Donnerstag, 12. Oktober 2017 Der Tag bei n-tv

Heute mit Heidi Ulrich und Christian Herrmann

22:30 Uhr
Das war Donnerstag, 12. Oktober 2017

Liebe Leser, Air Berlin ist unter Dach und Fach, die USA und Israel treten aus der Unesco aus und die Pest ist zurück. Die sind drei der Themen, die Sie heute besonders interessiert haben. Hier der Überblick:

  • Die Lufthansa übernimmt einen Teil der Flotte und der Landerechte von Air Berlin. Carsten Spohr verkauft das Geschäft als Sieg. Doch der Lufthansa-Chef wird die Preise erhöhen müssen, wenn sich der Kauf von rund 80 Pleite-Fliegern rechnen soll - meint mein Kollege Hannes Vogel.
  • Aus Streit um Palästina treten die USA aus der Unesco aus. Die Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur brauche dringend eine Reform, erklärt das US-Außenministerium. Israel lobt den Schritt und zieht wenig später nach.
  • Bei der Niedersachsenwahl zeichnet sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen SPD und CDU ab. Im Interview mit n-tv.de spricht Politologe Matthias Micus über die möglichen Auswirkungen auf die Parteien im Bund und um was es für Angela Merkel und Martin Schulz geht.
  • Wie absurd Donald Trumps America-First-Politik ist, zeigt sich derzeit an einem Alltagsgegenstand: Waschmaschinen sind in den USA zum Schlachtfeld der Handelspolitik geworden.
  • Apple verteilt erneut ein Update für iOS 11. Die Aktualisierung bringt keine großen Neuerungen, aber sie behebt Probleme und Fehler.
  • Die Pest gilt als Krankheit des Mittelalters, die heute eigentlich nur vereinzelt auftritt und gut behandelt werden kann. Jetzt breitet sie sich in Madagaskar aus.

Damit verabschiede ich mich in den Feierabend. Kommen Sie gut durch die Nacht und schauen Sie auch morgen wieder rein bei "Der Tag".

Eine Gruppe beobachtet am Ufer des Brahmaputra im indischen Gauhati den Sonnenuntergang.

Eine Gruppe beobachtet am Ufer des Brahmaputra im indischen Gauhati den Sonnenuntergang.

(Foto: picture alliance / Manish Swarup)

22:09 Uhr
Lufthansa-Chef unterstützt Tegel-Schließung

Video
Bleiben wir noch kurz in Berlin: Der Flughafen Tegel ist derzeit das große Streitthema in der Hauptstadt. Seine Schließung ist schon seit Jahren beschlossene Sache, doch parallel zur Bundestagswahl stimmten 56 Prozent der Berliner nun doch für seine Offenhaltung. Auch Lufthansa-Chef Carsten Spohr ist nach eigenen Angaben ein großer Fan von Tegel, doch ist für ihn ein "größerer und moderner Airport wie der geplante BER wichtiger". Deshalb sollte man jetzt alles tun, um die Fertigstellung und Inbetriebnahme des Großflughafens zu beschleunigen. Wenn ein Weiterbetrieb Tegels das verhindern würde, "dann sollten wir uns das nicht antun. Denn Verzögerungen hatten wir genug."


21:41 Uhr
23 Berliner Polizisten untersuchen einen Furz

Und da heißt es immer, bei der Polizei gäbe es zu wenige Beamte: In Berlin haben sich 23 Polizisten mehr als 17 Stunden lang mit einem Pups beschäftigt. Das geht aus der Antwort des Berliner Senats auf eine schriftliche Anfrage des Abgeordneten Sebastian Schlüsselburg von der Linken hervor.

  • Anlass der Anfrage war ein Mann, der im Februar 2016 zweimal vor einer Polizistin gefurzt haben soll.
  • Der Gruppenleiter der Beamtin sah darin eine Beleidigung und zeigte den Mann an.
  • Gegen den Strafbefehl über 900 Euro legte der stinkende Übeltäter Widerspruch ein und musste schließlich vor Gericht erscheinen.
  • Die Richterin stellte das Verfahren nach wenigen Minuten ein.
  • Die Kosten für den Prozess und den Anwalt des Angeklagten übernimmt die Staatskasse.

Verschwendung von wertvollen Ressourcen und Steuergeldern, denken Sie? Nicht für die Behörden: Allein schon die "konsequente Verfolgung des Vergehens und der Eindruck der Hauptverhandlung" hätten dem Angeklagten "das Unrecht seiner Handlung" aufgezeigt, erklärt der Senat. Na dann …


21:13 Uhr
Letzter Air-Berlin-Flug geht nach Berlin

Eine Air-Berlin-Maschine auf dem Rollfeld von Berlin-Tegel.

Eine Air-Berlin-Maschine auf dem Rollfeld von Berlin-Tegel.

(Foto: dpa)
Im Juli 1978 gründet der US-amerikanische Pilot Kim Lundgren die Fluggesellschaft Air Berlin. Am 27. Oktober nun stellt die traditionsreiche Airline ihren Flugbetrieb ein. Der letzte Flug mit der Nummer 6210 startet um 21:35 Uhr in München und soll einer Unternehmenssprecherin zufolge um 22:45 Uhr in Berlin-Tegel landen. Wer mitfliegen möchte: Noch gibt es Tickets für 100,42 Euro pro Person.

Air Berlin hatte Mitte August Insolvenz angemeldet. Heute gab die Airline bekannt, dass die Lufthansa einen Großteil der Flotte übernehmen wird.


20:45 Uhr
Vier Männer an Kim-Jong-Nam-Mord beteiligt

Bilder von Kim Jon Un und seinem ermordeten Bruder Kim Jong Nam auf einer Infotafel über Menschenrechte in Südkorea.

Bilder von Kim Jon Un und seinem ermordeten Bruder Kim Jong Nam auf einer Infotafel über Menschenrechte in Südkorea.

(Foto: AP)
Dass die beiden Frauen, die sich in Malaysia für den Mord an Kim Jong Nam verantworten müssen, alleine gehandelt haben, davon ist nicht auszugehen. Untermauert wird diese These von der malaysischen Polizei. Demnach waren noch vier Männer an dem Attentat beteiligt.

  • Auf Videoaufzeichnungen sei zu sehen, wie zwei der Männer den Frauen vor dem Giftanschlag eine am Flughafen von Kuala Lumpur eine Flüssigkeit geben, sagte ein Polizist vor Gericht.
  • Ein dritter Mann werde verdächtigt, die beiden Frauen angeheuert zu haben.
  • Ein vierter soll einen der beiden Männer im Flughafen beauftragt haben.
  • Vermutet wird, dass der nordkoreanische Geheimdienst Drahtzieher des Anschlag war.


20:12 Uhr
Baum erschlägt Radfahrerin in Brandenburg

Insgesamt sieben Menschen kamen vor einer Woche ums Leben, als Herbststurm "Xavier" über Deutschland hinwegfegte. Vier von ihnen starben in Brandenburg, wo heute erneut eine Frau von einem Baum erschlagen wurde.

  • Die 75-Jährige war mit einer Gruppe von Radfahrern zwischen Lauchhammer und Tettau in der Nähe von Cottbus unterwegs.
  • Bei einer Windböe stürzte der Baum auf die Gruppe.
  • Die Frau erlag noch am Unfallort ihren Verletzungen. Eine 84-jährige Frau und zwei 68- und 78-jährige Männer wurden verletzt.


19:53 Uhr
Gucci will künftig auf Tierpelze verzichten

Ein Gucci-Model präsentiert auf der Mailander Fashion Week 2105 Schuhe (?) aus Pelz. Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten. Über tote Tiere nicht.

Ein Gucci-Model präsentiert auf der Mailander Fashion Week 2105 Schuhe (?) aus Pelz. Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten. Über tote Tiere nicht.

(Foto: dpa)
Lieber eine späte Einsicht als gar keine: Das italienische Luxusmodehaus Gucci will künftig auf Tierpelze verzichten. Ab der Sommerkollektion 2018 werde das Unternehmen keine Pelze mehr verwenden, sagte Unternehmenschef Marco Bizzari in London. Außerdem gab er bekannt, der weltweiten Tierschutzallianz "Fur Free Alliance" beizutreten, die sich für pelzfreie Mode einsetzt.

Die noch vorhandene Pelzkleidung will Gucci versteigern. Der Erlös soll den Tierschutzorganisationen LAV und Humane Society International zugute kommen.


19:18 Uhr
Krokodil frisst womöglich 79-jährige Australierin

Salzwasserkrokodile stehen in Australien seit den 70er Jahren unter Artenschutz.

Salzwasserkrokodile stehen in Australien seit den 70er Jahren unter Artenschutz.

(Foto: imago/blickwinkel)
In keinem anderen Land gibt es so viele gefährliche und tödliche Tiere wie in Australien. Schlangen, Spinnen, Haie, Würfelquallen - und Krokodile. Eines der riesigen Reptilien hat jetzt womöglich eine 79-jährige Frau in der Nähe des nordaustralischen Port Douglas getötet.

  • Die Polizei hat Kleidungsstücke und einen Spazierstock mit dem Namen der Frau an einem Flussufer entdeckt.
  • Außerdem fanden die Ermittler "biologisches Material", bei dem es sich um menschliche Überreste handeln könnte.
  • Sie gehen davon aus, dass die Frau an Demenz litt und sich im Busch verlief.
  • Die Einsatzkräfte wollen das Gebiet weiter nach der Frau absuchen.


18:51 Uhr
Duterte nennt europäische Abgeordnete "Schlampen"

Video
Eine Gruppe von Abgeordneten des Europaparlaments hat anscheinend versucht, dem philippinischen Präsidenten ins Gewissen zu reden. Bei einem Besuch in Manila sollen sie Rodrigo Duterte mit Sanktionen gedroht haben, wenn er seinen brutalen Krieg gegen Drogen fortsetzt. Dafür hatte der 72-Jährige überhaupt kein Verständnis: Er drohte in einer Rede, die diplomatischen Beziehungen einzustellen.

  • An die europäischen Botschafter gerichtet, sagte Duterte: "Wir können den diplomatischen Kanal morgen zumachen. Ihr verlasst mein Land in 24 Stunden. Ihr alle."
  • Auch für die Europaabgeordneten hatte er noch eine Nachricht: "Ihr mischt euch in unsere Angelegenheiten ein, weil wir arm sind. Erst gebt ihr uns Entwicklungshilfe, dann versucht ihr zu orchestrieren, was in meinem Land geschehen soll und was nicht. Ihr Schlampen."


18:25 Uhr
Zwei Tote bei Absturz von Militärflugzeug in Ukraine

Zwei L-39-Maschinen der ukrainischen Luftwaffe.

Zwei L-39-Maschinen der ukrainischen Luftwaffe.

(Foto: picture alliance / dpa)
Über den Absturz eines spanischen Eurofighters haben wir Sie bereits informiert. Fast zeitgleich hat auch die Ukraine den Absturz eines Militärflugzeugs im westukrainischen Gebiet Chmelnyzky gemeldet. Zwei Piloten seien ums Leben gekommen, heißt es in örtlichen Medien. Das Verteidigungsministerium in Kiew bestätigte den Vorfall, ohne Todeszahlen zu nennen.

Bei der Maschine soll es sich um ein Übungsflugzeug des Typs L-39 aus tschechoslowakischer Produktion handeln. Der einstrahlige Jet galt zur Zeit des Kalten Krieges als Standardschulflugzeug der Luftstreitkräfte des Warschauer Pakts.


17:58 Uhr
Landkreis darf NPD-Funktionär Waffenschein entziehen

Der Mann besaß unter anderem einen kleinen Waffenschein für Schreckschuss-, Reizstoff- und Signalwaffen.

Der Mann besaß unter anderem einen kleinen Waffenschein für Schreckschuss-, Reizstoff- und Signalwaffen.

(Foto: picture alliance / dpa)
Bei der NPD handelt es sich laut Bundesverfassungsgericht um eine Vereinigung, "deren Bestrebungen gegen die verfassungsmäßige Ordnung gerichtet sind". Und wer solch eine Partei unterstützt, gilt nicht als zuverlässig im Sinne des Waffenrechts. Mit dieser Begründung hat der Hessische Verwaltungsgerichtshof heute dem Landkreis Marburg-Biedenkopf erlaubt, den Waffenschein eines früheren NPD-Funktionärs einzukassieren.

  • Die Behörde hatte die Waffenscheine des Mannes 2013 widerrufen, nachdem er für die NPD bei der Landtags- und Bundestagswahl im gleichen Jahr kandidiert hatte.
  • Dagegen klagte der Mann - auch, weil er nach der Wahl aus der NPD austrat.
  • In erster Instanz bekam er recht. Die Richter am Hessischen Verwaltungsgerichtshof dagegen meinen, dem Mann fehle durch seine Betätigung in der NPD die erforderliche waffenrechtliche Zuverlässigkeit. Daran ändere auch sein Parteiaustritt nichts.


17:29 Uhr
Naturschützer findet menschlichen Schädel in Osnabrück

Gruselfund in Niedersachsen: Ein Naturschützer ist bei Waldarbeiten in Osnabrück auf einen menschlichen Schädel gestoßen. Er habe das Leichenteil samt Zahnprothese am Mittwoch auf einer Lagerfläche entdeckt, erklärte die Polizei. Die Zusammenhänge seien noch offen und müssen ermittelt werden.

  • Die Kriminalpolizei hat den Fundort des Schädels heute noch einmal genau untersucht. Sie will klären, woher der dort gelagerte Erdaushub stammt.
  • Zeitgleich soll ein Experte das Alter des Schädels klären.
  • Erkenntnisse erhofft sich die Polizei zudem durch die Zahnprothese.


17:01 Uhr
Trump droht Puerto Rico mit Hilfskürzungen

Noch immer fehlt es vielen Menschen auf Puerto Rico an Strom und fließendem Wasser und das drei Wochen, nachdem Hurrikan "Maria" über die Insel gefegt ist. Das US-Außengebiet kann also jede Hilfe gebrauchen. Donald Trump scheint das nicht so zu sehen. Auf Twitter drohte der US-Präsident nämlich bereits mit dem Abzug der Hilfskräfte.  

  • "Wir können (den Katastrophenschutz) Fema, das Militär und die Rettungskräfte, die unter schwierigen Umständen großartige Arbeit geleistet haben, nicht für immer in Puerto Rico lassen", schrieb Trump.
  • Obendrauf machte er die Bewohner der Insel in einem weiteren Tweet selbst für ihre Lage verantwortlich: Elektrizität und Infrastruktur seien schon vor dem Hurrikan ein Desaster gewesen, erklärte Trump.

Hier gibt es mehr.


17:00 Uhr
Schlagzeilen zum Feierabend

Streit um Palästina
USA treten aus Unesco aus

Niedersachsenwahl als Gradmesser
"Merkel hält Legislaturperiode nicht durch"

Optimismus an der Börse
Dax steigt über Marke von 13.000 Punkten

Fall Kim Wall
Neuer Fund belastet Peter Madsen

Warnung der Bundesnetzagentur
Vorsicht: Bei Anruf Betrug!


16:30 Uhr
Polizei findet Leiche von vermisstem Flüchtling

Seit April wird auf Amrum in Schleswig-Holstein ein 27-jähriger Flüchtling vermisst. Jetzt herrscht traurige Gewissheit: Der junge Iraker ist tot. Seine vergrabene Leiche sei an der Südspitze der Insel von Suchkräften gefunden worden, teilte die Polizei in Flensburg mit. Die Ermittler vermuten, dass der junge Mann von zwei Bekannten getötet wurde. Zwei 20- und 26-jährige Amrumer waren bereits letzte Woche in Chemnitz unter dringenden Tatverdacht festgenommen worden und sitzen seither in Untersuchungshaft.

Mehr lesen Sie hier.


16:24 Uhr
Dax knackt erstmals 13.000 Punkte

Die Geschäfte laufen gut an den deutschen Börsen, scheint es. Der Dax hat soeben die Marke von 13.000 Punkten übersprungen - erstmals in seiner 30-jährigen Geschichte. Angetrieben wird er seit mehreren Tagen von Spekulationen auf einen weltweiten Wirtschaftsboom. In den USA springen die großen Aktienindizes wie der Dow Jones deswegen schon seit Monaten von Rekord zu Rekord.

Weitere Infos zum Dax erhalten Sie im Börsen-Tag von meinem Kollegen Jan Gänger.


16:09 Uhr
AfD sagt NRW-Parteitag wegen Sicherheitsbedenken ab

Die AfD wollte unter anderem einen Nachfolger für ihren früheren Landeschef Markus Pretzell wählen, der gemeinsam mit seiner Frau Frauke Petry nach der Bundestagswahl aus der Partei ausgetreten war.

Die AfD wollte unter anderem einen Nachfolger für ihren früheren Landeschef Markus Pretzell wählen, der gemeinsam mit seiner Frau Frauke Petry nach der Bundestagswahl aus der Partei ausgetreten war.

(Foto: dpa)
Die nordrhein-westfälische AfD wollte eigentlich am Wochenende eine neue Spitze wählen. Jetzt sagt sie den Parteitag überraschend wegen Sicherheitsbedenken ab. Es habe "massive und militante Drohungen gegen die Teilnehmer und Gäste des Parteitags" gegeben, heißt es

Die Polizei hält das für unbegründet. Sie meint, der zweitägige Parteitag sei "zu keinem Zeitpunkt gefährdet" gewesen. Man habe sich "umfassend auf den Einsatz vorbereitet und bei der Einsatzkonzeption verschiedene Szenarien berücksichtigt, wodurch die Durchführung der geplanten Veranstaltungen gesichert ist", teilte sie mit.

Eine ausführliche Meldung gibt es hier.


15:45 Uhr
Familie nach fünf Jahren aus Taliban-Geiselhaft befreit

Die Bergregion an der afghanisch-pakistanischen Grenze gilt als Rückzugsgebiet der Taliban.

Die Bergregion an der afghanisch-pakistanischen Grenze gilt als Rückzugsgebiet der Taliban.

(Foto: picture alliance / Szilard Koszt)
Bereits schwanger reist die US-Amerikanerin Caitlan Coleman 2012 mit ihrem kanadischen Ehemann Joshua Boyle mit dem Rucksack durch Afghanistan. Dann werden sie von den radikalislamischen Taliban gefangen genommen, nach Pakistan gebracht und dort als Geiseln gehalten. Jetzt können sie anscheinend in ihre Heimat zurückkehren:

  • Die pakistanische Armee habe das Ehepaar und ihre Kinder nahe der afghanischen Grenze befreit, berichten US-Medien. Coleman habe in Gefangenschaft drei Kinder bekommen.
  • Die USA sollen sich bei Pakistan für die Befreiung bedankt haben. In der Vergangenheit wurde das Land häufig für seinen mangelnden Einsatz im Kampf gegen die Taliban kritisiert.


15:22 Uhr
Krankenkassenbeiträge könnten 2018 leicht sinken

Bis zum 1. November muss das Bundesgesundheitsministerium die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung für nächstes Jahr festlegen. Der zuständige Schätzerkreis stellt eine Reduzierung in Aussicht: Demnach halten das Ministerium und das Bundesversicherungsamt es für möglich, den durchschnittlichen Zusatzbeitrag von derzeit 1,1 Prozent auf 1,0 Prozent zu senken. Das Problem: Die Krankenkassen sind dagegen. Weiter Informationen gibt es hier.

Video


15:20 Uhr
USA ziehen sich aus Unesco zurück

Eine Eilmeldung nach der anderen ploppt derzeit bei uns auf den Bildschirmen auf. Die jüngste: Die USA ziehen sich aus der UN-Kulturorganisation Unesco zurück. Das hat das US-Außenministerium bekanntgegeben. Hintergrund ist ein Streit über die Aufnahme Palästinas in die Organisation. Mehr Informationen finden Sie hier.


15:12 Uhr
Hamas und Fatah versöhnen sich

Hamas und Fatah, die beiden rivalisierenden Palästinenserorganisationen, haben sich auf ein Abkommen zur Versöhnung geeinigt. Assam al-Ahmad, Leiter der Fatah-Delegation in Kairo und Saleh al-Aruri, stellvertretender Vorsitzender des Hamas-Politbüros, unterzeichneten das Papier in Kairo. Hier entlang für weitere Informationen.


14:58 Uhr
Telekom demonstriert schnellen 5G-Standard

Video
Premiere für die fünfte Mobilfunk-Generation: Die Telekom demonstrierte am Vormittag in Berlin, wie schnell der künftige 5G-Standard ist. Ultra-hochauflösende Videos wurden ohne merkliche Verzögerung auf eine Brille für Augmented Reality - erweiterte Realität - gesendet.

  • Für ihre Demonstration hat die Telekom vier Funkzellen genutzt.
  • Die Antennen seien die ersten in Europa, die live und in realer Umgebung über den neuen Standard funken, betonte das Unternehmen.
  • Dabei werden Übertragungsraten von zwei Gigabit pro Sekunde erreicht.
  • Ab 2020 soll 5G sukzessive zur Verfügung stehen.


14:32 Uhr
Russland führt Geldscheine mit Krim-Motiv ein

Der 200-Rubel-Schein ist umgerechnet knapp 3 Euro wert.

Der 200-Rubel-Schein ist umgerechnet knapp 3 Euro wert.

(Foto: dpa)
Die EU und die USA haben die Krim noch immer nicht als russisches Staatsgebiet anerkannt, doch mit neuen Geldscheinen untermauert Präsident Wladimir Putin seinen Anspruch: Die Halbinsel ist auf dem neuen 200-Rubel-Schein (umgerechnet knapp 3 Euro) abgebildet.

  • Die russische Zentralbank hatte die neuen Rubelscheine vergangenes Jahr in Auftrag gegeben.
  • Zunächst würden sie in der Krim-Region in Umlauf gebracht, sagte Notenbankchefin Elvira Nabiullina bei der Vorstellung der Scheine. Russlandweit sollen sie zum Jahresende erscheinen.
  • Auf dem grünen Schein sind die antiken Chersones-Ruinen bei Sewastopol abgebildet.
  • Das Motiv haben die Russen aus Tausenden Vorschlägen von russischen Sehenswürdigkeiten im Internet ausgewählt.


14:26 Uhr
Schichtwechsel

Werte Leser, meine Kollegin Heidi Ulrich verabschiedet sich in den Feierabend, ab sofort halte ich die Stellung in der Redaktion. Fragen, Anregungen und Kritik schicken Sie bitte an christian.herrmann(at)nachrichtenmanufaktur.de.

Kommen Sie gut durch den Nachmittag!


14:10 Uhr
Sonderermittler sieht schwere Fehler im Fall Amri

Sonderermittler Bruno Jost stellt den Abschlussbericht im Fall Amri vor.

Sonderermittler Bruno Jost stellt den Abschlussbericht im Fall Amri vor.

(Foto: dpa)
Der Anschlag auf dem Berliner Breitscheidplatz hätte wohl verhindert werden können. Zu diesem Schluss kommt der vom Berliner Senat eingesetzte Sonderermittler, er sieht mehrere schwere Fehler bei den Ermittlern. Im Abschlussbericht von Bruno Jost heißt es etwa, der spätere Attentäter Anis Amri hätte wegen seines Drogenhandels und gefälschter Ausweise höchstwahrscheinlich verhaftet und in Untersuchungshaft gesperrt werden können. Jost kritisierte besonders die Berliner Kriminalpolizei, aber auch die Polizei in Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg.

Mehr dazu später auf n-tv.de.


13:46 Uhr
Spanischer Kampfjet nach Militärparade abgestürzt

Spaniens König Felipe VI (r) bei der Militärparade.

Spaniens König Felipe VI (r) bei der Militärparade.

(Foto: dpa)
Mit einer Militärparade wird in der spanischen Hauptstadt der Nationalfeiertag begangen. Dazu gehört auch eine Flugschau vor tausenden Menschen, darunter König Felipe VI. Nun kam es zu einem tödlichen Unglück: Ein Kampfjet sei nach der Teilnahme an der Parade abgestürzt, hieß es vom Verteidigungsministerium. Der Pilot kam dabei ums Leben.

Laut der Zeitung "El País" konnte sich der Pilot nicht rechtzeitig mit dem Schleudersitz aus der Eurofighter-Maschine retten. Der Unfall passierte in der Nähe der Stadt Albacete etwa 250 Kilometer südöstlich von Madrid. Wie dazu kam, ist bisher unklar.


13:28 Uhr
Pjöngjang wettert gegen Trump

Die verbale Schlacht zwischen dem Regime in Nordkorea und US-Präsident Trump geht in die nächste Runde: Der nordkoreanische Außenminister Ri sagte der russischen Nachrichtenagentur Tass, Trump habe mit seinen martialischen Drohungen "die Zündschnur für Krieg entflammt". Man habe Washington zu verstehen gegeben, dass es "vernünftig handeln" müsse. Sonst drohe den USA "vor der gesamten Welt unter der Wucht unserer Schläge erniedrigt" zu werden, sagte der Außenminister.

Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un und Trump provozieren sich seit Wochen gegenseitig. Kim bezeichnete Trump als geistesgestörten Greis, Trump nannte Kim "Raketenmann" und drohte mit der "vollständigen Zerstörung", sollte Nordkorea im Streit um Atomwaffen nicht einlenken.


13:03 Uhr
Autofahrer durchbricht Straßensperre bei Dreharbeiten

Feste, Bauarbeiten – es gibt viele Gründe, warum Straßen gesperrt werden. Aber wegen Dreharbeiten? Das hat einem Autofahrer auf Rügen offenbar nicht gepasst. Er hat gestern einen Helfer von einem Filmteam angefahren, der eine Straße absperren wollte. Es ging dabei um Außenaufnahmen für die ARD-Serie "Praxis mit Meerblick". Von der Polizei hieß es, der Fahrer sei nach kurzer Diskussion wieder in sein Auto gestiegen und dann auf den Helfer des Filmteams zugefahren. Da dieser nicht mehr ausweichen konnte, schlug er auf die Motorhaube auf und stürzte dann auf die Straße. Der Helfer wurde leicht an Händen und Beinen verletzt. Der Autofahrer flüchtete.


12:31 Uhr
Chinese wird um 30 Milliarden Dollar reicher

(Foto: dpa)

Der Herr oben ist Xu Jiayin und neuerdings der reichste Mann Chinas. Sein Geld macht er mit Immobilien, der Bauunternehmer hat ein geschätztes Vermögen von 43 Milliarden Dollar. Ihm gehört der südchinesische Konzern Evergrande.

An Xu lässt sich auch exemplarisch der Wahnsinn des Immobilienbooms im sogenannten Reich der Mitte verdeutlichen: Der 59-Jährige verdiente 30 Milliarden Dollar seines Vermögens allein im vergangenen Jahr.

Mehr dazu hier.


12:14 Uhr
Lidl zeigt wieder Kirche ohne Kreuze

Lidl fällt schon wieder wegen fehlender Kirchenkreuze auf. In einer Lidl-Filiale in Italien hing ein Werbefoto mit der Kirche des Ortes Dolceacqua. An dieser fehlten jedoch die Kreuze, wie der Bürgermeister der Gemeinde monierte.

Das Bild sei aus einer Foto-Datenbank, sagt Lidl. Dass die Kreuze fehlen, habe man gar nicht bemerkt, beteuert der Konzern. Lidl hat sich inzwischen entschuldigt und das Bild entfernt.

Vor Kurzem stand Lidl wegen einer ähnlichen Sache schon einmal in der Kritik. Auf Verpackungen mit Bildern der griechischen Insel Santorini fehlten die Kreuze an den Kirchen. Lidl hatte sie wegretuschiert, um keine religiösen Symbole zu verwenden und in der Hinsicht neutrale Verpackungen zu haben. Die Geschichte gibt es hier noch einmal:

Video
 


12:00 Uhr
Schlagzeilen am Mittag

Niederlande unterstützen Wien
Österreich klagt gegen "Ausländer-Maut"

Profite dank Protektionismus
Waschmaschinen-Krieg entlarvt America First

"Timo muss das Zutrauen haben"
RB Leipzig sieht Werners Einsatz skeptisch

Das Bekenntnis zur Nische
Wenn aus dem BMW 5er GT ein 6er wird

"What Happened To Monday?"
Wenn "Lisbeth Salander" sich sechsmal klont


11:49 Uhr
Gedruckte Bücher verlieren nicht an Faszination

Video
 


11:29 Uhr
Lustige Panne beim Reisewetter

Liebe Leser, ich denke, wir machen alle hin und wieder Fehler. Ich natürlich auch und dann bekomme ich von einigen von Ihnen E-Mails, die mich darauf hinweisen. Heute gibt es einen Fehler in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung", den ich Ihnen nicht vorenthalten will, weil er wirklich lustig ist. Beim Reisewetter für Europa ist etwas schiefgelaufen:

 


11:11 Uhr
Mutter und Sohn überleben zehn Tage in der Wildnis

Nun kommen wir zu ein paar Tipps zum Überleben in der Wildnis, die sich bewährt haben. Man kann ja schließlich nie wissen, ob man sowas mal braucht. Eine 40-Jährige wollte mit ihrem neunjährigen Sohn in Australien schließlich eigentlich auch nur eine zweistündige Wanderung machen. Vorräte hatten sie deshalb nicht dabei. Doch dann verirrten sie sich und wurden erst nach zehn Tagen gefunden.

  • Mutter und Sohn sammelten Wasser mit Hilfe von Blättern.
  • Sie banden Gras um Baumstämme, um Suchtrupps auf sich aufmerksam zu machen.
  • Die beiden seien etwas dehydriert, aber trotz der Strapazen in einer "guten körperlichen Verfassung", hieß es von den Rettungskräften.

Mehr dazu hier.


10:51 Uhr
Kalifornisches Paar gräbt in Staub und Asche nach Ehering

Video
 


10:42 Uhr
Grenzkontrollen werden um halbes Jahr verlängert

Es hatte sich schon angedeutet: Jetzt hat Innenminister de Maizière die Grenzkontrollen nochmal um ein halbes Jahr verlängert. Kontrolliert würden aber nur die deutsch-österreichische Grenze und Flugverbindungen von Griechenland nach Deutschland, sagte er. De Maizière reagiert damit auf eine Serie von Terroranschlägen in Europa. "Es bestehen auch weiterhin Defizite beim Schutz der EU-Außengrenzen sowie ein erhebliches Maß illegaler Migration innerhalb des Schengenraums", betonte er.

Deutschland hatte wegen der hohen Flüchtlingszahlen im September 2015 Kontrollen an der österreichischen Grenze eingeführt; die EU-Kommission drängt schon lange darauf, die Kontrollen wegen der Flüchtlingskrise auslaufen zu lassen.

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10:35 Uhr
Österreich klagt gegen Pkw-Maut

Es ist so weit: Österreich wird vor dem Europäischen Gerichtshof gegen die Pkw-Maut Klage einreichen. Die geplante Maut sei diskriminierend, sagte der österreichische Verkehrsminister Jörg Leichtfried. "Das ist eine reine Ausländer-Maut", sagte er.

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10:21 Uhr
Paris will ab 2030 Benzin- und Dieselautos verbannen

Blick auf das Geschäftsviertel La Défense am Horizont.

Blick auf das Geschäftsviertel La Défense am Horizont.

(Foto: picture alliance / Ian Langsdon/)
Schon ab 2030 sollen in Paris keine Diesel- und Bezinautos mehr auf den Straßen unterwegs sein. Transport sei der Hauptverursacher von Treibhausgasen, deshalb plane die Stadt ein Verbot von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor, sagte der für Transport zuständige Beamte des Bürgermeisteramts.

In ganz Frankreich sollen nach Plänen der Regierung ab 2040 Diesel- und Benzinautos verboten werden. Damit ist Frankreich nicht alleine. Auch Großbritannien will den Verkauf neuer Diesel- und Benzinautos ab 2040 untersagen und Indien will ab 2030 nur noch Elektroautos neu zulassen.

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09:58 Uhr
Christina Applegate ließ sich Eierstöcke entfernen

Applegate bei einer Preisverleihung in 2016.

Applegate bei einer Preisverleihung in 2016.

(Foto: picture alliance / Nina Prommer/)
Die Schauspielerin Christina Applegate hat sich ihre Eierstöcke und Eileiter entfernen lassen – aus Angst, dass der Krebs zurückkommen könnte. Sie hatte 2008 eine Brustkrebserkrankung besiegt. "Meine Cousine ist 2008 an Eierstockkrebs gestorben. Ich konnte das bei mir verhindern", sagte die 45-Jährige dem Portal "Today.com". Sie leidet an einer Mutation des Gens BRCA1, die das Krebsrisiko bei Frauen stark erhöht. Applegate hatte sich nach ihrer Krebsdiagnose beide Brüste abnehmen lassen.

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09:41 Uhr
Grüne pochen auf Familiennachzug

Die Gespräche über eine Jamaika-Koalition dürften richtig schwierig werden – vor allem bei der Flüchtlingspolitik. Grünen-Fraktionschef Hofreiter sagte im ZDF, dass es für seine Partei ein "ganz zentraler Punkt" sei, dass Flüchtlinge ihre Familien nachholen dürfen. Nach dem Willen der Union hingegen soll der Familiennachzug für Flüchtlinge mit eingeschränktem (subsidiärem) Schutzstatus weiter ausgesetzt bleiben.

Außerdem lehnt Hofreiter die Forderung der Union ab, Marokko, Tunesien und Algerien als sichere Herkunftsstaaten einzustufen. Nächsten Mittwoch starten die Gespräche über eine Koalition aus Union, FDP und den Grünen.

Subsidiärer Schutz

Subsidiärer Schutz wird Personen gewährt, die nicht als individuell verfolgt gelten, denen in ihrer Heimat aber dennoch Folter, anderweitige unmenschliche Behandlung oder gar die Todesstrafe droht oder in deren Ländern Krieg herrscht. Das Aufenthaltsrecht wird dann nur für ein Jahr ausgesprochen, kann aber verlängert werden.

 


09:32 Uhr
Air-Berlin-Verkauf startet am Mittag

Heute Mittag werden die ersten Teile von Air Berlin verkauft. Dann will die insolvente Fluglinie einen Vertrag mit der Lufthansa abschließen. Der Notartermin sei für 12 Uhr geplant, sagte Lufthansa-Chef Spohr.

Mehr dazu hier.


09:19 Uhr
Vernetzte Lautsprecher hörten ständig zu

Google Home Mini.

Google Home Mini.

(Foto: dpa)
Die Angst, dass vernetzte Lautsprecher einen belauschen, wird oft abgetan, weil die Geräte erst aktiviert werden müssen. Doch Technik tut nicht immer, was sie soll. So war es auch bei Testgeräten vom Google Mini, die Journalisten zum Ausprobieren bekommen hatten. Der Aktivierungsmechanismus war defekt. Die vernetzten Lautsprecher hörten ihrer Umgebung deshalb ständig zu. Der Journalist Artem Russakovskii vom Technologieblog "Android Police" stellte fest, dass das Gerät lange Mitschnitte auf die Google-Server hochlud. Google reagierte mit einem Software-Update. Die vorbestellten Verkaufsversionen seien nicht von dem Fehler betroffen, hieß es vom Konzern.


09:00 Uhr
Schlagzeilen am Morgen

Schadenersatz in Milliardenhöhe
Haben VW und Porsche Anleger abgezockt?

Nach Übernahme von Air Berlin
Lufthansa-Chef deutet höhere Ticketpreise an

2012 TC4 fliegt knapp vorbei
Forscher bereiten Asteroiden-Abwehr vor

Neue Enthüllungen um Weinstein
Cara Delevingne sollte eine Frau küssen

Historischer Bau nicht zu retten
Frankfurter Goetheturm brennt nieder


08:40 Uhr
Seebeben erschüttert Ägäis-Inseln

Ein Seebeben der Stärke 4,8 hat in der Nacht die griechischen Inseln in der nördlichen Ägäis erschüttert. Das Zentrum lag etwa zehn Kilometer unter dem Meeresboden zwischen Alonnisos und Skyros. Das Beben war auch noch im rund 130 Kilometer entfernten Athen zu spüren, wie griechische Medien berichten. Ob Menschen verletzt wurden, ist noch nicht bekannt.

(Foto: n-tv.de / stepmap.de)
 


08:20 Uhr
Das ist die neue DSDS-Jury

Carolin Niemczyk von Glasperlenspiel.

Carolin Niemczyk von Glasperlenspiel.

(Foto: picture alliance / dpa)
Dieter Bohlen ist in der Jury bei "Deutschland sucht den Superstar" gesetzt, das ist klar. Doch wer sitzt in der 15. Staffel neben ihm? Es sind der Musikproduzent Mousse T. ("Horny"), die Sängerin Carolin Niemczyk von der Band Glasperlenspiel und die Schlagersängerin Ella Endlich. Das hat RTL jetzt verraten. Die neuen Folgen sollen im nächsten Frühjahr ausgestrahlt werden.

Mehr dazu hier.


07:53 Uhr
Rekord-Suche am Everest nimmt bizarre Formen an

Ob Rekord oder nicht, den Mount Everest zu besteigen, ist ein gefährliches Vorhaben.

Ob Rekord oder nicht, den Mount Everest zu besteigen, ist ein gefährliches Vorhaben.

(Foto: picture alliance / Narendra Shre)
Welchen Rekord kann man am Mount Everest noch aufstellen? Darüber erkundigen sich einige Gipfelaspiranten bei der Höhenbergsteigerin Billi Bierling. Sie und ihr Team führen die "Himalayan Database" als größtes Archiv des Bergsteigens in Nepal. Gesucht würden Nischen wie zum Beispiel der erste Veganer auf dem Gipfel oder das erste Polizisten-Ehepaar, sagte Bierling.

In einem Fall hätten sich Eltern an die Datenbank gewandt, um herauszufinden, ob ihr Sohn noch eine Chance hätte, der schnellste Jüngste zu sein. Er war dafür aber schon zu alt. Der jüngste Bergsteiger, der den höchsten Berg der Welt bestieg, war 13 Jahre alt.

 


07:32 Uhr
Preiserhöhungen nach Air-Berlin-Übernahme möglich

Die Lufthansa dürfte große Teile der insolventen Air Berlin übernehmen. In dem Fall könnte das Preiserhöhungen für die Kunden auf einzelnen Strecken bedeuten. Lufthansa-Chef Spohr sagte dem "Handelsblatt", die Preise in der Luftfahrtbranche seien in den vergangenen Jahren kontinuierlich gesunken und das mitunter so stark, "dass Airlines nicht mehr überleben konnten". Er betonte aber gegenüber der "Rheinischen Post", grundsätzlich gehe er aber "von weiter sinkenden Preisen" aus.

Heute wird eine Entscheidung über die Aufteilung von Air Berlin erwartet. Die Geschäftsführung hatte drei Wochen exklusiv mit der Lufthansa und Easyjet verhandelt. Spohr hatte gesagt, er wolle 1,5 Milliarden Euro investieren, 3000 Mitarbeiter einstellen und voraussichtlich 81 Flugzeuge übernehmen.

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07:15 Uhr
Hamas: Haben uns mit Fatah geeinigt

Vor kurzem war der palästinensische Ministerpräsident Hamdallah erstmals seit zwei Jahren wieder im Gazastreifen.

Vor kurzem war der palästinensische Ministerpräsident Hamdallah erstmals seit zwei Jahren wieder im Gazastreifen.

(Foto: REUTERS)
Die Versöhnungsgespräche zwischen Hamas und Fatah waren offenbar erfolgreich. Hamas-Chef Ismail Hanija sagte, die Palästinensergruppen hätten sich auf eine Versöhnung geeinigt. Details sollen im Laufe des Tages bekannt werden. Fatah und Hamas hatten seit Dienstag in Ägypten über ein Ende ihrer Feindschaft verhandelt.

Vor zehn Jahren hatte die islamistische Hamas die Kontrolle im Gaza-Streifen übernommen. Sie wird im Westen und in Israel als terroristische Vereinigung eingestuft. Letzten Monat übergab sie die Kontrolle in Gaza an die Regierung von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas, der von der Fatah unterstützt wird.


06:55 Uhr
21 Tote durch Waldbrände in Kalifornien

Ein Waldbrand wütet in Napa County in der Nähe der Weinberge.

Ein Waldbrand wütet in Napa County in der Nähe der Weinberge.

(Foto: dpa)
Bei den Waldbränden in Kalifornien ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens 21 gestiegen. Damit gehören die derzeitigen Brände zu den tödlichsten in der Geschichte des US-Bundesstaates.

  • Außerdem wurden fast 70.000 Hektar Land und tausende Häuser zerstört.
  • 25.000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen, etwa 5000 von ihnen kamen in Notunterkünften unter.
  • 22 Großbrände gibt es derzeit.
  • Der Kampf gegen die Flammen werde noch viele Tage weiter gehen, hieß es von der kalifornischen Wald- und Feuerschutzbehörde.
  • Hilfe kommt aus anderen Bundesstaaten, sie schickten weitere Löschflugzeuge und Einsatzkräfte.

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06:40 Uhr
Frankfurter Goetheturm brennt ab

Die Feuerwehr ließ den Goetheturm kontrolliert abbrennen.

Die Feuerwehr ließ den Goetheturm kontrolliert abbrennen.

(Foto: dpa)
Der Goetheturm in Frankfurt am Main ist zerstört. Der mehr als 80 Jahre alte Holzturm ist in Flammen aufgegangen. "Der Turm ist eingestürzt und war nicht mehr zu retten", sagte ein Feuerwehrsprecher. Die Einsatzkräfte mussten den Turm unter anderem wegen der Einsturzgefahr abbrennen lassen, sie konzentrierten sich darauf, zu verhindern, dass die Flammen sich auf die Umgebung ausbreiten. Die Polizei vermutet Brandstiftung.

Der Goetheturm stand am Rande des Frankfurter Stadtwaldes und war ein beliebtes Ausflugsziel. Außerdem war er mit seinen 43 Metern einer der höchsten hölzernen Aussichtstürme Deutschlands.

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06:28 Uhr
Das wird heute wichtig

Liebe Leser,

ich wünsche Ihnen einen entspannten Start in den Tag. Das sind einige der Themen, die uns heute beschäftigen:

  • Air Berlin wird heute wohl über die Aufteilung der Fluggesellschaft entscheiden.
  • Die EU und Großbritannien schließen ihre fünfte Verhandlungsrunde zum Brexit ab.
  • Knapp zehn Monate nach dem Anschlag vom Berliner Breitscheidplatz legt der Sonderermittler des Senats seinen Abschlussbericht vor.
  • Wir halten Sie in der Katalonien-Krise weiter auf dem Laufenden.
  • Das letzte Wohnhaus des Künstlers Pablo Picasso wird heute im südfranzösischen Grasse versteigert.

Ich bin Heidi Ulrich, guten Morgen! Bei Fragen oder Kritik, die unsere Rubrik "Der Tag" betreffen, erreichen Sie mich über heidi.ulrich@nama.de.

 



06:13 Uhr
Heute wechselhaft, am Wochenende warm und sonnig

n-tv Meteorologe Björn Alexander

n-tv Meteorologe Björn Alexander

Es dauert gar nicht mehr lange, dann ist Wochenende. Und das ist in diesem Fall sogar doppelt schön. Denn endlich stehen uns mal, nicht nur freie, sondern auch deutschlandweit trockene, meist sonnige und warme Tage bevor. Die atlantischen Wolken- und Regenbänder werden nämlich immer weiter nach Norden abgelenkt und somit kommt außergewöhnlich warme Luft nach Mitteleuropa voran und bringt Spitzenwerte von 20 bis 25 Grad. Heute allerdings ist es in der Mitte und im Norden noch einmal sehr windig, teilweise wolkig und örtlich fällt besonders am Vormittag etwas Regen. Der Nachmittag bringt dann aber schon längere sonnige Abschnitte. Richtig schön und sehr mild ist es Richtung Alpen mit bis zu 21 Grad. Sonst sind 14 bis 18 Grad drin. Ihr Björn Alexander


06:00 Uhr
Schlagzeilen aus der Nacht

NBC am Pranger
Trump droht Medien mit Lizenzentzug

Andere Themen "im Vordergrund"
Unternehmer warnen SPD vor Linksruck

Musterverfahren beginnt
VW-Übernahmekampf: Aktionäre wehren sich

Viel näher als der Mond
Asteroid 2012 TC4 verfehlt Erde knapp

Ergebnis einer neuen Studie
Schönheitsideale verändern sich