zu einer Grenze legal. 

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16:17 Uhr
"Irma"-Spätfolgen kosten fünf Menschen das Leben

Der Ort, in dem es passierte heißt Hollywood, doch es war nicht das Hollywood, sondern eines nördlich von Miami. Damit wiederum ist das Miami gemeint, im südlichen Florida, das von "Irma" überflutet wurde. Und eine Folge des verheerenden Sturms waren flächendeckende Stromausfälle, die wiederum in einem Altenheim in besagtem Hollywood einen Dieselgenerator anspringen ließen. Doch der stieß giftige Gase aus, die fünf Bewohnern das Leben kosteten.


15:43 Uhr
Polizei nimmt 40 Iraker an polnischer Grenze fest

(Foto: dpa)
40 offensichtlich eingeschleuste Iraker sind von der Bundespolizei in Bad Muskau (Sachsen) in Gewahrsam genommen worden.

  • Nach Aussagen einiger der Migranten sind sie mit einem Lastwagen von der Türkei nach Leknica (Polen) gebracht worden.
  • Während sich die Schleuser in der Nacht zum Mittwoch mit dem Laster absetzten, gingen die Migranten zu Fuß nach Deutschland, wie die Bundespolizei in Ludwigsdorf mitteilte.
  • Bei den Irakern handelt es sich offenbar um eine Großfamilie. Männer, Frauen und Kinder seien in einem guten gesundheitlichen Zustand, so die Bundespolizei. Derzeit werde ihre genaue Identität festgestellt.


15:12 Uhr
Beifahrerin putzt Scheibe während Fahrt - Unfall

Es hat schon Gründe, warum man bestimmte Dinge in bestimmten Situationen nicht tun sollte. Zum Beispiel während der (Auto-)Fahrt die Windschutzscheibe putzen. Das hat eine 81-jährige Beifahrerin auf der A7 bei Kassel getan. Ihr vier Jahre jüngerer Ehemann sei daraufhin in einer Baustelle gegen eine Warnbake, über ein Verkehrsschild und schließlich auf eine abgesenkte Schutzplanke gefahren. Der Wagen rutschte etwa 25 Meter weit an der Planke entlang, bevor er zum Stehen kam. Ein Rettungswagen brachte das Ehepaar nach dem Unfall von gestern Nachmittag vorsorglich in ein Krankenhaus.


14:39 Uhr
Millionenschwere Kunstschätze wieder aufgetaucht

Sieben Millionen Euro sollen religiöse Kunstschätze wert sein, die die Polizei in Italien nun wieder aufgespürt hat. Darunter sei ein fast 500 Jahre altes Altarbild, das schon 1990 aus einem religiösen Institut im belgischen Mons gestohlen worden war. Der Fund umfasst den Angaben zufolge Dutzende Artefakte, die zum Teil auf Märkten oder in Privathäusern entdeckt wurden. Gegen 20 Mitglieder einer kriminellen Gruppe mit Sitz in Neapel werde ermittelt, sagte der Leiter einer italienischen Spezialeinheit für Kunstdiebstähle.


14:18 Uhr
Deutsche sterben bei Flugzeugabsturz in Alpen

Ein einmotoriges Kleinflugzeug mit zwei Deutschen an Bord ist in den Alpen abgestürzt. Die Insassen überlebten das Unglück in der Schweiz nicht.

  • Ein 64-jähriges Opfer war offensichtlich der Pilot, wie die Nachrichtenagentur SDA meldete. Bei dem zweiten Opfer handelte es sich demnach um einen 76-Jährigen.
  • Das Kleinflugzeug vom Typ Mooney M20K war in Donaueschingen gestartet. Ziel war die Region Albegna im Süden der Toskana.


14:16 Uhr
Schichtwechsel

Das war's schon wieder für Kira Pieper, sie muss sich jetzt mit den (zumindest gefühlt) bis Berlin reichenden Böen von Orkan Sebastian herumschlagen.  Versuche nun, mich meinerseits stürmisch ans Werk zu machen. Auf geht's. Kontakt: volker.petersen (at) nama.de oder bei Twitter.



14:07 Uhr
Mitbegründer Acton verlässt WhatsApp

Einer der beiden WhatsApp-Mitgründer, Brian Acton, verlässt den Kurzmitteilungsdienst. Er wolle eine Stiftung an der Schnittstelle zwischen Wohltätigkeit, Technologie und Kommunikation ins Leben rufen, erklärte Acton auf seinem Facebook-Profil. Acton und Firmenchef Jan Koum hatten WhatsApp vor rund acht Jahren gegründet. Acton wurde Technologiechef. Die Übernahme von WhatsApp im Jahr 2014 für rund 22 Milliarden Dollar machte beide zu Multimilliardären.


13:45 Uhr
Orkan an der Küste wird immer kräftiger

"Sebastian" ist da.

"Sebastian" ist da.

(Foto: dpa)
Aktuell erreichen uns immer mehr Meldungen über das Sturmtief "Sebastian". Der Sturm hat mittlerweile Orkanstärke erreicht und fegt derzeit vor allem über die Nordseeküste. Dort gibt es bereits eine Sturmflutmeldung. In Flensburg wurden bereits Kitas geschlossen, Gleiches gilt für Schulen. In Husum mussten vier von fünf Hallen der, Achtung: Windmesse, geräumt werden.

Mehr dazu lesen Sie hier. Wir werden Sie diesbezüglich weiterhin auf dem Laufenden halten.


13:22 Uhr
Mann schläft mit Joint in der Hand hinter Polizeistation

Ausgerechnet am Hintereingang einer Polizeistation hat sich im baden-württembergischen Bad Säckingen ein Mann mit einem Joint und einer großen Menge Marihuana in der Tasche schlafen gelegt. Ein Beamter entdeckte den 24-Jährigen auf dem Weg zu seinem Nachtdienst. Als der Polizist ihn weckte, fiel ihm ein starker Cannabisgeruch auf. Es stellte sich heraus, dass der polizeibekannte Mann nicht nur einen Joint in seiner Faust verbarg, sondern in seiner Jackentasche auch noch eine volle Plastiktüte mit Marihuana dabei hatte. Weil er zudem viel Bargeld bei sich trug, hegt die Polizei den Verdacht, dass er mit den Drogen handeln könnte. Die Ermittlungen dauern an.


12:57 Uhr
Mann vergiftet sich an Aprikosenkernextrakt

Aprikosen.

Aprikosen.

(Foto: picture alliance / Jens Wolf/dpa)
Während der Operation eines Mannes messen die Ärzte extrem hohe Zyanid-Werte. Nachdem der Mann nach der OP aus der Vollnarkose aufgewacht ist, ahnen die Mediziner, was der Grund sein muss. Der Mann hatte fünf Jahre lang jeden Tag zwei Teelöffel seines hausgemachten Aprikosenkern-Extraktes und zusätzlich drei Fruchtkern-Tabletten zu sich genommen. Diese Medikation gilt als Alternativmedizin zur Krebsvorbeugung. Wissenschaftlich belegt ist sie nicht. Aprikosenkerne enthalten das Gift Zyanid, das lebensbedrohlich sein kann. Der Zyanidgehalt im Blut des Mannes war auf das 25-Fache der Menge erhöht, die als unbedenklich gilt. Dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) zufolge, sind zwei bittere Aprikosenkerne pro Tag das Limit für Erwachsene. Kinder sollten ganz darauf verzichten.


12:35 Uhr
Roboter-Dirigent stiehlt Bocelli die Schau

Andrea Bocelli und Roboter Yumi.

Andrea Bocelli und Roboter Yumi.

(Foto: REUTERS)
Der italienische Startenor Andrea Bocelli hat in Pisa ein Stück aus Giuseppe Verdis Oper "Rigoletto" dargeboten - doch alle Augen waren auf den Roboter-Dirigenten an seiner Seite gerichtet. Der in der Schweiz gebaute Roboter "Yumi" schwenkte in einer Weltpremiere im Opernhaus den Taktstock, um die Philharmoniker von Lucca zu führen. Dabei ahmte er die Gesten des echten Dirigenten Andrea Colombini nach. Der Roboter sei "extrem schwierig zu trainieren" gewesen, so Colombini. Insgesamt habe es 17 Stunden Arbeit gekostet, bis "Yumi" sechs Minuten Musik dirigieren konnte. Neben dem Stück "La donna è mobile" aus Rigoletto hatte der Roboter zudem "O Mio Babbino Caro" von Giacomo Puccini einstudiert, das die Sopranistin Maria Luigia Borsi sang.


12:02 Uhr
Hähnchen- und Putenfleisch enthält oft kritische Keime

Geflügelfleisch im Supermarkt.

Geflügelfleisch im Supermarkt.

(Foto: picture alliance / dpa)
In Hähnchen- und Putenfleisch aus Supermärkten finden sich laut amtlichen Untersuchungen vielfach immer noch antibiotika-resistente Keime. Wie das Bundesagrarministerium erklärte, wurden im vergangenen Jahr bei 208 von 418 Hähnchen-Proben ESBL-Keime nachgewiesen - also bei fast der Hälfte. Bei Putenfleisch war dies den vorläufigen Daten zufolge bei 178 von 459 Proben der Fall. Diese Keime sind problematisch, weil sie Enzyme namens ESBL (Extended-Spektrum Beta-Laktamasen) produzieren. Diese machen sie gegen bestimmte Antibiotika unempfindlich, also resistent. Aktuellere Zahlen aus dem Jahr 2017 liegen noch nicht vor.


12:00 Uhr
Schlagzeilen zur Mittagspause

Kein zweites TV-Duell
Schulz wusste, dass Merkel Nein sagt

Erste Rückführung seit Mai
Abgeschobene Afghanen landen in Kabul

EZB erklärt sich im Herbst
Lebensmittel verteuern das Leben

Abwasserleitung komplett dicht
London kämpft mit riesigem Fettklops

Haftbefehl rettet Leben
Ohne Festnahme wäre der Mann wohl tot


11:35 Uhr
Brite stellt "Star Wars"-Nachbau in seinen Garten

Es müssen nicht immer Gartenzwerge sein. Im britischen Dorf Harpole hat ein Bewohner gemeinsam mit der Hilfe von Freunden einen aus den "Star Wars"-Filmen bekannten "AT-AT"-Kampfläufer nachgebaut. Einen Monat lang werkelten sie an dem vierbeinigen Konstrukt, sagte Ian Mockett dem Sender BBC. Das Model kann sogar seinen Kopf bewegen.


11:13 Uhr
Dieser Mann ist der beste Barkeeper Deutschlands

Paul Thompson.

Paul Thompson.

(Foto: picture alliance / Bernd Wüstnec)
Diesen Mann sollten Sie kennen: Das ist Paul Thompson aus Köln und er ist Deutschlands bester Barkeeper des Jahres. Der 28-Jährige setzte sich bei der Deutschen Cocktail Meisterschaft in Göhren-Lebbin in Mecklenburg-Vorpommern gegen 24 Konkurrenten durch. Sein Erfolgsrezept nennt sich "Don't call it Buttermilk". Eine Cocktailkreation, die übersetzt so viel heißt wie  "Nenn' es nicht Buttermilch". Außerdem fand die Jury Thompsons Bühnenpräsenz toll. Na dann: Prost!


10:54 Uhr
Lübecker benennen wegen Rassismusvorwurf Torte um

Seit mehr als 50 Jahren können Kunden des berühmten Cafés Niederegger in Lübeck die "Mohrenkopftorte" bestellen. Doch nun ist das Backwerk plötzlich von der Speisekarte verschwunden. Hintergrund: In der vergangenen Zeit hatte es laut Unternehmenssprecherin Eva Mura immer wieder Anfragen zur Namensgebung gegeben. Um dem Vorwurf von Rassismus zu entgehen, habe man sich schließlich entschlossen, die Torte umzubenennen, sagte Mura. Also: Die Torte gibt es immer noch, ab sofort heißt sie allerdings "Othellotorte".


10:35 Uhr
Merkel lehnt zweites TV-Duell mit Schulz ab

Bundeskanzlerin Angela Merkel lehnt die Forderung von SPD-Herausforderer Martin Schulz nach einem zweiten TV-Duell ab. "Angela Merkel hat gerne an einem TV-Duell teilgenommen", hieß es aus der CDU-Zentrale. "Dieses Format hat sich bewährt. Und dabei belässt sie es."

Hier lesen Sie einen Kommentar meines Kollegen Christian Rothenberg zu dem Thema.


10:06 Uhr
Polizei nimmt Mann fest – und rettet so sein Leben

Ohne die Festnahme wäre er jetzt wohl tot. Gestern am späten Abend haben Bundespolizisten einen mit Haftbefehl gesuchten Briten festgenommen und ihm so vermutlich das Leben gerettet. Als die Beamten den Mann bei seiner Ankunft in London kontrollierten, klickten die Handschellen. Die Grenzpolizisten hatten eine Fahndungsnotiz der Osnabrücker Staatsanwaltschaft entdeckt. Bei der folgenden Hafttauglichkeitsuntersuchung stellten Ärzte eine schwere, seltene Erkrankung bei dem Gesuchten fest. Der Mann wurde sofort ins Krankenhaus gebracht, nun wartet der 39-Jährige auf seine OP. Laut Ärzten hätte der Mann ohne Operation nicht mehr lange zu leben.

Um seine Strafe kommt er allerdings nicht herum. Der Patient wird nun von einem Polizisten am Krankenbett bewacht.

Mehr dazu lesen Sie hier.


09:45 Uhr
Fotos: Diese Schäden richtete "Irma" bislang an

Derzeit wütet der Rekordsturm "Irma" in der Großstadt Jacksonville im Nordosten Floridas. Die Stadt ist aktuell überflutet und eine Entspannung der Lage ist noch nicht in Sicht. In Florida und in der Karibik hat der Sturm bereits eine Schneise der Verwüstung hinterlassen, derzeit ist von insgesamt 37 Toten die Rede. Dort, wo sich das Unwetter gelegt hat, kehren die Menschen nach und nach zurück. Und diese Fotos gewähren einen Einblick in das Ausmaß der Zerstörung, welches die Rückkehrer zu Gesicht bekommen.

Update 10:04 Uhr: Mittlerweile haben die US-Behörden die Anzahl der Toten auf 50 nach oben korrigiert.

(Foto: dpa)

(Foto: REUTERS)

(Foto: REUTERS)

(Foto: imago/ZUMA Press)

(Foto: REUTERS)

(Foto: imago/ZUMA Press)

09:27 Uhr
Abgeschobene Afghanen landen in Kabul

Die abgeschobenen Afghanen sind mittlerweile in Kabul eingetroffen.

Die abgeschobenen Afghanen sind mittlerweile in Kabul eingetroffen.

(Foto: dpa)
Acht aus Deutschland abgeschobene Afghanen sind mittlerweile in ihrem Heimatland eingetroffen. Sie landeten am Morgen mit einem Charterflug in der Hauptstadt Kabul. Nach der Landung wurden sie in Begleitung von Polizisten auf einen Parkplatz geführt, wo sie registriert wurden. Die Internationale Organisation für Migration (IOM) bestätigte die Ankunft von "acht Rückkehrern". Für Verwirrung sorgt allerdings, dass eigentlich zwölf Afghanen in der Maschine gewesen sein sollen. Was ist also mit den anderen abgelehnten Asylbewerbern passiert? Bislang ist noch unklar, ob es in letzter Minute eine Planänderung gab oder ob die anderen Flüchtlinge zurückgebracht wurden.

Mehr dazu lesen Sie hier.


09:07 Uhr
Juncker will den Euro überall in der EU einführen

Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker ist für die Einführung des Euro in der gesamten Europäischen Union, also auch in den ärmeren osteuropäischen Ländern. Auch den Schengenraum ohne Grenzkontrollen will er auf alle EU-Länder ausweiten. Dies erklärten EU-Diplomaten vor Junckers Grundsatzrede im Europaparlament.

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09:00 Uhr
Schlagzeilen am Morgen

Auch Eurowings betroffen
Air Berlin lässt weitere Flüge ausfallen

Keine Anklage gegen Polizisten
Der Fall Freddie Gray kommt zu den Akten

Kürzung von Entwicklungshilfe
Gates warnt vor mehr Tod und Elend

Drohung mit Messer
Van Dammes Sohn festgenommen

"Die Höhle der Löwen"
Heute schon gefluxt?


08:58 Uhr
Esther Schweins trauert um Lebensgefährten

Esther Schweins.

Esther Schweins.

(Foto: imago/Lumma Foto)
Der langjährige Lebensgefährte von Esther Schweins ist tot. Lorenzo Mayol Quetlas ist im Alter von 53 Jahren verstorben, wie das Management der Schauspielerin nun laut "Bild"-Zeitung bestätigt. Nach Informationen des Blattes soll Schweins' Partner an Darmkrebs gelitten und sich bis zuletzt einer Chemotherapie unterzogen haben. Schweins war rund zwölf Jahre mit Quetlas zusammen und hatte mit ihm zwei gemeinsame Kinder. Die beiden lebten auf Mallorca.

Mehr darüber lesen Sie hier.


08:32 Uhr
Bauer-Verlag muss Rebel Wilson Millionen zahlen

Rebel Wilson hat wieder allen Grund zur Freude.

Rebel Wilson hat wieder allen Grund zur Freude.

(Foto: picture alliance / dpa)
Der deutsche Medienkonzern Bauer muss nach einem Gerichtsurteil der australischen Schauspielerin Rebel Wilson eine Entschädigungszahlung von 4,5 Millionen australischen Dollar (3 Millionen Euro) zahlen. Richter John Dixon vom Obersten Gerichtshof des Bundesstaats Victoria sagte, es sei ein wesentlicher Betrag nötig, um Wilson zu rehabilitieren, nachdem ihr Ruf als rechtschaffene Schauspielerin schwer beschädigt worden sei. Die 37-Jährige hatte sich dagegen gewehrt, dass sie in Artikeln als notorische Lügnerin dargestellt worden war, die fast alle Details aus ihrem Leben erfunden haben soll. Die acht entsprechenden Berichte waren 2015 in australischen Zeitschriften der Bauer Media Group wie "Women's Weekly" und "OK" erschienen.


08:09 Uhr
Museum findet lebendige Doppelgänger zu Porträts

Das ist ja fast schon unheimlich. Ob die dargestellten Personen in den Gemälden aus den Bilderrahmen gesprungen sind? Das könnte man jedenfalls denken, wenn man sich diese Fotos anschaut. Die Website boredpanda.com hat einige Bilder zusammengestellt, auf denen zu sehen ist, wie Menschen aus Fleisch und Blut in einem Museum auf ihre historischen Doppelgänger in Gemälden treffen.


07:38 Uhr
Schweiz leitet Verfahren gegen Booking.com ein

Das Buchungsportal Booking.com.

Das Buchungsportal Booking.com.

(Foto: picture alliance / dpa)
In der Schweiz hat ein sogenannter Preisüberwacher (eine Amtsperson zur Kontrolle von Preisen) ein Verfahren gegen das Reiseportal Booking.com eingeleitet. Grund sind Hinweise auf Preismissbrauch bei den Kommissionen. Die in der Schweiz verlangte Vermittlungsgebühr des Portals liegt bei etwa 13 Prozent des vermittelten Umsatzes. Damit beträgt die Kommission in etwa genauso viel wie in Deutschland. Der Preisvermittler hatte jedoch eine Senkung der Gebühren auf acht bis neun Prozent vorgeschlagen. Damit wären die Vermittlungsgebühren laut dem Preisüberwacher in absoluten Zahlen dann etwa gleich hoch wie in Deutschland, denn in der Schweiz liegen die Hotelpreise im Schnitt höher als hierzulande. Doch Booking.com lehnte dies ab und auch an einer Verhandlung soll das Unternehmen nicht interessiert gewesen sein. Laut Booking.com sind die Kommissionen im Konkurrenzvergleich angemessen.


07:19 Uhr
Air-Berlin-Kunden droht neues Chaos

Wie viele Flüge werden wohl heute annulliert?

Wie viele Flüge werden wohl heute annulliert?

(Foto: picture alliance / Roland Weihra)
Nach den zahlreichen Krankmeldungen von Piloten erwartet die insolvente Fluggesellschaft Air Berlin auch heute Beeinträchtigungen im Flugbetrieb. Vermutlich werden wieder viele Flüge ausfallen. "Es liegen uns gegenwärtig 149 Krankmeldungen von Kapitänen und First Officers vor", heißt es in einem internen Brief an die Piloten. Bislang sind für heute 32 Flüge gestrichen worden. Bereits gestern hatten sich etwa 200 Kollegen zumeist kurzfristig krank gemeldet. Mehr als 100 Flüge fielen aus, Tausende Passagiere waren betroffen.

Mehr dazu lesen Sie hier.


07:08 Uhr
Fünf Missbrauchsvorwürfe: Seattles Bürgermeister tritt zurück

Ed Murray.

Ed Murray.

(Foto: AP)
Der Bürgermeister der US-Metropole Seattle, Ed Murray, hat nach weiteren Missbrauchsvorwürfen seinen Rücktritt eingereicht. Auch wenn an den Anschuldigungen nichts dran sei, dürfe die Arbeit nicht von seinen persönlichen Angelegenheiten überlagert werden, erklärte der 62-Jährige. Einen Tag zuvor hatte ein Cousin Murrays als fünfter Mann Missbrauchsvorwürfe gegen den offen homosexuell lebenden Politiker erhoben. Er sei als 13-Jähriger rund ein Jahr lang von Murray missbraucht worden, sagte der 54-jährige Joseph Dyer der Zeitung "The Seattle Times". Murray war seit 2013 Bürgermeister der Metropole an der Nordwestküste der USA.

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06:49 Uhr
Erster Herbststurm fegt über Deutschland

"Sebastian" pustet uns heute kräftig Frischluft um die Ohren.

"Sebastian" pustet uns heute kräftig Frischluft um die Ohren.

(Foto: picture-alliance/ dpa)
Mancherorts hat der Tag stürmisch begonnen. Denn mit "Sebastian" hat uns heute das erste Herbststurmtief voll im Griff. Am heftigsten stürmt es auf den Bergen und an der Nordsee. Dort sind Spitzenböen von 100 bis 130 km/h drin, auf dem Brocken im Harz auch bis Tempo 140. Aber auch im Flach- und Binnenland gibt es Böen zwischen 50 und 90 km/h. Neben dem Sturm zieht von
n-tv Meteorologe Björn Alexander

n-tv Meteorologe Björn Alexander

West nach Ost erst teilweise kräftiger Regen durch, dem anschließend Schauer, einzelne Gewitter, aber auch aufgelockerte Abschnitte folgen. Die Temperaturen erreichen im Süden und im Berliner Raum 20 bis 21 Grad. Im großen Rest werden es 15 bis 19 Grad. Kommen Sie gut und sicher durch diesen stürmischen Mittwoch.

Ihr Björn Alexander


06:29 Uhr
Deutsches Kleinflugzeug stürzt in der Schweiz ab

Beim Absturz eines Kleinflugzeugs aus Deutschland sind in der Nähe von Braunwald in der Schweiz beide Insassen ums Leben gekommen. Die Ursache für das Unglück ist noch unklar. Die einmotorige Maschine vom Typ Mooney M20K war in Donaueschingen in Baden-Württemberg nahe der Grenze zur Schweiz gestartet. Ziel war die Toskana in Italien. Die Bergung der Opfer in der schwer zugänglichen Gebirgsregion gestaltete sich wegen des schlechten Wetters und der Dunkelheit schwierig.


06:14 Uhr
Das wird heute wichtig

Ein Strand an der Nordsee.

Ein Strand an der Nordsee.

(Foto: picture alliance / Carsten Rehde)
EU-Kommissionspräsident Juncker hält heute vor dem Europaparlament in Straßburg seine dritte Rede zur Lage der Union. Dabei dürfte er auf das angespannte Verhältnis der EU zur Türkei und den Stillstand in den Beitrittsgesprächen eingehen. Zudem bleiben heute bundesweit viele Filialen der Postbank ganz oder stundenweise geschlossen. Grund dafür ist eine Betriebsversammlung der Mitarbeiter. Sie sind laut der Gewerkschaft Verdi unzufrieden mit dem bisherigen Verlauf der Tarifverhandlungen. Außerdem prüft heute das Bundesverwaltungsgericht, ob an der Nordsee gelegene Gemeinden ganze Strandabschnitte an Touristikunternehmen verpachten und damit für den freien Zugang von Bürgern sperren dürfen.

Das und vieles mehr gibt es heute bei "Der Tag". Mein Name ist Kira Pieper, wenn Sie Fragen, Anregungen oder Kritik zu dieser Rubrik haben, schicken Sie mir doch gerne eine Mail an kira.pieper (at) nama.de.


06:00 Uhr
Schlagzeilen aus der Nacht

Wende in Venezuelas Machtkampf?
Maduro zu Gesprächen mit Opposition bereit

Unsichere Wahl-Software
Grüne stellen Anfrage an Bundesregierung

JP Morgan-Chef zieht vom Leder
"Bitcoin wird in einem Crash enden"

Erhöht Yellen das Tempo?
Fitch erwartet schnellere Zinsanhebungen

Wie ein Geist aus der Flasche
"Star Wars IX"-Start verschoben