Freitag, 17. Februar 2017 Der Tag bei n-tv

22:45 Uhr
Das war Freitag, der 17. Februar 2017

(Foto: imago/Westend61)

Der Freitag geht zu Ende und mit ihm für viele Menschen die Arbeitswoche. Nachrichtlich standen heute der Auftakt der Münchener Sicherheitskonferenz und der Besuch des kanadischen Premierministers Trudeau in Berlin im Fokus. Für Aufsehen sorgte die Festsetzung des "Welt"-Korrespondenten Deniz Yücel durch die Polizei in der Türkei und der Vorwurf der Vetternwirtschaft gegen SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz.

Und es wurde auch noch Fußball gespielt: Bayer Leverkusen hat beim FC Augsburg das 50 000. Tor in der Geschichte der Fußball-Bundesliga erzielt und einen verdienten 3:1 Auswärtssieg gefeiert.

Außerdem interessierte Sie dies:

Damit verabschiede ich mich von Ihnen und wünsche ein schönes Wochenende. Ihr Kai Stoppel.


22:00 Uhr
Hitlers Reisetelefon wird in den USA versteigert

So sieht es aus: Hitlers Reisetelefon.

So sieht es aus: Hitlers Reisetelefon.

(Foto: picture alliance / Patrick Seman)
In dem Kultfilm "Schtonk" wird der Hype über Hitler-Hinterlassenschaften in allen Varianten (einschließlich der echten Geschichte um die gefälschten Tagebücher) herrlich aufs Korn genommen. Aber diese Meldung hier ist echt:

  • Das persönliche Reisetelefon Adolf Hitlers steht nach Angaben eines Auktionshauses in den USA zur Versteigerung.
  • Das Telefon wurde 1945 in Berlin von russischen Offizieren an einen britischen Soldaten übergeben.
  • So jedenfalls gibt es das Haus Alexander Historical Auctions in Chesapeake City an.
  • Das Startgebot liegt dem Katalog zufolge bei 100.000 US-Dollar (94.200 Euro).

Das in Berlin hergestellte Siemens-Telefon ist ausweislich von Fotos unter anderem mit Hitlers Namen graviert. Forschungsergebnisse und Fotografien belegten die Echtheit, heißt es.


21:41 Uhr
Slowakin stellt Hass auf Muslime im Netz zur Schau

Blanker Hass auf Muslime scheint eine junge Slowakin umzutreiben: Die 24-Jährige wurde jetzt festgenommen, weil sie mit extremistischen Internet-Beiträgen aufgefallen war. So existieren Fotos, auf denen sie eine englische Übersetzung des Korans zerreißt, die Blätter anzündet und auf sie uriniert. Zudem habe sie in einem Internet-Video gesagt, Muslime seien "Parasiten, schlimmer als Küchenschaben".  Im Falle der Verurteilung drohen der Frau aus der Kleinstadt Ruzomberok bis zu sechs Jahre Haft.


21:05 Uhr
Bosnien verklagt Serbien erneut wegen Völkermordes

Noch lange nicht aufgearbeitet scheinen die kriegerischen Auseinandersetzungen nach dem Zerfall des ehemaligen Jugoslawiens:

  • Bosnien-Herzegowina verklagt Serbien erneut vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag.
  • Grund ist der Vorwurf des Völkermordes im Bürgerkrieg von 1992 bis 1995.
  • Das berichtete Bakir Izetbegovic, der für die muslimischen Bosniaken im Staatspräsidium sitzt.

Demnach wird das Land Revision gegen ein IGH-Urteil von 2007 einlegen. Damals hatte die höchste Justizinstanz der Vereinten Nationen Serbien vom Vorwurf des Völkermordes im ostbosnischen Srebrenica im Juli 1995 freigesprochen.


21:00 Uhr
Trumps Händedruck in Endlosschleife

Zur Zerstreuung möchte ich auf diese GIF verweisen, welches den US-Präsidenten Donald Trump und seine kräftig Alphatierchen-Art, Hände zu schütteln, auf die Schippe nimmt. Es sieht nach einer Art Installation aus. Ich empfehle: Zurücklehnen und genießen:

 


20:43 Uhr
Autobombe tötet dreijähriges Kind in der Türkei

Die Explosion ereignete sich in der Nähe eines Gebäudes im Distrikt Viransehir, in dem Staatsanwälte wohnen.

Die Explosion ereignete sich in der Nähe eines Gebäudes im Distrikt Viransehir, in dem Staatsanwälte wohnen.

(Foto: imago/Depo Photos)
Möglicherweise wurde in der Türkei ein unschuldiges Kind Opfer eines Anschlags: Bei einer Explosion im Südosten des Landes ist Staatsmedien zufolge ein dreijähriges Kind getötet worden. Mindestens 15 weitere Menschen seien verletzt worden, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Anadolu unter Berufung auf den Gouverneur der Provinz Sanliurfa. Die Explosion wurde demnach von einer Autobombe ausgelöst.

Hier erfahren Sie mehr darüber.


20:22 Uhr
Mexiko bereitet sich auf Abschiebewelle in den USA vor

Aus Sorge vor einer Abschiebungswelle in den USA hat Mexiko nun erste Maßnahmen ergriffen:

  • Mexikanische Konsulate in den USA haben damit begonnen, Kinder von Einwanderern zu registrieren.
  • Für in Mexiko geborene Kinder könnten Geburtsurkunden ausgestellt werden, teilte das mexikanische Außenministerium mit.
  • US-Präsident Donald Trump hatte zuletzt angekündigt, zwei bis drei Millionen illegale Einwanderer mit Vorstrafen abzuschieben.
  • Die mexikanische Regierung bereitet sich bereits auf die Rückkehr zahlreicher Landleute vor.

Das Problem: Vor allem in ländlichen Regionen werden Kinder nach der Geburt häufig nicht offiziell registriert. Damit verfügen sie auch über keine Ausweispapiere.


20:00 Uhr
Videos des Tages