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Untersuchung zu Unfall Tesla-Autopilot warnte Todesfahrer

Der tödlich verunglückte Fahrer war an einer Kreuzung in Florida ungebremst in einen Lkw gerast.

Der tödlich verunglückte Fahrer war an einer Kreuzung in Florida ungebremst in einen Lkw gerast.

(Foto: REUTERS)

Der tödliche Unfall eines Tesla-Fahrers ruft vor einem Jahr Kritiker des autonomen Fahrens auf den Plan. Ist die Technik schon reif für die Straße? Ein ausführlicher Untersuchungsbericht sieht erhebliche Schuld beim Fahrer.

Der vor einem Jahr in den USA tödlich verunglückte Fahrer eines selbstfahrenden Tesla-Elektroautos hat Ermittlungen der US-Regierung zufolge wiederholt Warnungen des Autopiloten missachtet. Der Mann hatte trotz mehrfacher Aufforderung des eingeschalteten Fahrassistenten über einen längeren Zeitraum nicht die Hände am Lenkrad, wie aus einem Untersuchungsbericht der US-Behörde für Transportsicherheit (NTSB) hervorgeht.

Dem 500 Seiten starken Bericht zufolge ignorierte der Fahrer sowohl optische als auch akustische Warnsignale der Computersteuerung. Der Fahrer war im Mai 2016 bei einem Zusammenstoß mit einem Lastwagen im US-Bundesstaat Florida ums Leben gekommen.

Der Anwalt der Familie teilte mit, der Bericht widerlege Medienberichte, denen zufolge der Tesla-Fahrer zur Zeit des Unfalls einen Film geschaut habe. Der Unfall hatte in der Autobranche für Diskussionen gesorgt, denn viele Hersteller setzen für die Zukunft auf das sogenannte autonome Fahren. Der Erfolg der neuen Technik steht und fällt mit deren Sicherheit.

Tesla gehört dabei zu den Pionieren der Branche. Einem Medienbericht zufolge könnte der US-Elektrobauer schon bald auch Fahrzeuge in China produzieren und damit besseren Zugang zum weltweit größten Pkw-Markt erhalten.

Quelle: n-tv.de , mbo/rts

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