Freitag, 21. April 2017 Der Tag bei n-tv

22:36 Uhr
Das war Freitag, der 21. April 2017

(Foto: imago stock&people)
Das war gerade schmerzhaft für Fans des 1. FC Köln - ein Kollege, dessen Anonymität ich wahren möchte, sprang gerade hadernd und rohrspatzig schimpfend durch die Redaktion. Einfach bitter, in letzter Minute den Ausgleich von Hoffenheim zu kassieren. Das war heute aus Sicht unserer Leser besonders interessant:

So, wir gehen jetzt Intros von Fernsehserien der 80er Jahre gucken. Ich gehe davon aus, Ihnen fällt auch noch eine konstruktive Abendgestaltung ein - viel Spaß dabei und ein schönes Wochenende!


22:17 Uhr
Trump schafft weitere Finanzregeln ab

Trump.

Trump.

(Foto: AP)
US-Präsident Donald Trump leitet weitere Schritte zum Regelabbau im Finanzsektor ein.

  • Mit der Unterzeichnung von zwei Erlassen ordnete Trump die Überprüfung von Teilen der Gesetzesreform Dodd-Frank an.
  • Die Reform war unter Trumps Vorgänger Barack Obama beschlossen worden, um die USA besser vor Finanzkrisen zu schützen.
  • Darüber hinaus ordnete Trump per Dekret die Überprüfung von Steuergesetzen aus dem Jahr 2016 an. Es soll herausgefunden werden, ob die Regeln zu kompliziert sind und den US-Steuerzahlern schaden. 


21:54 Uhr
Israel greift Stellungen in Syrien an

Die israelische Armee greift Stellungen im Süden Syriens an - als Reaktion auf einen Granatenbeschuss aus dem Gebiet. Die Granaten waren auf den von Israel seit 1967 besetzten Golan-Höhen nahe der Grenze eingeschlagen, wie das israelische Militär mitteilte. 


21:18 Uhr
SPK will vor US-Gericht um Welfenschatz kämpfen

Dieser Tragaltar des Eilbertus gehört zum Welfenschatz.

Dieser Tragaltar des Eilbertus gehört zum Welfenschatz.

(Foto: dpa)
Der Welfenschatz - das ist ein Sammlung von kostbaren Altaraufsätzen, Schmuckkreuzen und Schreinen aus dem Braunschweiger Dom, die heute mindestens 220 Millionen Euro wert sein soll. Doch um diesen Schatz gibt es einen Streit. Auf der einen Seite steht die Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK) und auf der anderen Seite die Erben von jüdischen Kunsthändlern, die vor den Nazis in die USA flohen. Denen gehörte einst der Schatz, als sie nach Amerika gingen, verkauften sie ihn an den NS-Staat.

Die Frage ist nun, ob dieser Verkauf im Jahre 1935 unrechtmäßig  war und unter Zwang erfolgte oder nicht. Wenn ja, dann müsste die SPK den Schatz den Erben zurückgeben. Ende März hat ein Gericht in Washington eine entsprechende Klage teilweise zugelassen. Die SPK kündigt nun Berufung an. Stiftungspräsident Hermann Parzinger bekräftigte nun die SPK-Position, dass dieser Fall nicht vor ein US-Gericht gehöre.

Nach eingehender Überprüfung sei man zum Schluss gelangt, dass eine Restitution in diesem Fall nicht angemessen wäre. Parzinger betonte, dass die jahrelange Praxis der SPK zeigt, dass sie sich für faire und gerechte Lösungen bei der Restitution von NS-Raubgut im Sinne der Washingtoner Prinzipien einsetze - "dies hat sich nicht geändert."


20:46 Uhr
Schweinsteiger schießt nun auch Fotos

Das wäre Bastian Schweinsteiger in Deutschland eher nicht passiert - vorm Gastspiel seines neuen Klubs Chicago Fire im kanadischen Toronto bat die links im Bild zu sehende Dame um ein Foto mit den rotgewandeten Kickern. Und der Weltmeister aus Germany sollte das Bild machen - aber kein Problem für ihn, er schießt eben nicht nur Tore, sondern auch Fotos.


20:24 Uhr
Der n-tv Wochenrückblick im Video

Video
 


20:07 Uhr
O'Reilly bekommt gigantische Abfindung

J

O'Reilly.

O'Reilly.

(Foto: REUTERS)
ahrelang war Bill O'Reilly das Aushängeschild des stramm konservativen US-Nachrichtensenders Fox News. Doch damit ist es vorbei, der Moderator muss den Sender wegen zahlreicher Vorwürfe sexueller Belästigung verlassen. Doch immerhin bekommt er eine fürstliche Abfindung, wie nun bekannt wird. Medienberichten zufolge kassiert er 25 Millionen US-Dollar. Diese Summe entspreche in etwa einem früheren Jahresgehalt des 67-Jährigen.


20:00 Uhr
Videos des Tages

Tuchel erleichtert
Mutmaßlicher Täter des Anschlags auf BVB-Bus gefasst

Showdown auf Parteitag erwartet
AfD steht am Scheideweg

Gefundenes Fressen für Le Pen
IS bekennt sich zu Anschlag auf Champs-Élysées in Paris

45 Meter hoher Touristenmagnet
Riesige Eisberge schwimmen vor der Küste Neufundlands

Urteilsspruch in Italien
Hirntumor durch Handy-Telefonieren als Berufskrankheit anerkannt


19:41 Uhr
Freier von minderjährigen Prostituierten festgenommen

In Toronto nimmt die Polizei rund hundert Männer wegen Sex mit minderjährigen Zwangsprostituierten fest.

  • Die Männer hätten in den vergangenen vier Jahren die Dienste der im Internet angebotenen 13- bis 16-jährigen Mädchen in Anspruch genommen, teilt die Polizei mit.
  • 35 der Männer seien bereits zu Haftstrafen zwischen drei und sieben Monaten verurteilt worden. Die anderen warteten noch auf ihre Urteile.
  • Die Polizei hatte 2013 festgestellt, dass in der Region York, einem Vorort Torontos, ein Drittel der sich prostituierenden Frauen unter 18 Jahre alt war.


19:17 Uhr
Le Pen legt nach Anschlag in Umfragen zu

(Foto: AP)
Es wäre zynisch zu sagen, dass jemand von einem Anschlag wie dem in Paris gestern profitiert - Tatsache ist aber, dass der Front National noch einmal in den Umfragen zugelegt hat. Die Partei Marine Le Pens verbesserte sich in einer heute veröffentlichten Erhebung des Magazins "Le Point" um einen Punkt auf 23 Prozent. Vor ihr liegt Emmanuel Macron mit 24,5 Prozent, der einen halben Punkt verlor. Es wird spannend.


18:56 Uhr
Elf Tote bei Unruhen in Caracas

Massenprotest in Caracas.

Massenprotest in Caracas.

(Foto: dpa)
Seit Tagen kommt es in Venezuela immer wieder zu Unruhen - die Menschen haben genug von einer grassierenden Inflation, den ewig leeren Regalen in den Supermärkten und der chaotischen Regierung. Die versucht die Lage mit Polizeigewalt unter Kontrolle zu bringen. Nun erreicht uns die Meldung, bei nächtlichen Unruhen habe es elf Tote gegeben.  Die Lage wird dort immer schwieriger. Jüngstes Beispiel ist der Produktionsstopp von General Motors, der mit der Entlassung von 2500 Angestellten einherging.

Update: Mittlerweile ist von zwölf Toten die Rede.


18:25 Uhr
Dutzende Tote bei Gefecht nach Taliban-Angriff

Im Norden Afghanistan haben die Taliban einen großen Angriff auf einen Armeestützpunkt geführt - mindestens 50 Menschen sollen dabei getötet worden sein.

  • Mehr als 73 seien verletzt worden, als die Aufständischen die Militärbasis in der Provinz Balch stürmten, sagte ein Sprecher der Armee.
  • Der Stützpunkt liegt nur wenige Kilometer von der Provinzhauptstadt Masar-i-Scharif entfernt, wo die Bundeswehr ein Feldlager hat.


18:02 Uhr
Köster zum 30. Bundesliga-Spieltag

Video
 


17:39 Uhr
Junge sticht Jungen mit zerbrochener Flasche ins Gesicht

Brutaler Angriff in Würzburg: Ein Junge von 16 Jahren soll einem anderen mehrfach mit einer zerbrochenen Flasche ins Gesicht gestochen haben. Sein ein Jahr jüngeres Opfer kam schwerverletzt ins Krankenhaus. Die Polizei ermittelt nun wegen versuchten Totschlags.

  • Die beiden jungen Männer und ein Mädchen sollen an einer Straßenbahnhaltestelle in Streit geraten sein. Als der 16-Jährige plötzlich eine Flasche auf dem Boden zerschlug, versuchte der 15-Jährige noch zu entkommen.
  • Sein Kontrahent holte ihn laut Darstellung der Ermittler jedoch ein, nahm ihn in den Schwitzkasten und stach ihm mehrfach mit der zerbrochenen Flasche ins Gesicht.
  • Dann flüchtete der 16-Jährige, der zudem das Mädchen gewürgt und ihm das Handy abgenommen haben soll.


17:18 Uhr
US-Gericht genehmigt Milliardenzahlung von VW

(Foto: dpa)
Bei Volkswagen geht es zurzeit vor allem darum, den Abgasskandal hinter sich zu lassen - auf dem Weg ist der Konzern nun ein Stückchen weiter. Ein US-Gericht hat nun eine Strafzahlung über vier Milliarden Euro genehmigt. Der Konzern hatte im Januar ein Schuldbekenntnis abgegeben und damit Straftaten wie Verschwörung zum Verstoß gegen Umweltgesetze und Behinderung der Justizbehörden eingeräumt. Durch die Zahlung wendet VW nun weitere Ermittlungen ab. Der Kompromiss mit dem Ministerium sieht eine Strafe von 2,8 Milliarden Dollar wegen krimineller Vergehen und 1,5 Milliarden Dollar an zivilrechtlichen Bußgeldern sowie eine dreijährige Bewährungszeit für VW vor.

Mehr dazu hier.


17:00 Uhr
Schlagzeilen zum Feierabend

Erkenntnisse zum Paris-Anschlag
Täter Franzose, aber wer ist "der Belgier"?

Richtungssuche mit Polizeischutz
AfD bezieht "Festung" in Köln

Habgier als Motiv von Sergej W.?
Die Fakten zum Anschlag auf den BVB

Frühere GSG9-Polizisten gesucht
BVB rüstet bei Sicherheit massiv auf

Tom Schilling wird zum Musiker
"Modern Talking hatten ihre Berechtigung"


16:52 Uhr
Berlin jetzt auch Hauptstadt des Verbrechens

Berlin ist trotz höchster Kriminalitätsrate in Deutschland ziemlich sicher.

Berlin ist trotz höchster Kriminalitätsrate in Deutschland ziemlich sicher.

(Foto: imago/Westend61)
Berlin ist die größte Stadt Deutschlands und insofern ist es wenig verwunderlich, dass in der Hauptstadt auch die meisten Verbrechen geschehen. Doch nicht nur das - auch in Relation zur Einwohnerzahl liegt die Metropole vorn (oder sollte man lieber sagen: hinten?). Gut 16 Straftaten pro 100 Einwohner seien im vergangenen Jahr begangen worden, wie die "Welt" morgen berichten wird - die Zeitung durfte vorab in die noch unveröffentlichte neue Kriminalitätsstatistik schauen. In jeweils geringem Abstand folgen demnach Leipzig, Hannover und Frankfurt am Main, das jahrelang die Stadt mit den meisten Verbrechen war. Das lag aber wohl auch daran, dass alle Straftaten am Flughafen mitgezählt wurden, von denen man als Stadtbewohner wenig bis nichts mitbekommt. Am sichersten ist München - dort gab es nur knapp 8 Verbrechen pro 100 Einwohner. Bundesweit sei die Zahl der Delikte um 0,7 Prozent angestiegen, heißt es im Bericht.

Mehr dazu hier.


16:34 Uhr
Mindestens 20 Kinder tot bei Busunglück in Südafrika

In Südafrika stößt ein Kleinbus mit einem Lastwagen zusammen - das Ergebnis ist eine Tragödie.

  • 20 Kinder kommen ums Leben, wie ein Sprecher eines Rettungsdienstes sagte.
  • Die Kinder erlebten demnach tödliche Verbrennungen. Vor Ort versorgten Sanitäter mehrere Verletzte, bevor diese in mehrere Krankenhäuser in der Gegend gebracht wurden.
  • Der Kleinbus stieß den Angaben zufolge mit einem Lastwagen auf einer Straße zwischen den Städten Bronkhorstspruit und Verena zusammen, etwa 70 Kilometer von der Hauptstadt Pretoria entfernt. Viele Kinder waren in dem Fahrzeug gefangen.


16:09 Uhr
Böhmermanns Nr.-1-Projekt droht Scheitern

Hören Sie deutschsprachige Popsongs? Das tun vermutlich viele und ich schließe mich da nicht aus, aber wie sich Jan Böhmermann neulich in seiner Sendung über manche Exemplare lustig gemacht hat, war schon ziemlich entlarvend. Dass viele Texte den immer gleichen Mustern folgen und die Musik eher nach Werbung als nach Pop klingt, wollte er mit einem gewagten Experiment persiflieren. Er ließ Schimpansen aus einem Zoo Textbausteine auswählen, produzierte eine 08/15-Popnummer nach heute gängigem Schnittmuster dazu und rief das Ziel aus, damit die Nummer 1 der deutschen Charts zu erreichen. Es ließ sich gut an, doch jetzt rückt das Ziel in weite Ferne - sein Song "Menschen Leben Tanzen Welt" rutscht von Platz 10 auf die 33 ab. Auf Platz eins liegt weiterhin Ed Sheeran mit "Shape of You". Wird langsam langweilig, Leute.


15:34 Uhr
Neonazis sollen russischen Geheimdienst überfallen haben

Die Polizei riegelte die Straßen rund um das Büro ab, wie dieses Standbild aus einem Video des Innenministeriums zeigt.

Die Polizei riegelte die Straßen rund um das Büro ab, wie dieses Standbild aus einem Video des Innenministeriums zeigt.

(Foto: REUTERS)
Ein brutaler Überfall auf den russischen Geheimdienst FSB soll sich im Osten Russlands ereignet haben. Zwei Menschen sind tot, unter Verdacht stehen Neonazis.

  • Wie die Behörden mitteilen, tötete der Schütze in der Stadt Chabarowsk einen Angestellten des Sicherheitsdienstes und einen Zivilisten, bevor er selbst erschossen wurde. Ein weiterer Mensch wurde bei dem Vorfall verletzt.
  • Dem FSB zufolge eröffnete der Angreifer nach Betreten des Büros unvermittelt das Feuer. Es gebe Informationen, dass er einer Neonazi-Gruppe angehöre, teilte der FSB mit, ohne weitere Einzelheiten zu nennen.


15:12 Uhr
Bericht: Russland verlegt Truppen an Nordkorea-Grenze

Die Lage in Nordkorea ist nach wie vor angespannt - nun gibt es Hinweise, dass Russland in dem Konflikt mitreden möchte. Berichten zufolge verlegt Moskau Truppen an die kurze gemeinsame Grenze mit der kommunistischen Diktatur. Ein Internetvideo zeigt einen Zug mit gepanzerten Fahrzeugen, Augenzeugen berichteten lokalen Medien gegenüber von solchen Transporten. Damit könnte Russland demonstrieren, dass es die Korea-Frage nicht allein den USA und China überlassen will. Immerhin hat US-Präsident Trump indirekt mit einem Militärschlag gedroht, als er sagte, sein Land sei bereit, das Problem allein zu lösen. Ein Sprecher des russischen Militärs wiegelte übrigens ab und sagte, es handele sich nur um ein jährliches Manöver. Der Kreml wollte gar nichts dazu sagen.


14:48 Uhr
Kinderwagen hinter Auto gespannt und losgefahren

"Wozu hat man denn ein Auto?", mag der 71-jährige Mann gedacht haben, als er das Vorhaben anging, mit seiner Frau und seinem zwei Monate alten Enkel auf Spazierexkursion zu gehen. In Löhne in Ostwestfalen setzte er sich in den Kofferraum des Autos, die Heckklappe blieb auf und die Oma gab hinterm Steuer vorsichtig Gas. Dabei hielt er als "menschliche Anhängerkupplung" die Lenkstange des Kinderwagens fest, wie die Polizei mitteilte. Die stoppte das Gespann, als eine Streife es zufällig entdeckte. Nun erwartet das Paar eine Geldbuße. Und das Baby? Begann zu schreien, als die Polizisten auftauchten.


14:31 Uhr
Schichtwechsel

Was ist Frühling? Die Jahreszeit, in der man sich Blumen ansehen kann, während man die Handschuhe überzieht, sich die Mütze aufsetzt und den Schal um den Hals wickelt - hätte ich gestern gesagt! Heute dagegen mediterranes Flair in Berlin. Okay, grauer Himmel, aber Abwesenheit von Frost. Ja, das ist, was die Leute immer meinen, wenn sie von Optimismus reden. Markus Lippold könnte dank Feierabend weiter solchen Gedanken nachsinnen, Volker Petersen (der hier nun schreibt) versorgt Sie nun weiter mit Nachrichten und Nachrichtchen. Kontakt: volker.petersen (at) nama.de oder bei Twitter. Nun denn.



14:22 Uhr
Weltraumschrott soll mit Netzen gefangen werden

Das computergenerierte Bild zeigt Überreste vergangener Weltraummissionen.

Das computergenerierte Bild zeigt Überreste vergangener Weltraummissionen.

(Foto: dpa)
Wer in den Himmel blickt, schaut nicht etwa in unendliche, leere Weiten. Nein, über unseren Köpfen schwebt eine ganze Menge Weltraumschrott herum. Wissenschaftler wollen dem dadurch entstehenden Sicherheitsrisiko entgegenwirken - mit einer Art Müllabfuhr:

  • Greifarme und Netze zum Einfangen etwa ausgedienter Satelliten "sollen in wenigen Jahren im All demonstriert werden", sagt Holger Krag zum Ende einer Konferenz der Europäischen Raumfahrtagentur in Darmstadt.
  • "Wir müssen zeigen, dass wir es können. Vorher wird niemand die Technologie einsetzen", sagt Krag, der das Treffen zum Thema Weltraumschrott leitet.
  • Die Beseitigung großer Teile sei "notwendig, selbst wenn die Strategie zur Vermeidung von neuem Weltraumschrott konsequent umgesetzt wird".

Hier finden Sie noch etwas mehr zu dem Thema.


13:49 Uhr
USA wollen Aktivitäten des Iran "entgegentreten"

Mattis (r.) traf sich mit dem israelischen Verteidigungsminister Lieberman.

Mattis (r.) traf sich mit dem israelischen Verteidigungsminister Lieberman.

(Foto: AP)

Die US-Regierung warnt derzeit nicht nur Nordkorea vor Provokationen und droht mit Gegenmaßnahmen. Auch der Iran ist immer wieder das Ziel von Verbalattacken:

  • "Der Iran bedroht weiterhin Israel und seine Nachbarstaaten mit Raketen", sagt US-Verteidigungsminister James Mattis bei einem Besuch in Tel Aviv.
  • "Wir sehen die Notwendigkeit, den destabilisierenden Aktivitäten des Irans entgegenzutreten", fügt er an und nennt als Beispiele Cyberaktivitäten und die mit Teheran verbündete libanesische Schiitenmiliz Hisbollah.
  • "Der Iran ist eindeutig der größte Sponsor in der Welt des Terrorismus", sagt der israelische Verteidigungsminister Avigdor Lieberman. "Deswegen ist es entscheidend, mehr Druck auf das iranische Regime auszuüben und mehr Sanktionen zu verhängen."

Übrigens äußert sich Mattis auch zu Syrien: Er habe "keinen Zweifel", dass Machthaber Baschar al-Assad weiterhin über Chemiewaffen verfüge. Ein israelischer Militärvertreter ergänzt, dass Syrien nach israelischen Erkenntnissen noch über "mehrere Tonnen" Chemiewaffen verfüge.


13:30 Uhr
Homann-Produktion mit mehr als 1000 Jobs wird verlagert

Keine gute Nachricht für Angestellte des Nahrungsmittelkonzerns Theo Müller:

  • Das Unternehmen will mehrere Standorte des Feinkostherstellers Homann schließen - allein in Niedersachsen droht so der Verlust von mehr als 1000 Stellen.
  • Betroffen sind das Stammwerk Dissen in Niedersachsen sowie die Standorte Lintorf (Niedersachsen), Bottrop (Nordrhein-Westfalen) und Floh-Seligenthal (Thüringen).
  • Die Produktion von Salaten, Saucen und Dressings soll dann an einem Standort gebündelt werden - favorisiert wird hierfür das sächsische Leppersdorf.


13:04 Uhr
Chris Roberts ist jetzt Deutscher

"Ich liebe Deutschland und bin hier gern zu Hause", sagt Roberts.

"Ich liebe Deutschland und bin hier gern zu Hause", sagt Roberts.

(Foto: dpa)
"Du kannst nicht immer siebzehn sein" ist einer seiner größten Hits in Deutschland. Nun hat Chris Roberts auch die Staatsbürgerschaft des Landes, in dem er als Schlagersänger bekannt wurde:

  • "Ich habe mich zwar auch ohne Pass als Deutscher gefühlt, aber ich hatte kein Wahlrecht. Jetzt brenne ich darauf, der Partei meine Stimme zu geben, auf die ich für ein geeintes Europa setze", sagt der 73-Jährige der "Bild"-Zeitung.
  • Roberts heißt eigentlich Christian Klusacek - er hat eine deutsche Mutter und einen jugoslawischen Vater.
  • Laut "Bild" durften die Eltern während des Nationalsozialismus nicht heiraten. Deshalb stand in Roberts' Geburtsurkunde "ungeklärte Staatsangehörigkeit".


12:34 Uhr
Frau bringt Waffe durch Flughafen-Kontrolle

Die Sicherheitsbestimmungen an Flughäfen sind besonders streng, vor allem in den USA. Umso beunruhigender ist es dann, wenn so etwas passiert:

  • Noell Grant, eine Polizistin aus den USA, vergisst, dass sie ja noch eine private Schusswaffe im Handgepäck hat, als sie von Los Angeles nach Thailand fliegen will.
  • Trotzdem gelangt sie damit unbemerkt durch die Sicherheitskontrollen des Flughafens.
  • Erst unterwegs bemerkt sie den Fehler - und meldet sich bei einem Stopp in Taiwan bei den Behörden.
  • Die US-Verkehrssicherheitsbehörde räumt zumindest ein, dass in Los Angeles Standard-Sicherheitsvorschriften nicht eingehalten wurden.


12:27 Uhr
Deutsche bei Anschlag in Paris verletzt

Bei dem Anschlag auf den Pariser Champs-Elysées gestern Abend wurde auch eine Deutsche verletzt. Sie wurde durch eine Kugel leicht am Fuß verletzt. Mehr dazu lesen Sie hier.


12:07 Uhr
Polizei nimmt Sperma-Schmuggler fest

Sperma-Schmuggler. Im nie endenden Nachrichtenstrom bin ich über dieses Wort gestolpert. Und darum geht's:

  • Die Polizei nimmt im Grenzgebiet von Thailand und Laos einen 25-jährigen Sperma-Schmuggler fest.
  • Der Thailänder hat einen Stickstoff-Gefrierbehälter mit sechs Röhrchen bei sich, in denen sich Sperma befindet.
  • Die Ermittler vermuten, dass die "Ware" an Leihmütter in Laos gehen sollte, die gegen Bezahlung Kinder von Ausländern austragen.
  • Die Aus- und Einfuhr von menschlichem Sperma, Eizellen oder Embryos ist nach thailändischem Recht verboten.


12:00 Uhr
Schlagzeilen zur Mittagspause

"Bislang keine Anhaltspunkte"
Ermittler gehen bei BVB-Anschlag von Einzeltäter aus

BVB-Attentat
So spekulierte der Verdächtige

Ajax triumphiert, Schalke fair
Leon Goretzka opfert sich als Eurofighter

"Drecksbande seid ihr alle"
Veganerin flippt aus und beschimpft Bauern

Box-Film "Bleed for This"
Viel Blut um nichts


11:45 Uhr
Le Pen greift nach Anschlag Regierung scharf an

Le Pen fordert erneut härtere Maßnahmen im Kampf gegen den Islamismus.

Le Pen fordert erneut härtere Maßnahmen im Kampf gegen den Islamismus.

(Foto: REUTERS)
Frankreich befindet sich derzeit im Präsidentschaftswahlkampf. Ohne Frage wird der gestrige Anschlag in Paris den ersten Wahlgang am Sonntag beeinflussen. Marine Le Pen, Kandidatin der Front National, nutzt ihn zumindest schon mal für einen Generalangriff gegen die Regierung:

  • Seit zehn Jahren sei unter den Regierungen von Konservativen und Sozialisten alles getan worden, damit Frankreich den "Krieg" gegen den Terrorismus verliere, sagt sie in Paris.
  • Sie fordert "eine Nation, die die Naivität ablegt".
  • Und dann wird's pathetisch: "Ich rufe zum Erwachen der tausendjährigen Seele unseres Volkes auf, die in der Lage ist, der blutigen Barbarei eine Entschlossenheit entgegenzustellen, die durch nichts eingeschüchtert wird."

Den Stand der Ermittlungen finden Sie hier.


11:22 Uhr
Zwölfjähriger hat mehr als zwei Promille Alkohol

Zwei Promille Alkohol im Blut haut schon mal ausgewachsene Männer um. Was passiert da erst mit Kindern? In einem Flüchtlingsheim im thüringischen Saalfeld entdecken Bewohner einen Zwölfjährigen, der volltrunken in seinem Zimmer liegt. Er kommt ins Krankenhaus, wo bei ihm mehr als zwei Promille festgestellt werden. Wie er an den Alkohol kam, ermittelt nun die Polizei.


11:05 Uhr
Türkei hält sich an Flüchtlingsabkommen

Vor einem Jahr sah die Lage noch ganz anders aus: Flüchtlinge erreichen im März 2016 die griechische Insel Lesbos.

Vor einem Jahr sah die Lage noch ganz anders aus: Flüchtlinge erreichen im März 2016 die griechische Insel Lesbos.

(Foto: AP)
Viel verbales Säbelrasseln gab es vor dem Referendum in der Türkei. Mit der Abstimmung über das Präsidialsystem hat sich die Lage offenbar beruhigt. Wenn sie überhaupt je über Verbalattacken hinausging. Denn trotz gegenteiliger Drohungen hält die Türkei das Flüchtlingsabkommen mit der EU ein:

  • Die Zahl der Migranten, die aus der Türkei zu den griechischen Inseln im Osten der Ägäis übersetzen, sei weiterhin niedrig, teilt der griechische Flüchtlingskrisenstab mit.
  • In den ersten zwanzig Apriltagen seien im Durchschnitt 41 Menschen auf den Inseln angekommen. Insgesamt haben vom Jahresbeginn bis zum 21. April 5078 Migranten und Flüchtlinge übergesetzt. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren gut 94.000 Menschen angekommen.
  • Die Anzahl der ankommenden Migranten ging von April 2016 an schlagartig zurück, als die Balkanländer die Balkanroute schlossen und der EU-Türkei-Flüchtlingspakt in Kraft trat.


10:50 Uhr
US-Justizminister erklärt Assange zur "Priorität"

Seit fünf Jahren sitzt Assange in einem Botschaftsgebäude in London fest.

Seit fünf Jahren sitzt Assange in einem Botschaftsgebäude in London fest.

(Foto: dpa)
Seit 2012 lebt Wikileaks-Gründer Julian Assange im Exil in der ecuadorianischen Botschaft in London. US-Justizminister Jeff Sessions sähe ihn dagegen lieber in einem Gefängnis:

  • Der Ressortchef macht Assanges Festnahme und den Kampf gegen die Veröffentlichung von Staatsgeheimnissen zu einer "Priorität" der Regierung.
  • "Wir werden unsere Anstrengungen gegen alle undichten Stellen verstärken und verstärken diese bereits", sagt Sessions.
  • Der Justizminister kritisiert, dass der Geheimnisverrat ein nie da gewesenes Ausmaß angenommen habe. Erfahrene Sicherheitsexperten seien "schockiert über die Zahl der undichten Stellen".
  • Laut "Washington Post" arbeiten US-Staatsanwälte seit Wochen an einem Memo, das Anklagen gegen Assange und andere Wikileaks-Mitarbeiter wegen Verschwörung, Diebstahl von Regierungseigentum und Verstöße gegen das Spionagegesetz vorsieht.


10:26 Uhr
BVB dankt Ermittlern - und hofft auf Aufklärung

Borussia Dortmund ist sicher erleichtert, dass die Hintergründe des Anschlags offenbar aufgeklärt sind. Nun hofft der Verein auf schnelle und umfassende Ermittlungen:

  • Die Vereinsführung hoffe, "dass in dem Tatverdächtigen nun der Verantwortliche für den niederträchtigen Anschlag auf unsere Spieler und Staff-Mitglieder gefasst werden konnte", heißt es in einer Erklärung.
  • BVB-Kapitän Marcel Schmelzer wünscht sich, "dass wir die tatsächlichen Hintergründe des Anschlags erfahren".
  • BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke und Präsident Reinhard Rauball loben derweil "die Ermittlungen der Bundesanwaltschaft, des Bundeskriminalamts und der nordrhein-westfälischen Polizei" - diese seien "sehr intensiv und mit Hochdruck geführt" worden. "Dafür bedanken wir uns in aller Form."

Mehr dazu lesen Sie hier.


09:56 Uhr
Zwei Kinderleichen in Baden-Württemberg entdeckt

In Unterensingen in Baden-Württemberg werden in einer Wohnung zwei tote Kinder entdeckt. Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln. Die Hintergründe sind bisher unklar.

Update 12:40 Uhr: Nach Informationen der "Bild"-Zeitung soll der Vater seine Kinder getötet und sich von einer Brücke gestürzt haben. Die Polizei bestätigt dies zunächst nicht.

Rat und Nothilfe
  • Bei Suizidgefahr: Notruf 112
  • Beratung in Krisensituationen: Telefonseelsorge (Tel.: 0800/111-0-111) oder Kinder- und Jugendtelefon (Tel.: 0800/111-0-333; wochentags von 14 bis 20 Uhr)
  • Auf den Seiten der Deutschen Depressionshilfe sind Listen mit regionalen Krisendiensten und mit Kliniken zu finden. Zudem gibt es viele Tipps für Betroffene und Angehörige.


09:34 Uhr
Kunststofffirma in Magdeburg brennt

Die Feuerwehr ist mit einem Großaufgebot im Einsatz.

Die Feuerwehr ist mit einem Großaufgebot im Einsatz.

(Foto: dpa)

In einer Kunststofffirma in Magdeburg bricht ein Feuer aus. Verletzt wird niemand. Allerdings rückt die Feuerwehr zu einem Großeinsatz aus. Über der Stadt sind große, dunkle Rauchschwaden zu sehen. Die Behörden geben eine Gefahreninformation heraus. Demnach sollen Anwohner sich möglichst nicht im Freien aufhalten, ihre Fenster und Türen geschlossen halten und sich über Medien über die aktuelle Lage informieren.

Update 11:51 Uhr: Laut Feuerwehr geriet zum Recycling gelagerter Kunststoffmüll in Flammen, die Halle brannte komplett aus. Der Schaden beträgt etwa acht Millionen Euro.


09:15 Uhr
Französische Polizei sucht nach zweitem Verdächtigen

Die Polizei riegelte gestern Abend die Champs Elysees ab.

Die Polizei riegelte gestern Abend die Champs Elysees ab.

(Foto: imago/PanoramiC)

Nach dem gestrigen Anschlag in Paris geht die Aufklärung der Hintergründe weiter:

  • Die Polizei sucht nach Angaben von Innenminister Pierre-Henry Brandet nach einem zweiten Verdächtigen.
  • Ein zweiter Mann sei demnach von belgischen Sicherheitskreisen identifiziert worden.
  • Derweil beruft Frankreichs Präsident François Hollande in Paris das Sicherheitskabinett ein.
  • Präsidentschaftskandidat Emmanuel Macron sagt wegen des Anschlags seine letzten Kundgebungen vor dem ersten Wahlgang am Sonntag ab.

Mehr dazu finden Sie hier.


09:02 Uhr
Trump: "Starkes Europa ist sehr, sehr wichtig für mich"

US-Präsident Trump hat ein besonderes Verhältnis zu Europa, vor allem zu den dortigen Verbündeten. Aber da schon mal der italienische Premier Paolo Gentiloni da ist, kann man ja auch mal ein paar lobende Worte finden:

  • "Ja, ein starkes Europa ist sehr, sehr wichtig für mich als Präsident der Vereinigten Staaten", sagt Trump nach dem Treffen.
  • Die USA würden Europa darin unterstützen, stark zu sein, fügt er hinzu. Dies sei im Interesse aller Seiten.
  • Mit Blick auf Italien spricht sich Trump für eine ausgeglichene Handelspartnerschaft aus.


09:00 Uhr
Schlagzeilen zum Morgen

Motiv Aktienspekulation
Anschlag auf BVB: Polizei fasst Verdächtigen

Täter von Paris war "bekannt"
Mann in Belgien hat "keine Verbindung" zur Tat

Straßenschlachten in Venezuela
Maduro verspottet nackten Demonstranten

Euro-Lämmchen oder Eurofighter?
Schalke bietet Ajax Kampf und Tränen

Happy Birthday, Iggy Pop!
Für eine Handvoll Erdnussbutter


08:47 Uhr
Grenzkontrollen zum AfD-Parteitag verschärft

Die Kölner Polizei verstärkt die Sicherheit vor allem rund um den Tagungsort, das Maritim-Hotel.

Die Kölner Polizei verstärkt die Sicherheit vor allem rund um den Tagungsort, das Maritim-Hotel.

(Foto: dpa)
Zum Bundesparteitag der AfD in Köln wurden zahlreiche Proteste angekündigt. Die Bundespolizei verstärkt deshalb ihre Grenzkontrollen:

  • "Potenzielle Gewalttäter werden nicht ins Land gelassen", zitiert die "Heilbronner Stimme" eine Sprecherin der zuständigen Bundespolizeidirektion St. Augustin bei Bonn.
  • Die Beamten befürchten demnach, dass etwa aus Belgien oder den Niederlanden gewaltbereite Demonstranten nach Köln kommen.
  • Die Polizei hatte bereits am Mittwoch gewarnt, dass sich unter die Zehntausenden Demonstranten auch linksextreme Gewalttäter mischen könnten.


08:20 Uhr
Frau erwacht aus Koma - und sieht erstmals ihr Baby

Manchmal gibt es doch Geschichten, die trotz aller Tragik ein Happy End haben. Zum Beispiel diese:

  • Nach einem schweren Unfall mit ihrem Dienstwagen liegt die argentinische Polizistin Amelia Bannan mehrere Monate im Koma.
  • Sie ist zu dem Zeitpunkt schwanger - Ärzte bringen das Baby kurz vor Heiligabend gesund zur Welt.
  • Bereits Anfang des Jahres beginnt die Frau nach Angaben ihre Bruders, sich zu bewegen.
  • Kurz vor Ostern erwacht Bannan nun aus dem Koma - und sieht erstmals ihren kleinen Sohn.

Die ganze Geschichte lesen Sie hier.


08:05 Uhr
Seehofer dementiert Medienberichte über Kandidatur

Horst Seehofer, winkend - aber wahrscheinlich nicht zum Abschied.

Horst Seehofer, winkend - aber wahrscheinlich nicht zum Abschied.

(Foto: dpa)
Mehrere bayerische Medien berichten, Ministerpräsident Horst Seehofer wolle im kommenden Jahr nicht aufhören, sondern noch einmal für das Amt kandidieren. Dies habe er bereits vor Wochen bei einem Spitzentreffen angekündigt. Seehofer selbst äußert sich nun dazu:

  • Der CSU-Chef weist die entsprechenden Berichte als unzutreffend zurück.
  • Er hatte zuletzt mehrfach erklärt, seine Entscheidung zur Zukunft nach 2018 am kommenden Montag bekanntzugeben - nach einer Reihe abschließender Gespräche und einem großen Gesundheitscheck.
  • Aber: In der CSU zweifelt derzeit kaum noch einer daran, dass er weitermachen will.


07:46 Uhr
Deutsche Bank zahlt erneut Millionenstrafe

Die derzeit an Skandalen reiche Deutsche Bank zahlt mal wieder eine Strafe. Wieder mal in den USA. Wieder mal im Millionenwert:

  • 157 Millionen US-Dollar will die Deutsche Bank an die US-Notenbank zahlen.
  • Hintergrund sind angebliche Regelverstöße im Devisen- und Eigenhandel.
  • Laut Fed hat das Geldhaus nicht bemerkt, dass ihre Devisenhändler elektronische Chatrooms benutzten, um mit den Wettbewerbern über Handelspositionen zu sprechen.


07:24 Uhr
Arkansas richtet Häftling mit Giftspritze hin

Lee war wegen Mordes zum Tode verurteilt worden.

Lee war wegen Mordes zum Tode verurteilt worden.

(Foto: AP)
Nach langem juristischen Hin und Her richtet der US-Bundesstaat Arkansas einen Häftling mit einer Giftspritze hin. Das berichten mehrere US-Medien. Nach Angaben von "Fox News" handelt es sich um Ledell Lee. Es ist demnach die erste Hinrichtung in Arkansas seit zwölf Jahren. Der Bundesstaat hatte ursprünglich acht Hinrichtungen innerhalb von elf Tagen geplant. Diese sollten Ostermontag beginnen. Allerdings hatten dies mehrere Klagen verhindert. Zuletzt hatte das Oberste Gericht von Arkansas den Einsatz der zuvor verbotenen Hinrichtungsdroge Vecuronium erlaubt.


07:05 Uhr
Gauland wirft Petry Spaltung der AfD vor

Gauland und Petry.

Gauland und Petry.

(Foto: dpa)

Wie gerade erwähnt findet am Wochenende der Bundesparteitag der AfD statt. Eigentlich wollte man dort Einigkeit demonstrieren. Doch nach dem Rückzug von Parteichefin Frauke Petry als Spitzenkandidatin für die Bundestagswahl brechen alte Konflikte wieder auf:

  • Petrys Stellvertreter Alexander Gauland wirft der Parteichefin vor, die Spaltung der Partei zu betreiben.
  • "Wenn ich einen Graben aufreiße, den es nicht gibt, dann ist das spalterisch", sagt er der "Stuttgarter Zeitung" und den "Stuttgarter Nachrichten".
  • Den Zukunftsantrag, den Petry auf dem Parteitag einbringen will, nennt er eine Luftnummer. Petrys Versuch, die AfD in einen realpolitischen und einen fundamentalistischen Teil auseinanderzudividieren, sei sinnlos.

Hier finden Sie die ausführliche Meldung.


06:43 Uhr
Das wird heute wichtig

Paris gestern Abend: Die Polizei sichert die Champs Elysees.

Paris gestern Abend: Die Polizei sichert die Champs Elysees.

(Foto: dpa)

Man ist noch nicht richtig wach, da kommt die Eilmeldung herein: Es gibt einen Ermittlungserfolg nach dem Anschlag auf die Mannschaft von Borussia Dortmund. Offenbar hat die Polizei einen Verdächtigen festgenommen. Die Spur führt an die Börse. Mehr dazu lesen Sie gleich bei uns, der Kollege haut bereits in die Tasten.

Aufzuarbeiten ist aber auch der Anschlag in Paris gestern Abend. Wir berichten über aktuelle Entwicklungen und Hintergründe. In Washington findet derweil die Frühjahrstagung von Internationalem Währungsfonds und Weltbank statt. Außerdem berichten wir natürlich über die bevorstehenden Ereignisse des Wochenendes:

  • In Frankreich steht die erste Runde der Präsidentschaftswahlen an - die nun unter dem Eindruck des Pariser Anschlags stehen wird.
  • In Köln trifft sich die AfD zu ihrem Bundesparteitag.

Neben diesen ernsten Themen stehen aber noch zwei Musiker im Mittelpunkt: Am ersten Todestag von Prince stellen wir eine Biografie vor. Außerdem feiern wir Iggy Pop zu seinem 70. Geburtstag.

Ich heiße Markus Lippold und versorge Sie nun mit aktuellen Nachrichten und Geschichten aus aller Welt.


06:18 Uhr
Es wird milder - und regnerisch

Video
Der Tag startet von der Mitte südwärts nochmals frostig kalt. Richtung Schwäbische Alb, Schwarzwald und Alpenrand örtlich auch mit strengem Frost, also unter minus 10 Grad. Dafür dominiert hier tagsüber die Sonne. Weiter nordwärts sieht es anders aus. Hier sind dichte Wolken unterwegs, die zeitweise Regen und einen teilweise kräftigen Wind mitbringen. Diese Wolken gehören allerdings zur Warmfront von Tief "Quentin", so dass es heute insgesamt deutlich milder wird als zuletzt. Abgesehen von den 8 Grad am Alpenrand erreichen die Temperaturen nämlich zweistellige Werte zwischen 10 und 16 Grad.

n-tv Meteorologe Björn Alexander

n-tv Meteorologe Björn Alexander

Am Samstag dann oft wechselhaftes und kühles Aprilwetter, das besonders im Norden von Schauern und teilweise stürmischen Böen begleitet ist. Und auch im Süden fällt häufiger Regen. Die Temperaturen steigen auf 5 bis 15 Grad. Am Sonntag im Norden und Osten weiterhin windig und unbeständig mit Schauern, die im Bergland oberhalb von etwa 500 Metern in Schnee übergehen. Dort bei 4 bis 10 Grad. In der Südwesthälfte ist es freundlicher und milder bei 9 bis 14 Grad. Damit wünsche ich Ihnen ein schönes Wochenende. Ihr Björn Alexander


06:14 Uhr
Verdächtiger nach Anschlag auf BVB ermittelt

Der Tag beginnt mit einer Eilmeldung: Nach dem Bombenanschlag auf die Mannschaft von Borussia Dortmund ermittelt die Polizei einem Zeitungsbericht zufolge einen Verdächtigen. Demzufolge wird Haftbefehl gegen einen 28-jährigen Russen wegen versuchten 20-fachen Mordes erlassen. Mehr lesen Sie gleich hier.


05:57 Uhr
Schlagzeilen aus der Nacht

Anschlag auf Polizisten in Paris
Angreifer war Franzose und vorbestraft

"Das sollten Ferien sein"
Panik auf Touristenmeile nach Schüssen in Paris

Chinesische Kampfjets aktiv
Trump lobt Pekings Umgang mit Nordkorea

Nach Klage von Pharmahändler
Oberstes Gericht gibt Hinrichtungsdroge frei

Probleme mit dem Bremssystem
Tesla ruft halbe Produktion zurück